Motorola Razr Foldable soll noch dieses Jahr vorgestellt werden


Foldables haben keinen einfachen Start. Anfang des Jahres wurden uns erste Modelle von Samsung und Huawei gezeigt, die Geschichte um das Galaxy Fold ist bekannt. Da passte etwas mit dem Display nicht, sodass Samsung noch einmal nacharbeiten musste und das Gerät jetzt erst bei ersten Kunden ankommt und trotzdem mit sehr viel Vorsicht zu genießen ist. Huaweis Foldable verschiebt sich ebenfalls, ob hier nun technische Probleme oder der Handelsstreit mit den USA oder gar ganz andere Probleme die Schuldigen sind, spielt letztendlich auch keine Rolle.

Seit geraumer Zeit wird auch schon von einem Foldable von Motorola mit Razr-Branding gesprochen, das sollte eigentlich im Sommer offiziell werden. Ist es nicht, wie ihr eventuell gemerkt habt. Aber es soll dieses Jahr noch offiziell werden, möchte CNet nun erfahren haben. Unklar ist dabei, wann das Smartphone in den Verkauf gehen wird, aber mindestens die Vorstellung soll eben dieses Jahr noch über die Bühne gehen. Details gibt es allerdings auch diesmal nicht.

So lange ist das Jahr nicht mehr, man wird also eventuell schon relativ bald mehr vom Razr Foldable hören. Dass es das Gerät gibt, hat Lenovo schon früher bestätigt, aber nennt bisher eben keine Details. Auf der oben eingefügten Patentzeichnung ist eine mögliche Lösung für ein Foldable im Razr-Stil zu sehen. Wartet ihr auf ein solches Smartphone?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Auf den ersten Blick schaut es natürlich nicht so toll aus wie das Samsung- oder Huawei-Gerät.
    Auf den zweiten Blick ist es meiner Meinung nach das praktischere Gerät,
    wenn es möglich sein wird im geschlossenen Zustand:
    – Fotos zu machen
    – Nachrichten zu lesen (evtl. auch Kurzantworten zu geben)
    – zu telefonieren
    – den kleinen Bildschirm in sonstiger Weise sinnvoll zu nutzen (Widget mit ToDo/Wetter/GoogleMaps oder ähnliches)

  2. Vielleicht schaut sich Lenovo auch erst an, wie sich das Faltbare Samsung Gerät im Realen Kundeneinsatz schlägt. Beide Geräte haben ein sehr empfindliches Display. Die Kundschaft ist an Widerstandsfähigen Smartphone Displays gewöhnt. In den USA kann man auch keine Bananen Produkte wegen den US Sammelklagen verkaufen.

    • Naja, wer wirklich meint, jedes Jahr ein neues Handy für über 1000 Euro kaufen zu müssen, kann sich sowas gerne holen.

      Der Ansatz an sich ist der beste, den ich gesehen habe.

      Aber gebe nie mehr als 250 Euro für ein Handy aus, das sehe ich nicht ein.

  3. Bob (der andere) says:

    Ob das Motorola Display jetzt haltbarer und unempindlicher ist als das Samsung Fold, wage ich stark zu bezweifeln.
    Samsung ist schließlich keine Klitsche, da wird schon seit vielen Jahren an faltbaren Displays geforscht.

    Mal abgesehen von den technischen Problemen, halte ich das Display-Format für unsinnig. Zugeklappt quadratisch und aufgeklappt rechteckig, mit etwa dem Seitenverhältnis, daß heutige, nicht-faltbare Smartphones auch haben.
    Wo liegt da der Vorteil bzw. Mehrwert?
    Das hat nur den Vorteil, daß es besser in die Hosentasche passt, dafür ist es dann aber auch min. doppelt so dick – also nur ein halber Pluspunkt. Und zugeklappt muß ebenfalls ein zweites Display her, um zumindest die wichtigsten Nachrichten sehen zu können und einige Grundfunktionen zu steuern. Auch da ist das kleine, quadratische Seitenverhältnis eher nachteilig.
    O.K., das Konzept mag einigen (z.B. “Matt“) gut gefallen. Aber ob es genügend Käufer findet um die höheren Produktions- und Forschungskosten auch nur annähernd wieder rein zu holen, bezweifle ich.
    Ich halte es für sehr viel wahrscheinlicher, daß Motorola in nächster Zeit die Einstellung des Projektes verkündet.

    Faltbare Displays machen m.M.n. eigentlich erst dann Sinn, wenn aufgeklappt drei Displays nebeneinander liegen, so wie das von Intel mal gezeigt wurde:

    https://bilder.pcwelt.de/4198030_620x310_r.webp

    Denn dann hat man zugeklappt ein Smartphone, aufgeklappt ein tablet mit rechteckigem Seitenverhältnis (Samsung: quadratisch)

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