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Mixcloud: Daten von über 20 Millionen Nutzerkonten sind durch Sicherheitsleck im Umlauf

Wie man bei TechCrunch mitteilt, wurden dem Streamingdienst-Anbieter Mixcloud Nutzerdaten von über 20 Millionen Benutzerkonten entwendet. Darunter befinden sich demnach Benutzernamen, E-Mail-Adressen und wohl auch Passwörter. Diese seien aber durch SHA-2-Algorithmen verschlüsselt, wodurch sie angeblich nahezu unangreifbar sein sollen, so TechCrunch weiter. Vollständige Sicherheit bietet diese Aussage aber natürlich auf keinen Fall. Als Nutzer des Dienstes ist es auf jeden Fall ratsam, das dortige Passwort zu ändern.

Die gestohlenen Daten stehen angeblich im Dark Web zum Verkauf, einen Teil der Daten konnte sich TechCrunch durch eine nicht weiter genannte Quelle übermitteln lassen. Aus deren Informationen gehe auch hervor, dass der Einbruch ins System von Mixcloud bereits Anfang November erfolgt sein muss. Ebenfalls befinden sich unter den Daten wohl Informationen bezüglich der Anmeldedaten und das Datum der letzten Anmeldung bei Mixloud. Zu den Anmeldedaten zählen demnach auch das Land, aus dem sicher der Nutzer angemeldet hat, seine IP zu dem Zeitpunkt und Links zu den Profilfotos.

Als in London ansässiges Unternehmen unterliegt Mixcloud den britischen und europäischen Datenschutzbestimmungen. Sollte sich herausstellen, dass das Unternehmen durch das Sicherheitsleck in irgendeiner Form gegen die Bestimmungen der EU-DSGVO verstoßen haben sollte, könnte es mit einer Geldstrafe von bis zu vier Prozent ihres Jahresumsatzes belegt werden.

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