Mobiler Lautsprecher für Android und iOS: Soundfreaq Sound Step Recharge SFQ-02iRB

Zum frühen Abend mal wieder eine kurze Meinung zu einem Stück Hardware, welches ich mir mal interessehalber habe nach Hause einfliegen lassen. Es handelt sich dabei um eine Soundbar aus dem Hause Soundfreaq. Fand es ganz nett, dass die Sound Step per Bluetooth arbeitet und daher mittels Android- und iOS-Gerätschaft benutzbar ist.  Während der iPad- oder iPhone-Benutzer das Glück hat, sein Gerät per Dock-Connector auf die Soundfreaq Sound Step stellen zu können, muss der Android-Benutzer mit Bluetooth A2DP oder dem Klinkenstecker auskommen.

Das Gute: hat mein kein iOS-Gelumpe, dann muss man auch nicht den Gummipümpel entfernen, der den Dock Connector schützt. Das Verbinden via Bluetooth ist ein No Brainer. Pairing-Taste am Sound Step drücken und auf eurem Smartphone per Bluetooth suchen lassen – nicht einmal 1 Minute Sache.

Von da an könnt ihr euch im Umkreis von rund 10 Metern um die Box bewegen und dabei Musik hören. Hatte mal ein paar Mashups direkt via Google Music auf die Box gestreamt und war ganz angetan. Dafür, dass die SoundStep eigentlich nur ein leichter Klumpen Plastik ist, kommt ganz schön Dampf aus dem Gerät. Alternativ kann man ja immer noch an den Presets von Google Music tunen um etwas mehr Klang aus der Sound Step zu kitzeln.

Wer kein Bluetooth hat oder keines nutzen möchte, dem steht die gute alte Klinke zur Verfügung um den Sound Step SFQ-02 mit Tönen zu versorgen. Wie erwähnt: das Gehäuse ist aus Plastik und auch Klavierlack finde zumindest ich nicht schick. Der Sound des 2.1-Systems ist aber als gut zu bezeichnen, mit Abzügen in der B-Note, wenn es um Bässe geht.

Was wirklich interessant ist, ist der verbaute Akku, der laut Hersteller (solange konnte ich bislang nicht testen) bis zu 6 Stunden halten soll. Die Box ist also auch im Garten oder unterwegs draht- und Stromlos nutzbar. Auch verfügt die Soundfreaq Sound Step SFQ-02 über einen USB-Anschluss, über welchen ihr ein Gerät aufladen könnt.

Benutzer eines Android-Smartphones, iPhones oder iPads finden zudem noch eine Remote-App vor und die Möglichkeit, mittels Video-Out (Cinch) das Bild auf einen Monitor oder TV zu übertragen (nur iOS). Die Lautstärke des Lautsprechers lässt sich übrigens nicht nur via Smartphone steuern, auf der Unterseite hat man eine Fernbedienung verstaut, die auch genutzt werden kann.

In Sachen Sound bringt die Sound Step noch eine eigene UQ3-Raumklangverstärkung mit. Diese ist eigentlich pauschal aktiviert zu lassen, denn ansonsten ist der Sound wirklich dünn. Rundum kann man sagen, dass der Lautsprecher ein solides Gerät ist. Ich persönlich mag die kantige Bauweise, aber nicht den Klavierlack.

Auch hätte der verbaute Kunststoff etwas wertiger sein dürfen. Zur Großraumbeschallung taugt der Lautsprecher eher weniger, mittlere Räume kann man damit allerdings ohne Bedenken befeuern. Der Spaß kostet momentan um 180 Euro, bewegt sich also in Preisklassen, die ich schon mal unter den Fingern hatte, siehe die Philips Fidelio oder die Creative D5x – letztere kostet nen Tacken mehr, ist aber Multi-Room-fähig und meiner Meinung nach besser in Klang und Verarbeitung. Wer bereits Verstärker und Boxen hat, aber drahtlos Sound hören möchte, den stehen ja auch andere, günstigere Varianten zur Verfügung – für Apples iOS-Geräte würde ich eine AirPort Express empfehlen, alternativ für Android und Co eine Amazilla iWing.

Abschließende warme Worte? Der negativ erwähnte Kunststoff ist Geschmackssache. Der macht den Lautsprecher dadurch sicherlich leichter und günstiger. Optik ist Geschmacksache, liegt mir persönlich aber mehr, als die Fidelios. Die Tatsache, dass ein Akku vorhanden ist, ist einfach klasse. Die Verbindung ist ratz fatz hergestellt und auch für Einsteiger in wenigen Augenblicken erledigt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Naja,wenn das Teil mobil sein soll,sind kleine Brüllwürfel von Teufel auch mobil

  2. Will haben. Kommt der auch in die Lostrommel zum Blog-Jubiläum? 😉

  3. Empfehlenswert bei schon vorhandenem HiFi-Gelumpe ist auch der „Belkin Bluetooth Music Receiver Empfänger Klinke Chinch“. Kostet nur schlappe 23 €uronen.

  4. gibts da auch was mit wlan? so ähnlich wie wlan-radio… halt nur als boxen auf die gestreamt werden kann

  5. Ich hab mir jetzt erstmal nen iTeufel clock v3 Kistchen aus dem Hause Teufel gegönnt, kann zwar kein Bluetooth und ist nicht mobil, aber vom Sound her unschlagbar aktuell wie ich finde.

    Mobile Boxen finde ich nicht prickelnd, können nicht mit nem Boomblaster mithalten was Sound und Lautstärke angeht, und daheim hab ich alles auf ALAC/FLAC rennen an Musik, das würde BT gar nicht erst mitmachen wie ich schon mehrfach schmerzlich feststellen durfte.

    Der iTeufel hat bei mir mittlerweile meine Stereoanlage abgelöst :> Das Teil ist mit nem jailbreaked iPod touch 4g (Volumes angehoben, dafür der Jailbreak) einfach nur nen Monster in jedem Zimmer und preislich definitiv interessanter wenn man auf BT/Mobil verzichten kann.

    So, genug Werbung gemacht 😉 Als nächstes will ich mir ja doch noch nen drahtloses BT Boxensystem holen für meine Küche, aber dazu erstmal eins finden das ohne Unterbrechung 1152kbps ALAC/FLAC abspielt. Das hab ich bisher noch nirgends gefunden.

  6. Habe mir lange ueberlegt welches portable Gadget ich mir zulegen kann, das auch vernuenftigen schnurlosen Sound im Garten produziert. Bin bei Android wg. der Anschluss-Problematik nicht wirklich fuendig geworden und habe einfach via Bluetooth Bedenken, dass der Android Akku schneller leer sind als die Steaks durch sind … 😉 Als alter Android Fan habe ich mich dennoch „schweren Herzens“ fuer den Bose Portable Sounddock entschieden um ihn mit meinem iPod zu koppeln. Ich hoffe nach wie vor auf eine „Google-Movie-Sound-Streaming-Hardware-Solution“ in Q3 2012 … mal sehen die Hoffnung stirbt zu letzt … 😉

    P.S.: Finde das plastiklastige Design des Soundfreaq Sound Step nicht wirklich ansprechend … 🙁

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