
Renderbilder des Moto Edge 30 Ultra sind bereits aufgetaucht, Roland Quandt schiebt kurz vor dem MWC nun noch Marketing-Bilder und technische Spezifikationen des Moto Edge 30 Pro nach. Motorola-Kennern wird es sicherlich direkt ins Auge springen, es handelt sich wohl lediglich um ein Rebranding. Unter leicht anderem Namen (Moto Edge X30) hat Motorola das Edge 30 Pro für den chinesischen Heimatmarkt bereits vor zwei Monaten vorgestellt. Entsprechend sind auch die technischen Spezifikationen wenig überraschend. Man siedelt sich unter dem Ultra an und man kann erwarten, dass man mit einem günstigen Preis, trotz Flaggschiff-Hardware angreift.
Im Inneren des Smartphones werkelt der Qualcomm Snapdragon Gen1. Der kommt mit integriertem 5G-Modem. Dual-SIM ist mit von der Partie, ebenso wie die Schnittstellen Bluetooth 5.2 und WiFi 6E. Zur Seite stehen 8 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher sowie 128 GB Speicherplatz auf Basis von UFS 3.1. Auf dem Smartphone läuft Android 12, welches Motorola für gewöhnlich nur wenig anpackt und verändert. So lobenswert das ist, so sparsam ist Motorola inzwischen mit Updates unterwegs.
Auf der Front setzt Motorola beim Edge 30 Pro auf ein 6,7 Zoll (ca. 17 cm) großes AMOLED-Panel (2400 x 1080 Pixel). Die maximale Bildwiederholrate beträgt 144 Hz. Trotz AMOLED-Panel ist der Fingerabdruckscanner auf der Gehäuseseite eingelassen. Weniger Premium: das Gehäuse ist aus Kunststoff. Auf der Front ist ins Punch-Hole eine 60-Megapixel-Kamera eingelassen.
Auf der Rückseite setzt man auf ein Dreiergespann an Kameralinsen. Zwei davon sollen auf einen 50-Megapixel-Sensor setzen. Während die Hauptkamera mit f/1.9, Dual Pixel PDAF und optischer Bildstabilisierung ausgestattet ist, entfällt der zweite 50-Megapixel-Sensor auf die Ultraweitwinkelkamera mit f/2.2. Der dritte Sensor im Bunde ist wenig spektakulär: ein 2-Megapixel-Sensor für Tiefeninformationen.
Und sonst so? Wie bei einigen Flaggschiffen ist der Akku mit 5.000 mAh bestückt. Mittels 68 Watt lässt sich dieser recht fix druckbetanken. Die Vorstellung des Smartphones soll noch vor dem Mobile World Congress, am 24. Februar, erfolgen. Das dürfte innerhalb der nächsten Woche sein. Genaueres zum Preis und Verfügbarkeitsdatum ist aber bis dato nicht bekannt.
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