Mobility inside: Gemeinsame ÖPNV-App der Verbünde soll im März erscheinen

Der große Traum einer gemeinsamen App für deutschlandweiten öffentlichen Personennahverkehr lebt seit langem. Große Hoffnung liegt dabei bei Mobility inside. Deren App soll bereits im März in den App Stores für Android und iOS starten. In der App soll man alles buchen und planen können, so können Nutzer beispielsweise Bus- und Bahntickets ordern, aber auch Leihräder. Neben der Deutschen Bahn sind mehrere Verkehrsverbünde mit an Bord.

Da habe man Partner in Süd- und Westdeutschland, Verhandlungen mit weiteren Verbünden sollen aber bereits laufen. Hinter Mobility inside stehen neben der Bahn mehrere Verkehrsbetriebe aus Deutschland, die das Heft selbst in die Hand nehmen wollen. Schon heute erreicht Mobility inside knapp 40 Prozent der Einwohner in Deutschland mit den Verkehrsverbünden der teilnehmenden Partner.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Matthias Hanft says:

    Gab’s ja schon mal (und gibts immer noch) unter https://handyticket.de/
    Da sind die Verbünde dann der Reihe nach ausgestiegen, mit der Begründung „wir können es besser, wenn wir es selber machen“. Und jetzt wollen sie wieder was gemeinsames machen? Warum soll das nun plötzlich besser sein als das „Handyticket“? Das ist doch wieder bloß so ein (bezuschusstes?) Projekt, wo viele Leute viel Geld damit verdienen und das nach Ablauf des Projektzeitraums in der Versenkung verschwinden wird…
    Hoffentlich irre ich mich.

  2. Buchen von Tickets in vielen (aber leider noch nicht annähernd allen) Verkehrverbünden ist auch jetzt schon über die DB Navigator-App möglich. Ersparrt manchmal vielleicht eine extra App oder einen weiteren Account, bei dem man seine Daten hinterlegen muss.

    • Finde auch, dass der DB Navigator in den letzten Jahren da schon recht gut geworden ist. Warum man da jetzt noch eine weitere App entwickeln muss…

      • Und die neue Next Beta Version des Navigators macht nochmal einiges deutlich besser. Daher kann ich es auch nicht ganz nachvollziehen was diese App hier besser machen soll.

  3. Hauptsache noch eine App….
    Es gab doch schonmal ein paar Ansätze die dann aber so kompliziert in der Nutzung waren, da musste man sich dann aktiv jeweils im richtigen Verbund einloggen, oder es gab nur „normale“ Einzeltickets aber keine 4er oder Tagestickets etc.

    Nennt mich Schwarzmaler – aber ich glaube das Dingen fährt auch nicht lange und wenn in eine Richtung – vor die Wand.

  4. Bartenwetzer says:

    Ich glaube nicht das es eine dauerhafte einfach zu bedienende Lösung ist, bei der man einfach losfährt. Einmal bei einem Unternehmen angemeldet ist und in der App nur auf “ einstieg 2 und Ausstieg klicken muss. eezy bietet das wohl. werde ich demnächst testen können.
    Wäre wirklich ein Wunder. Wohin man blickt Wirrwarr und Gestrüpp. Banken, Behörden, Krankenkassen ( ePA ), selbst in der DB nicht nur eine Plattform – Kundendialog, Fahrgastrechte, Fahrkartenservice, Streckenagent usw.
    Wo doch die RKI Sammlung von Daten nach 2 Jahre Probleme bereitet (derzeit Frankfurt ), nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende arbeiten, „Hotlines“ teilweise nur während der Arbeitszeit der Kreisverwaltung erreichbar sind.

    Oder man erst mal herausfinden muss welches Unternehmen in welchem Verbund in welchem Auftrag fährt, weil je nach dem Vertrag, die Beförderungsbedingungen der Unternehmen abweichend sind und gültig oder nicht.
    So soll man sich festen Halt verschaffen, aber das an den Automaten im Zug nicht immer möglich bist, seinen Sitzplatz einnehmen, den Kinderwagen und Gepäck festhalten, den Automaten bedienen und dann auch noch bar zahlen, weil einige gar kein Bargeld oder nur Scheine bis 20 € annehmen. Nebenbei bei der Bahn. Komfort Check in machen – was z. B. im Bordbistro und Restaurant nicht möglich ist.
    Und das alles nach Möglichkeit mit dem Smartphone online bei der Bahn oder mit dem DB Navigator nachlösen, weil man zu spät aus einem anderen Zug ankommt, der Automat am Bahnhof defekt ist, eine Schlange schon davor steht.
    In NRW gibt es jetzt eezy. Eine NahverkehrsApp nach dem Bestpreisprinzip. Vom Ansatz her gut und bezahle am Ende eines Monats.
    Leider nicht im Navigator oder über die Homepage der Bahn.
    In Hessen gibt es ein Senioren Hessen Ticket. Nicht im DB Navigator. Oder ein Seniorenticket des NVV – auch nicht.
    Alle Fahrkarten kann man meist auch nicht buchen oder sind umständlich auffindbar, weil Preise und Auskunft nicht verknüpft sind.
    ebea nicht an allen Gerichten und Instanzen möglich oder zulässig. Das Verfassungsgericht akzeptiert die nicht oder eine Mail. Aber Fax ! Weil man da sofort was schriftliches in der Hand hat.
    Wo wir doch Papier sparen und die Umwelt und das Klima schützen sollen.

