Microsoft verlängert Support-Zeitraum für Windows 7 in Firmen

Das kommt zwar nicht ganz überraschend, aber zumindest ist es nun offiziell: Gegen Geld verlängert Microsoft den Support für Windows 7. Der Support endet offiziell im Januar 2020. Danach ist eigentlich Feierabend. Der neue Spaß hört auf den Namen Windows 7 Extended Security Updates (ESU)  und endet im Januar 2023. Die Windows 7 ESU wird pro Gerät abgerechnet und der Preis steigt jedes Jahr, da kommt man bei der Migration sicher flotter voran.

Windows 7 ESUs werden allen Windows 7 Professional- und Windows 7 Enterprise-Kunden im Bereich der Volumenlizenzierung zur Verfügung stehen, mit einem Rabatt für Kunden mit Windows Software Assurance, Windows 10 Enterprise oder Windows 10 Education Abonnements. Darüber hinaus wird Office 365 ProPlus bis Januar 2023 auf Geräten mit aktiven Windows 7 Extended Security Updates (ESU) unterstützt. Das bedeutet, dass Kunden, die die Windows 7 ESU erwerben, Office 365 ProPlus weiterhin nutzen können, so Microsoft.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar-Foto

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

13 Kommentare

  1. Na super, dann kann ich auf meiner Arbeit im öffentlichen Dienst ja noch ewig auf ein neues Betriebssystem warten:

  2. Wenn 2020 Win7 immer noch 30-40% Marktanteil hat, kann Microsoft garnicht anders, als Sicherheitsupdates weiterhin an normale Endverbraucheruser zu verteilen.

    Ansonsten würde „alles“ zusammenbrechen, wenn Sicherheitslücken ausgenützt werden.

    Win7 ist ein stabiles Arbeitstier, auf Win10 muss man nicht updaten.

  3. Verstehe ich die Kommentare richtig, dass ich mich nicht scheuen muss, auf mein altes Lenovo 3000 C200 Notebook (2005) jetzt noch Windows 7 zu installieren. Windows 10 läuft darauf nicht mehr und ein Reparaturservice riet mir vor paar Jahren, von Windows 8.1 auf Windows 7 umzusteigen.

  4. Bob ( der andere) says:

    @ Sebastian: Genau. Im Vergleich Win7 zu Win10 arbeitet er wahrscheinlich mit Win7 wesentlich effizienter, da übersichtlicher. Und bei den Anwendungen selbst spielt das OS gar keine Rolle.

    @Tobias /Daniel: Eben, stabiles System. Was ich meinen Win10 Testphasen auf mehreren verschiedenen PC’s nicht behaupten kann.

    @ Rainer: Sehe ich auch so. Der Marktanteil von Win7 wird bis zum Supportende nicht mehr wesentlich fallen. Wer bis jetzt nicht auf Win10 gewechselt hat (oder wieder von W10 zu W7 zurück), wird es auch nicht mehr tun. Nur durch Austausch von Hardware mit vorinstalliertem W10 werden sich die Anteile verschieben.
    Und wenn der Support nicht verlängert wird, wandern vermutlich die meisten Leute zu Linux oder Apple ab (ich zumindest, habe nun schon seit einiger Zeit Linux Mint parallel zu Win7 im Einsatz).

    @ bat:
    Wenn du das Notebook noch nutzt/nutzen willst und eine Win7 Lizenz hast, solltest du das auch installieren.
    Vorausgesetzt du hast keine Anwendungen und/oder Hardware die nur auf/mit Windows läuft, solltest du mal über Linux nachdenken.
    Gerade für ältere Hardware gibt es da resourcenschonende Distributionen (z.B. Elemantary OS, hab ich ’nem Freund auf ein ähnlich altes Notebook installiert).
    Für Internet, E-Mail, Musik und Videos/Bilder reicht sowohl Linux als auch dein altes Notebook allemal.

    • Danke Bob (d.a.).
      Meine Körper Hardware ist auch schon älter: 76 und die Lust, ein neues Betriebssystem kennenzulernen nicht besonders groß. Ist denn der von Dir vorgeschlagene Betriebssystemwechsel auch in diesem Fall easy going?

  5. Bob (der andere) says:

    @ bat:
    Habe jetzt mal gegogelt nach deinem Notebook ,wegen der technischen Daten.
    Ursprünglich mit Windows Vista ausgeliefert, 1GB RAM und (magere) 40GB Festplatte. Aufgrund des nur 1GB RAM (Arbeitspeicher) würde ich erst recht zu Linux raten. Windows7 wird zwar vermutlich auch mit 1GB RAM laufen, aber hier und da (Videos schauen usw.) könnte es doch mal ruckeln oder gar hängen bleiben.
    Ich denke das für Win7 mindestens 2GB RAM (besser 4) im Notebook verbaut sein sollten. Und das Windows10 auf dem Teil nicht läuft ist völlig klar, da brauchst unter 4GB RAM gar nicht anzufangen.

