Mobilfunk: Ab heute zahlt Ihr weniger für Gespräche ins Ausland


Der 15. Mai 2019 ist ein guter Tag für all diejenigen, die mit ihrem Smartphone auch einmal Gespräche ins Ausland führen. Zwar gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, rein mit einer Datenverbindung kostenlos zu kommunizieren, Telefongespräche sind aber weiterhin nicht wegzudenken. Nachdem die EU bereits dafür gesorgt hat, dass wir unsere Mobilfunktarife auch im Ausland zu Inlandspreisen nutzen können, gibt es ab heute eine Neuregelung für Gespräche, die ins Ausland getätigt werden.

Manch ein Netzbetreiber versuchte diese Änderung schon im Vorfeld werbewirksam zu kommunizieren, letztendlich ist die Preissenkung aber eben nur eine Umsetzung der EU-Richtlinie. Konkret bedeutet dies, dass Ihr ab heute maximal 19 Cent pro Minute für Gespräche in das EU-Ausland berappen müsst. Das gilt sowohl für mobile Gespräche als auch für solche aus dem Festnetz.

Auch der Preis für SMS wird gesenkt, maximal 6 Cent werden für den Versand in das EU-Ausland fällig. Aufpassen muss man allerdings, wenn man einen Vertrag mit Flatrate hat. Dann gilt die Neuregelung automatisch erst ab dem 15. Juli. Möchte man da früher umgestellt werden, muss man sich mit seinem Anbieter auseinandersetzen.

Wurdet Ihr denn von Eurem Mobilfunkanbieter über die neuen Preise bereits informiert?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. jetzt kostet also die SMS ins Ausland nur noch 1/3 von dem, was man im Inland bezahlen muss (zumindest in den Tarifen wo keine SMS-Flats mit drin sind bei Telekom und Vodafone). Coole sache.

    • schon von beginn an war z.B. Rumänien eine SMS mit einem D-Karte von Ro nach D 1/4 des Preises inkl Roaminggebühren als das was man D intern bezahlt hat. In D war es nie billig, da wird die Kuh gern gemolken. Jedwedes mitleid gegenüber den Kommunikationskonzernen kann man sich sparen, die Heulen schon immer ein ein sehr sehr hohes Niveau.

  2. Die Schweiz nimmt ja regelmäßig bei den Tarifen eine Sonderrolle ein. Weiß jemand, wie das in diesem Fall bei der Telekom aussieht?

  3. Hinweis: die Regelung gilt nicht nur für Mobilfunkgespräche, sondern auch für Festnetztelefonate. Sie gilt aber nur in Tarifen für Privatkunden. Zu den genannten Preisen kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu, daher die Diskrepanz zwischen den 6 Ct. für SMS im obrigen Artikel und den 7 Ct, die laut dem verlinkten Artikel bei Vodafone anfallen.

    Es ist interessant, dass in den meisten Artikeln zu diesem Thema wichtige Details weggelassen werden, auch bei anderen renommierten Medien (den eingeklammerten Text liest anscheinend kein Journalist. Wäre ja mal was, den für Deutschland gültigen Höchstpreis auszurechnen.).
    Man muss also viele Meldungen lesen und zusammenfassen, um alle hoffentlich alle wichtigen Informationen zu gekommen. Oder man geht zur Originalquelle, z.B. http://europa.eu/rapid/press-release_IP-19-2429_de.htm und http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-19-2430_en.htm

    • Vielen Dank... says:

      …du sprichst mir aus der Seele. Für die Journalisten ist es immer wieder ein gefundenes Fressen gefährlicher Halbwissen darzustellen. Leider ist dieses aber auch der Ministerin passiert, die dachte, dass Roaming bedeutet, sie könne ins ausländische Netz kostenfrei telefonieren. Und diese Ministerin war für die Roaming-Gebühren sogar mit zu ständig.

    • Ähnlich wie die Techpreise in $ aus den USA immer ohne MwSt. angegeben sind. Dann einfach 1:1 in € umrechnen und schwupps sind dann auch schon die 19% MwSt.+Einfuhr & Co zum großteil mit drinn.

      Aber ja man sollte immer angeben ob mit oder ohne MwSt. sich die Preise zusammen setzen. Vor allem wenn man die Seiten für Private und nicht speziell für Business anlegt (da darf man ruhig Nettopreise angeben).

  4. Also ich hab noch keine Info bekommen. Aber ich weiß, dass ich beim VF-Kabelfestnetz eine Telefonflatrate in die ganze EU. gal ob Mobilfunk oder Festnetz. Telefoniere viel mit Spanien! Beim erstenVertrag sollte das noch 10€ extra kosten, hatte aber verhandelt und das kostenlos mit rein bekommen. Bei der VV im Dezember, sagte man mir, dass das jetzt eh fester Vertragsbestandteil sei und nix mehr extra kostet.

