Moto 360: Gerüchte zu technischen Details der Smartwatch

Die Moto 360 Smartwatch ist trotz weit entferntem Release-Termin eines der heißesten Gadgets des Jahres. Während Motorola bereits recht offenherzig über Design und Funktionen plauderte, gibt es zu den technischen Details bisher keine Informationen. Ein bekannter Motorola Leaker (Moto X, Moto G und Smartwatch wurden von ihm bereits lange vorher angekündigt), will nun auch Details zur Moto 360 wissen. Während diese vielleicht nicht allzu überraschend sind, sind sie dennoch schlüssig, was die Sache schon wieder interessant macht.

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Drei Punkte gibt es, über die wir etwas sagen können. Das Display, die Display-Abdeckung und die Ladefunktion der Smartwatch. Das Display soll ein OLED-Screen sein. Der Vorteil ist, das bei einem OLED-Display einzelne Pixel abgeschaltet werden können. Erfahrung damit hat Motorola bereits mit dem Moto X, das auf diese Weise Benachrichtigungen anzeigt, ohne den Akku zu sehr zu belasten. Auch eine „always-on“-Funktion wäre in der Moto 360 so möglich.

Über dem Display soll Motorola auf Saphirglas setzen. Typisch für Uhren, die durch das Glas nicht mehr anfällig für normale Kratzer sind. Ergibt ebenfalls Sinn, vor allem auf dieser kleinen Fläche. Ist sicher auch keine große Kunst, das dies bei Uhren seit einer halben Ewigkeit bereits eingesetzt wird.

Die Ladefunktion wurde von Motorola als geheim bezeichnet. Da die Uhr keinen microUSB-Port hat und auch sonstige Kontakte fehlen, bleiben nicht viele Möglichkeiten. Während ich persönlich eher auf Solar getippt hätte, beschreibt es der Leaker als magnetische Induktion, also das, was wir heute als Qi-Laden kennen. Ebenfalls logisch, wenn bestimmt auch nicht so toll wie Solar (wobei natürlich auch Solar seine Nachteile hätte).

Alles nur Gerüchte und auch als solche zu behandeln. Sie sind zwar sehr logisch, das macht sie aber nicht automatisch weniger gerüchtig. So lange Motorola keine Angaben zu den Hardware-Details macht, fischen wir noch ein bisschen im Trüben und bauen damit vielleicht auch wieder einmal eine Erwartungshaltung auf, die der Hersteller dann nicht erfüllen kann.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Ist eigentlich schon was über Sensoren wie Accelerometer bekannt, also ob die Smartwatch auch als Fitnesstracker / Schrittzähler funktioniert, so wie die Samsung Gear?

  2. Solar !? Gibt es überhaupt schon Displays mit Photovoltaik ? Abgesehen das es dann über Nacht bestimmt gut lädt 😉 und ganz abgesehen davon das man dann wahrscheinlich 4 Tage in die Sonne legen müsste das es einen Tag läuft -.-

  3. Definiendum says:

    Solar ist zu schwach. Ich habe eine herkömmliche Uhr mit Solartechnik und die muss schon einiges an Stromsparfunktionen (abstellen nach ein paar Stunden Dunkelheit, nach einer gewissen Uhrzeit, etc.) einsetzen um mit dem Strom klar zu kommen. Wäre natürlich schön, wenn es effizientere Solareinlagen oder so gäbe, aber so eine Smartwatch wird definitiv ein vielfaches an Strom ziehen.

    Qi wäre gut, einerseits weil die Uhr dann trotzdem wasserdicht gebaut werden könnte, andererseits weil es ein Standard ist. Auf jeden Fall könnte man die Uhr dann einfach nachts auf ein entsprechendes Panel legen.

  4. Solar, oder doch Automatikuhr ;)? Also bei den Gedankenäußerungen, die der Autor teilweise in seinen Beiträgen von sich bringt, wundert mich das erhöhte Gebashe ihm gegenüber nicht wirklich. Nur so als stiller Mitleser der den Blog hier ab und an besucht ;).

  5. Denke auch Solarenergie in so minimaler Form wird da nicht viel bringen. Selbst meine Taschenrechner kommen nur spärlich mit Solarenergie aus. Ansonsten sehr gute Idee. Ein Mikro USB Anschluss an der Uhr sieht auch einfach nicht aus.

  6. Solar 😀

    Sorry….

  7. Ich hab auf kalte Fusion getippt…

  8. „Der Vorteil ist, das bei einem OLED-Display einzelne Pixel abgeschaltet werden können“

    Falsch. Einzelne Pixel können bei TFT Displays auch abgeschaltet werden. Das ist nicht der Punkt. OLED hat neben anderen Dingen unter anderem den Vorteil, dass keine Hintergrundbeleuchtung notwendig ist, da die Pixel selber Photonen emittieren. Somit benötigt ein „abgeschalteter Pixel“ bei OLED Displays kaum bzw gar keine Energie…

  9. @Hansi Genau das denke ich mir auch.

  10. Dachte eher an Kernreaktor. Wollte schon immer Uran am Arm tragen ^^

    … bin wirklich gespannt auf die Uhr. Sollten die Funktionen und technischen Daten passen, würde ich es mir bei Release gönnen 🙂

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