Microsoft verteidigt die eigene Hardware

Ein Bericht der US-Verbraucherschützer bereitet Microsoft Kopfschmerzen. Sowohl Surface Tablet als auch Laptop haben von der Organisation Consumer Reports das Label „Empfehlenswert“ entzogen bekommen. 25 Prozent der Nutzer sollen Probleme mit den Microsoft-Geräten haben. Meine Meinung dazu habe ich bereits aufgeschrieben. Mir fehlen da aussagekräftigere Zahlen und explizite Vergleiche in den Modellen. Auch Microsoft hat sich jetzt in einem Blogpost zu Wort gemeldet.

Geschrieben hat diesen Panos Panay, seines Zeichens Corporate Vice President für Microsoft Devices. Er schreibt, dass es immer das Ziel des Surface-Teams gewesen sei, Produkte zu produzieren, die dem Kunden eine großartige Experience bieten. Er findet die Berichterstattung von Consumer Reports enttäuschend, man teile die Ansicht – verständlicherweise – nicht.

Man habe Ausfall- und Rückgaberaten überprüft und sei zu anderen Ergebnissen gekommen. Interessanterweise schreibt er, dass die aktuellen Rückgaberaten für das Surface Pro 4 und Surface Book „deutlich unter 25 Prozent“ liegen würden. Das ist die Zahl, die Consumer Reports nannte. Aber mal ganz ehrlich: ich hätte „deutlich“ mal konkretisiert.

Des Weiteren teilt man mit, dass man gute Werte beim Indikator „Vorfälle pro Einheit“ hätte. Diesen Qualitätsindikator habe man von Generation zu Generation verbessern können und man liege da unter 1 Prozent.

Basierend auf einer im Januar erhobenen Studie (im Auftrag von Microsoft), die zwischen Januar und Juni 2017 unter anderem in Deutschland erhoben wurde, erreiche das Surface Book und das Surface Pro 4 eine Kundenzufriedenheit. Ich persönlich finde, dass Consumer Reports nicht einfach mehrere Generationen in einen Topf werfen sollte. Weil das Surface 2 Pro vielleicht Mist ist, sollte eigentlich die Empfehlung für ein aktuelles Gerät nicht an einem alten gemessen werden.

(via microsoft)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

7 Kommentare

  1. Hier muss man glaube ich etwas differenzieren. Natürlich stellt Microsoft die Verbraucherschützer jetzt ein wenig ins abseits, aber das macht man aus Kommunikationsgründen immer, wenn man keine weiteren Lösungen hat. „Wenn Du die Sache nicht klären kannst, diffamiere den Boten.“ Wenn ich mich außerdem recht entsinne, dann sind die Kaufempfehlungen auch wesentlicher Bestandteil für Kaufentscheidung von administrativen Organisationen. Wer keine Empfehlung hat, darf nicht gekauft werden. Am Ende geht’s also wieder nur um’s Geld und so wie ich die Verbraucherschützer aus den USA kenne, wurde Microsoft mehrmals gewarnt. Was denkt Ihr?

  2. „Vorfälle pro Einheit“ unter 1%. Das wäre mal eine interessante Kennzahl im Vergleich mit anderen Herstellern.

  3. Unsere IT-Abteilung wollte auf Surfaces umstellen. Mal sehen, wie das jetzt deren Entscheidung beeinflussen wird. Auch wenn es „nur“ um den US-Markt geht.

  4. Unser Unternehmen hatte bis vor kurzem auch noch Surfaces (Pro) als Bürogerät zu Auswahl gestellt, aufgrund hoher Ausfälle (fast 90% von einigen 60-100 Geräten) an unterschiedlichen Stellen, ist das Gerät nicht mehr zu haben – jedenfalls bei uns.

  5. Bin seit dem Anfang Nutzer von Surface und habe ab Surface 3 Pro, ohne bisher Probleme zu haben, nur darauf umgestellt.

  6. Meine Erfahrung mit dem Surface 3

    – Netzteil extrem empfindlich fuer Kabelbruch. Bin nun bei NetzteiL Nummer 3
    – Stift unzuverlaessig. Mit neuen Stift laueft es nun besser
    – Erstes Surface hatte ratternden Luefter und musste umgetauscht werden

    Trotdem zufrieden, das Surface ist einfach innovativ,

  7. […] erreiche das Surface Book und das Surface Pro 4 eine Kundenzufriedenheit.

    Kundenzufriedenheit von…?

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