    • Der Endgültige Stichtag ist der 15. Juli. Dann gilt es auch für die bestehenden Tarife.
      Das ist eine Absichtliche Lücke die nicht erwähnt wird, um noch einmal richtig abzuzocken!

  5. Auch eine Datenverbindung gibt es nicht umsonst. Demzufolge ist auch die Kommunikation via Datenverbindung nicht kostenlos wie hier im wenig aussagekräftigen Artikel suggeriert wird.

    • Sascha Ostermaier says:

      Öffentliche Hotspots? Mal gehört davon? Wie viel bezahlst Du da für Deine nicht kostenlose Datenverbindung?

      • Stell dir vor, davon habe auch ich schon gehört. Die willst du aber nicht wirklich nutzen, da meisten unverschlüsselt. Dann wird zumindest eine (kostenpflichtige) VPN-Verbindung benötigt. Wer glaubt, dass es heutzutage im Kommunikationsbereich etwas kostenlos gibt, der irrt. Man bezahlt immer, sei es mit Daten, Werbung oder Geld.

        • Sascha Ostermaier says:

          Wenn Du das kennst, dann solltest Du Deinen den Artikel beleidigenden Kommentar aber noch einmal überdenken.

          • @Sascha, ich verstehe nicht wirklich, warum du jetzt auf Mike rumhackst. Im Grunde hat er recht, auch wenn es recht deutlich dargestellt hat. Aber
            – tatsächlich sind nicht alle Hotspots kostenlos, u.a. auch weil er eventuell nur zahlenden Kunden zur Verfügung steht
            – Datensicherheit ist bei Hotspots eigentlich immer ein Thema, wie du weißt. Gut, ich kann VPN zu meiner Fritzbox nutzen, wenn notwendig
            – bei fast allen Mobilfunkverbindungen und manchen Festnetzanschlüssen ist das Datenvolumen beschränkt und wenn es aufgebraucht ist, hat man halt Nachteile. Trifft nicht jeden, aber ggf. muss man halt tiefer in die Tasche greifen
            – das dein Artikel etwas dünn ist, habe ich ja bereits erwähnt. Ich kann damit leben, denn ihr lebt ja nur von der Werbung und seid keine hochbezahlten Topjournalisten. Wenn ihr anfangen solltet, nur noch verzögert und verkürzt die Topmeldungen der letzten Tage zu wiederholen, dann wird der eine oder andere Leser hier wegbleiben. Also bitte verstehe das als konstruktive Kritik, ich habe ja angedeutet, wie man bei diesem Thema mit wenig Aufwand mehr als der Wettbewerb anbieten kann.

          • Ich wüsste nicht, an welcher Stelle ich beleidigend war. Wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst, dann solltest du hier eher keine Blogbeiträge einstellen oder die Kommentarfunktion deaktivieren. Fakt ist, dass deine Beiträge recht häufig (zurecht) aufgrund ihrer Oberflächligkeit kritisiert werden. Statt diese Kritik auch mal anzunehmen, schlägst du dann meistens verbal um dich.

  6. Für meine Gespräche ins Ausland nutze ich satellite.me. Das ist noch günstiger.

  7. Gerade Vodafone hat auch an den Preisen ins nicht-EU-Ausland gedreht, die bisherigen Preise waren aber auch prohibitiv. (teilweise 2 EUR pro Minute).

  8. Und wieder einer der die Preise falsch darstellt!
    Auf die 19 Cent kommen noch 19% MwSt. dazu. Sind also dann am Ende 24 Cent und keine 19 Cent!
    Das gleiche bei SMS. Außerdem gilt das auch bei VoIP Anbietern wie Sipgate und auch bei Call by Call Anbietern.
    Kann also sein das der Tarif teurer wie vorher ist. Aber warum machen alle den gleichen Fehller?
    Egal ob Web, Radio oder Fernsehen. Alle können sie nur falsch nach plappern!

    • Das Problem ist, dass sich kein Journalist die englische Originalmeldung der EU (Siehe Link von Werner oben) durchliest. Irgendeiner von der dpa (Deppen-Presse-Agentur) stümpert dann eine Mitteilung zusammen, die auf die Feinheiten wie z.B. Mehrwertsteuer gar nicht eingeht. ALLE anderen schreiben dann diese dpa-Meldung ab, ohne sie zu überprüfen. Journalismus muss heute schnell sein und darf nichts kosten…

      • AUTSCH so weit schon, dachte wenigstens die bei dpa währen noch gebildete Journalisten die ihr Handwerk verstehen und nicht irgendwelche Sesselpfurzenden Finanzmanager die sich nur als Journalisten ausgeben.

    • Wer es braucht der zahlt auch mal 1€ für ne SMS ins Ausland. Wer sich auskennt nutzt Messenger und die gibts teils kostenlos, oder ne Mail zur Not (wenn Geschäftlich, bzw Firmenanschreiben wobei auch diese immer mehr auf Messenger und Chats + Kostenlose Hotlines setzen).

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