    Falls du Freunde/Bekannte hast, die ein altes Notebook ungenutzt irgendwo herumliegen haben, könntest du mal nachfragen, ob sie die nicht einen RAM-Baustein kostenlos überlassen können. Man kann diese Teile nämlich gegen größere/leistungsstärkere austauschen. Das gilt auch für die kleine Festplatte. Lediglich der Formfaktor muß stimmen (es gibt da verschiedene Typen, das sollte sich aber in der Bedienungsanleitung oder mit einer Software wie z. CPU-Z herausfinden lassen).
    Das ganze lohnt aber nur wenn du die Teile gratis und für ganz kleines Geld bekommst.

    Wenn das mit der Hardware aufrüsten nicht klappt, rate ich wie gesagt zu Linux.
    Leider gibt es auch hier einen kleinen Haken. Nämlich das es sehr viele verschiedene Linux Varianten gibt (Distributionen oder kurz Distri’s genannt). da gilt es eben jene zu finden die am besten zu einem passt (was will ich mit dem Netbook machen, was nicht?)
    Da aber deine Hardware eher etwas schwach auf der Brust ist, ist die Auswahl schon etwas kleiner.
    Auf die schnelle würde ich dir das bereits erwähnte Elementary OS empfehlen (sollte eigentlich problemlos laufen, und ist optisch auch ganz ansprechend. Die Bentzeroberfläche sieht der von Apple PC’s ähnlich).
    Und “Puppy Linux“ wäre auch noch einen Blick wert. Es kommt mit noch schwächerer Hardware zurecht (sieht aber etwas altbacken aus, mehr so wie Windows XP).

    Fast alle Linux Distributionen sind sogenannte Live-Systeme. Das heisst, du kannst das Linux, das dich interessiert, auspropbieren ohne es gleich zu installieren.
    Man lädt sich zuerst das Linux in Form eines ISO-Image aus dem Internet herunter (einfach bei Google Elementary OS oder Puppy Linux oder was dich eben interessiert eingeben und dann werden die Seiten angezeigt wo du runterladen kannnst).
    Als nächstes brauchst du eine Software wie “LinuxLive USB-Creator“ oder Universal “USB-Installer“ (ebenfallls über Google zu finden, oft werden auch auf den Seiten mit den ISO-Images entsprechende Vörschläge gemacht).
    Mit diesen USB-Installer(n) kannst du dann dein Wunsch-Linux wahlweise auf CD/DVD oder USB-Stick brennen/kopieren.
    Und damit lässt sich Linux dann eben ausprobieren , ohne Installation (läuft das ganze halbwegs rund, komme ich mit der Bedienung klar, gefällt mir die Optik?).

    Wenn das alles neu für dich ist, rate ich dir, dich erstmal ein wenig in die Materie einzulesen. Am Anfang ist es schon etwas Arbeit auf Linux umzusteigen.Es gibt im Internet aber jede Menge Seiten, die Hilfe anbieten und erste Schritte erklären.
    Noch besser wäre es, wenn du dich an jemand wenden könntest der damit schon Erfahrung hat (oder dir wenigstens zwei drei CD’s/USB-Sticks erstellt, damit du wenigstens mal ausprobieren kannst).

    Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.
    Ich finde es richtig gut, daß so ein junger Mann wie du noch Interesse an Computer usw. hat. (mein Vater hat seinen ersten PC mit 75 gekauft). Das hält auf jeden Fall die grauen Zellen etwas in Schwung.

    • Danke, Bob (d.a.). Deine Recherchen treffen auf mein Lenovo 3000 C200 nicht zu. Außerdem hab ich’s hardwaremäßig aufgerüstet, mittlerweile 4 GB RAM, 160 – 450 GB SSD, seit Win 10, das bis 1703 noch passabel lief (sein Absturz: https://stadt-bremerhaven.de/windows-10-patchday-bringt-kb4074588/#comment-833512 = EINE meiner Anfragen
      – erstaunlicherweise findet die Forensuche meine vielfältige Anläufe nicht, mit Googles Domainsuche komm ich da weiter).

      Die plausibelste Erklärung: ein Microsoft Bug, der infolge zu geringer Betroffenheit von speziellen Geräten keine Chance hat, je behoben zu werden. Nicht weiter vertiefen/recherchieren, es ist nutzlos.

      Ich bin erst ab Mai 19 wieder in Deutschland und hab das Notebook zu Hause gelassen. Begnüge mich mit meinem Moto X Play.

      Tja, schwierig, sich in Zustände, die man noch nicht kennengelernt hat, einzufühlen. Zahnweh (das vermutlich auch jeder irgendwie anders kennt, unterschiedliches Schmerzempfinden, unterschiedliche Gegebenheiten, …). Das geht mir nicht anders. Linux, wenn man einen Kurz-Abstecher zu Apple nicht mochte, wegen der merkwürdigen Terminologie dort, Knoppix Live USB (rattert weniger) … . Ich konnte damit arbeiten, mochte es aber bisher nicht. „Man hält auf jeden Fall die grauen Zellen etwas in Schwung“ – ist das immer ein Wert (ein ‚weites Feld‘)? Schrieb vorhin an meine Frau: ‚Ich kann dem Älterwerden mittlerweile eigentlich ziemlich viel abgewinnen, es ist so neu.‘

      Ab Mai schaue ich weiter – oder auch nicht, da steht ja auch der gut laufende PC.

