
LG probiert es auf eine ähnliche Weise, hat mit mehreren Serien auch mehrere Geräte im hochpreisigen Gebiet. Die G- und V-Serien sprechen eher den Nutzer an, der neueste Technik in der Hosentasche haben möchte. Aber zurück zu Motorola und das Moto Z. Gegenüber Android Police hat sich Motorola geäußert und erklärt, dass die X-Serie wohlauf sei und parallel zur Z-Serie existieren wird. Das Statement liest sich folgendermaßen:
[color-box color=“gray“ rounded=“1″]Moto X is alive and well. In fact, Moto X Force recently launched in multiple new markets around the world. Moto X and Moto Z do share some great qualities, but they ultimately provide different experiences and make our portfolio more robust for consumers looking for the perfect smartphone to fit their needs. Tech-hungry consumers who are looking to get a brand new set of experiences from their smartphone will turn to Moto Z and Moto Mods.[/color-box]Motorola erkennt also durchaus, dass sich Moto X und Moto Z an ähnliche Kunden richten, man möchte dem Nutzer aber eine größere Auswahl geben. Und es ist ja in der Tat so, das Moto Z und die Moto Mods richten sich an Nutzer, die etwas Neues ausprobieren möchten, das Smartphone mit Zubehör zum spezialisierten Gadget machen wollen. Langfristig könnte es dennoch düster um das Moto X bestellt sein. Wird das Moto Z auch ohne Moto Mods als „Flaggschiff“ vom Markt angenommen, ist für das Moto X nicht mehr viel Platz, da auch die G-Serie immer stärker wird.
Offiziell bleibt die Moto X-Serie also erst einmal bestehen, bis wir mit neuen Produkten rechnen können, die neuen Moto X wurden in manchen Märkten vor noch gar nicht langer Zeit erst eingeführt. Es bleibt also spannend, wie Motorola mit den Serien weiter verfahren wird, wobei man sich eigentlich auch nicht auf so etwas versteifen sollte. Letztendlich ist es doch egal, ob Moto X, Moto Z oder Moto Ä auf dem Gerät steht, solange die Technik drin steckt, die der Kunde haben möchte.