Moto Mods: Lenovo zeigt einige Ideen der Hackathons

Der modulare Ansatz in Smartphones, den Lenovo mit den Moto Mods erreicht, scheint aufzugehen. Während LG seinen kurzen LG Friends Ausflug wohl so schnell wie möglich vergessen möchte, hat man bei den Moto Mods den Eindruck, dass es gerade erst losgeht. Ein Grund dafür könnte sein, dass Lenovo von Anfang an die Community mit einbezogen hat. So etwas muss nicht immer klappen, in diesem Fall tut es dies aber wohl. Nach den ersten Moto Mods, die zusammen mit dem Moto Z verfügbar waren, wurden bereits weitere vorgestellt und nun gibt Lenovo einen Einblick, was auf den Moto Mod Hackathons an Ideen herauskommt.

Diese Hackathons finden rund um die Welt statt, einige der besten Ideen stellt Lenovo vor, auch wenn diese teilweise nicht unbedingt für die Masse brauchbar sind. Müssen sie aber auch gar nicht, denn genau das ist ja der Vorteil der Mods, man kann sich die holen, die man selbst benötigt. Folgende Highlights aus den Hackathons hat Lenovo veröffentlicht:

Baby Care: Ein Mod, der in erster Linie für frisch gebackene Eltern interessant sein könnte. Er zeigt an, wenn die Konditionen in einem Raum für ein Kind nicht optimal sind. Als Beispiel nennt Lenovo die Raumtemperatur, die in Echtheit angezeigt wird.

Moto Color: Ein Moto Mod für sehbehinderte Menschen. Er scannt Farben und gibt diese über einen Ton oder ein Vibrationsmuster weiter. Rot, Blau und Grün können so auch von Menschen erkannt werden, die die Farben nicht sehen können.

Solar-powered Battery Charger: Solarenergie ist meistens vorhanden, wird in den wenigsten Fällen aber genutzt. Mit diesem Moto Mod eventuell schon, in 10 Stunden soll sich das Smartphone damit komplett laden lassen. Das wäre beispielsweise ein Mod, den ich mir ohne mit der Wimper zu zucken zulegen würde.

Simple Syrup: Cooler Name für eine ernste Sache. Mit diesem Mod können Diabetes-Patienten ihren Blutzuckerspiegel tracken.

ModCoholic: Ein Mod für die Trinker unter den Nutzern. Man kann seinen Atemalkoholgehalt messen und im Zweifelsfall das Auto stehen lassen. Ist der Pegel zu hoch, wird gleich gefragt, ob man ein Taxi benötigt. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, diesen Mod für Trinkwettbewerbe zu nutzen. 😀

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Video-Link: https://youtu.be/mdMr2XiwtmM

Das sind durchaus brauchbare Ansätze, weitere werden wohl im März hinzukommen, wenn der nächste Hackathon stattfindet, diesmal in Shenzhen. Außerdem kann man seine Ideen natürlich weiter über die „Transform the Smartphone Challenge“ einreichen. Welche Moto Mods würde es denn benötigen, um Euch von diesem Konzept zu überzeugen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich muss sagen Motorola / Lenovo wird mir immer sympathischer 🙂

  2. Solange die Mods nicht Geräteübergreifend in allen Preisklassen mit Unterstützung der Nachfolger garantiert wird bringen modulare Phones nix…

    Stell dir vor es würde fürs G4 Play/Normal/Pro ( 170/200/250) oder MotoX Play/Normal/Pro ( 300/350/400) geben und man könnte innerhalb der Mods das Hauptdevice upgraden

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Sean K. Woods: Moto Z, Moto Z Force, Moto Z Play. Gibt es doch.

  4. Unnütz, sag ich immer wieder, verstehe den weg von LG!

    Wer kauft sich ein mod der genau so teuer ist wie das händy selbst
    Bsp. Moto Z + Hasselblad mod kommt man über 1000€ die anderen mods sind zwar günstiger aber rechtfertigen den Gesamtpreis keinesfalls!

    Dazu kommt das Motorola sich in letzter Zeit was softwareupdates angeht nicht sehr mit Ruhm bekleckert hat und die Ideologie von Samsung mit „neues Jahr, neues Handy, neue Software“ 1:1 kopiert hat und diese auch so durchsetzt!

    Hatte unterschiedliche genaration von moto g als auch 2 moto x Modelle jedoch umso Türe die gräte wurden, desto schlechter der Empfang. Für mich sind das gute mittelklasse Handys und in diesen segment sollten sie bleiben, dort haben sie die meisten Nutzer.
    Wenn jedoch das moto g/+ jetzt ca 300€ kostet und das moto x wie ein flagship anderer Marken, denn würde ich diese den moto aber vorziehen, denn in dieser Liga spielt Motorola einfach nicht!!!

  5. „…jedoch umso Türe die gräte wurden…“ – bitte ETWAS Rechtsschreibkontrolle vor dem Absenden, ist ja gruselig so :-/

  6. Moto Z Force (DROID) –> gibt es hierzulande nicht, nur wenn man U.S. Verizon Wireless Kunde ist. Bleiben also nur noch zwei abgespeckte Geräte für die 2. Klasse der Menschheit. „Z“ und „Z Play“. Die Mods sind eine nette Idee, aber dann muss auch das „Hintenrum“-Gesampaket stimmen. Keine Teilnahme an Googles monalticher Patchverteilung und die Aussage unterm Strich: „Updates kommen bei Moto gebündelt, wenn wir denken, dass sie nötig sind“, spricht schon Bände für den High-End Preis, der da teilweise aufgerufen wird. Aber wenigstens sollen die Mods über 3 Generationen hinweg nutzbar sein. Also bleibt das Display lange Zeit auf 5,5″ und die Gehäuseform annähernd gleich 😉

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