    • Danke, Bob (d.a.). Deine Recherchen treffen auf mein Lenovo 3000 C200 nicht zu. Außerdem hab ich’s hardwaremäßig aufgerüstet, mittlerweile 4 GB RAM, 160 – 450 GB SSD, seit Win 10, das bis 1703 noch passabel lief (sein Absturz: https://stadt-bremerhaven.de/windows-10-patchday-bringt-kb4074588/#comment-833512 = EINE meiner Anfragen
      – erstaunlicherweise findet die Forensuche meine vielfältige Anläufe nicht, mit Googles Domainsuche komm ich da weiter).

      Die plausibelste Erklärung: ein Microsoft Bug, der infolge zu geringer Betroffenheit von speziellen Geräten keine Chance hat, je behoben zu werden. Nicht weiter vertiefen/recherchieren, es ist nutzlos.

      Ich bin erst ab Mai 19 wieder in Deutschland und hab das Notebook zu Hause gelassen. Begnüge mich mit meinem Moto X Play.

      Tja, schwierig, sich in Zustände, die man noch nicht kennengelernt hat, einzufühlen. Zahnweh (das vermutlich auch jeder irgendwie anders kennt, unterschiedliches Schmerzempfinden, unterschiedliche Gegebenheiten, …). Das geht mir nicht anders. Linux, wenn man einen Kurz-Abstecher zu Apple nicht mochte, wegen der merkwürdigen Terminologie dort, Knoppix Live USB (rattert weniger) … . Ich konnte damit arbeiten, mochte es aber bisher nicht. „Man hält auf jeden Fall die grauen Zellen etwas in Schwung“ – ist das immer ein Wert (ein ‚weites Feld‘)? Schrieb vorhin an meine Frau: ‚Ich kann dem Älterwerden mittlerweile eigentlich ziemlich viel abgewinnen, es ist so neu.‘

      Ab Mai schaue ich weiter – oder auch nicht, da steht ja auch der gut laufende PC.

  6. Bob (der andere) says:

    @ bat:
    Das deine Hardware aufgerüstet ist, ist ja schon mal sehr gut (hättest du aber auch früher erwähnen können, dann hätte ich weniger tippen müssen). Wenn ich mich recht erinnere, ist in deinem Notebook der Core2Duo Prozessor (CPU) verbaut. Ich konnte keine Angaben finden, ob die CPU 32 oder 64bit hat (man spricht von 32 bzw. 64Bit-Architektur). Falls die CPU eine 32Bit-Version ist, könnte es schon sein, daß der Prozessor nicht mit den neuesten Windows10 Builds harmoniert. Mit Sicherheit kann ich das nicht sagen, da Windows10 für mich abgehakt ist. Folglich beschäftige ich mich nicht weiter damit.

    Die Frage ist jetzt, möchtest du unbedingt an Windows10 festhalten. Oder möchtest du ein Betriebssystem, daß eifach nur stabil und unauffällig läuft, damit du damit deinen Kram machen kannst?

    Wenn es nicht unbedingt Windows10 sein muß, bleiben wieder die ganz am Anfang erwähnten Möglichkeiten:
    Entweder Windows7 oder ein Linux-System. Wobei Windows7 nur noch (offiziell) bis Januar 2020 unterstützt wird.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast du schon Erfahrungen mit Linux, genauer gesagt mit Knoppix.
    Das habe ich auch schon aussprobiert (war sogar die erste Linux Distri, die ich getestet habe).
    Ich hab‘ aber ganz schnell wieder verworfen. Es war mir einfach zu überfrachtet, mehr als die Hälfte der vorinstallierten Software hab ich nicht gekannt, geschweige denn benötigt. Knoppix ist allerdings eher ein Produktiv System, für den Durschnitts-User gibt es da bessere/andere Möglichkeiten.

    Meine Empfehlung wäre:
    1.: Linux Mint – Optisch ansprechend und für Linux Ein/Umsteiger gut geignet. (Es kann natürlich aber auch eine andere Linux Variante sein).
    2.: Windows 7 – sofern du noch eine gültige Lizenz hast oder diese günstig erwerben kannst.

    Von Windows10 rate ich dir völlig ab. Solltest du doch mal neue Hardware kaufen, hast du sowieso Windows10 drauf.

    • Nächsten Mai kommt Win 7 neu drauf + 8.1 Image-Wiederherstellung. Dann vergleich ich beide. Deinen Linux Mint Vorschlag hab ich notiert + Link hierher. Danke!

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor. In jedes Thema Politik einbringen ist nicht erwünscht.

Du willst nichts verpassen?

Du hast die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.