    Wir sind eine der führenden Nationen der Welt. Fragt sich nur, worin wir führen.

    • Hätten man auch schon seit 10 Jahren haben können, wenn man Qixxit richtig ausgearbeitet und gepusht hätte.

    • Das System mit einfach einsteigen und aussteigen und jeweils davor oder danach eine Ein/Auschecktaste zu drücken gab es im Prinzip mit Touch and Travel bis vor 5 oder 6 Jahren. Jedoch war das noch vor der Zeit in der jedes Smartphone und jede zweite Smartwatch NFC hatte, wodurch nur sehr wenige diesen auf NFC basierenden Dienst genutzt haben.

    • Achtung bei eezy! Leider haben die Verwaltungsmenschen der Verkehrsverbünde in NRW noch immer nicht verstanden was ein einfaches Ticketsystem sein kann. Bei eezy wird nach Entfernung abgerechnet was tatsächlich auch gut funktioniert, aber Achtung es ist kein best Preis Prinzip. Es kann auch schnell mehr kosten als ein Einzelticket oder eine Tageskarte / Wochenkarte / Monatskarte. Deshalb muss vor jeder Fahrt auf einer Strecke geprüft werden was für den einzelnen gerade das bessere Ticket ist. Geht natürlich nicht mit einer App. Antwort vom VRS: Es gibt keinen Verkehrsverbund auf der Welt wo man nie mehr bezahlt als bei einer Einzelfahrt. Komisch zu der Zeit hat nebenan der VRR gehst das bei Nextticket (leider in eezy migriert) gemacht. Außerdem warum sollte der Kunde Recht auf ein immer möglichst günstigeres Ticket haben? War ebenfalls nicht wörtlich, aber sinngemäß die Antwort aus der Mail vom VRS.
      Vielleicht ist es auch einfach die Angst vor zu vielen Kunden wenn das plötzlich einfach & Fair mit den Tickets laufen würde?

      • eezy-Nutzer says:

        Das VRR-Bestpreissystem wurde aus der Nextticket-App ebenfalls zu eezy migriert. Zumindest im VRR kann man also wirklich einchecken und losfahren ohne groß nachzudenken. Das weltweit kein Verbund Bestpreise anbietet stimmt auch nicht. Mit ist neben dem VRR noch mindestens TfL mit Tap & Go per Bankkarte bekannt. Der VRS hat es sich wieder einmal sehr einfach gemacht und gehört leider ohnehin zu den teureren Verbünden. Nachrechnen ob sich ein Einzelticket, Ticket-Splitting oder der Luftlinientarif rechnen muss man so aber immer. Immerhin fallen (im VRS) die TaxiBus-Zuschläge und der Schnellbuszuschlag im Flughafenbus weg, auch wenn die Fahrer das meist noch nicht wissen.

        Abgesehen davon wäre ich aber ohnehin für einen deutlich günstigeren Nahverkehr und die Überführung von gefühlt 1000 Verbünden in 16 Landeswseite.

        • Ich weiß auch das diese Aussage vom VRS nicht stimmt. Es ist einfach ein Schrott was der VRS hier macht. Wenn du als zufriedener VRR Kunde doch mal im VRS unterwegs bist, musst du dann auch noch von den anderen Bedingungen wissen. Und danke für die Info mit dem Schnellbus und TaxiBus, wusste ich bisher nichts von. Bei dem letzten Punkt stimme ich dir ebenfalls zu. Ein Verbund pro Land wäre sicher was. In Berlin Brandenburg ist es sogar ein Verbund für 2 Länder und es funktioniert. Die Politik wird sich nur nicht selbst die gut bezahlten Stellen streichen die so ein Vorstand jeweils mit sich bringt. Andere Begründungen warum wir so viele haben müssen fallen mir auch nicht ein.

        • Au ja. Die Verbünde sollten, da wo es Sinn macht, reihenweise fusionieren.
          Da sollte aus der Politik Druck kommen.

  5. Hätte man auch schon seit 10 Jahren haben können, wenn man Qixxit richtig ausgearbeitet und gepusht hätte.

    • Eine handvoll Verkehrsunternehmen baut also für viel (Steuer-)Geld und über mehrere Jahre den DB Navigator nach? Warum?!?

  6. Wir brauchen eigentlich eher „Bundestickets“ bzw „Europatickets“, warum muss es Dutzende Verkaufsstellen für Fahrscheine in einem Land geben, bzw unzählige in Europa? Ein Ticketsystem, eine Verkaufsstelle. Egal ob ich von Hamburg-Blankenese nach Hamburg-Altona fahre, oder von Hamburg-Altona nach Paris-Zentrum. Von mir aus kann ja hinter der EU-Plattform alles aufgeteilt werden auf die beteiligten Verkehrsbetriebe, aber für den Kunden muss es doch langsam mal möglich werden alle Fahrten auf die gleiche Art planen, buchen und bezahlen zu können.

  7. Hm, nach der Karte ist nur der halbe VRN dabei? Kartenfehler oder zu schlechtes Netz in Odenwald und Taubertal.

  8. Dass einer der größten Verbünde, der HVV, dort in absehbarer Zeit mitspielt, kann ich mir nicht vorstellen, da man gerade erst für viel Geld eine eigene neue grottenschlechte App herausgebracht hat. Damit ist „Mobility inside“ für rund 2,5 Millionen Menschen hier im Norden mehr oder weniger uninteressant.

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