Microsoft verkaufte bis heute 200 Millionen Windows 8 Lizenzen

Im Mai 2013 verkündete Microsoft, dass man bereits 100 Millionen Lizenzen für Windows 8 verkauft hat. in den vergangenen 9 Monaten gesellten sich weitere 100 Millionen dazu, sodass man heute auf 200 Millionen verkaufte Lizenzen verkünden kann. Interessant hierbei: Microsoft gab an, dass man für die 100 Millionen Windows 8 Lizenzen genau so lange gebraucht hat, wie für Windows 7 Lizenzen. Allerdings konnte man Windows 7 in den ersten 12 Monaten 240 Millionen Mal verkaufen. Windows 8 benötigte für die 200 Millionen 15 Monate.

Microsoft Surface

In den Zahlen enthalten sind OEM Lizenzen, ebenso Upgrade-Lizenzen. Nicht enthalten sind hingegen Volumenlizenzen für Firmen. Auch ist unklar, ob die Zahlen die Lizenzen für Windows RT enthalten. Außer den nackte Zahlen gab es auch noch eine weitere kleine Information zum kommenden Windows 8.1 Update 1. Dies wurde zwar nicht konkret genannt, Tami Reller sagte allerdings, dass Neuerungen kurz bevorstünden. Das passt natürlich gut zu den Spekulationen, die Windows 8.1 Update 1 für Anfang April voraussagen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Die meisten sind wohl OEM Lizenzen, die zwangsweise mit den Geräten ausgeliefert werden. Das entspricht nicht unbedingt der Anzahl der Installationen.

    Viele (auch in Firmen) machen nach einem Kauf erst mal ein „Downgrade“ auf Windows 7.

  2. … oder wurden für 29€ und weniger verkauft. Wieviel davon sind wohl aktiv?

    Firmenlizenzen – arbeiten tatsächlich Firmen damit?

  3. Ich hab persönl. 2 Lizenzen der Pro Version gekauft. Damals für 15 EUR pro Stück.

    Aber beide liegen mittlerweile wieder im Schrank. Hat sich für mich persönlich nicht gelohnt. Achso eine Lizenz wurde mir per OEM aufgedrängt (die man wie ich mittlerweile herausgefunden habe auch nicht übertragen kann, da hinter jedem OEM Key ein Hash Wert steht der mit Microsoft abgeglichen wird. Selbst getestet.) Also Laptop im Arsch, dann Lizenz futsch.

    Ich glaub auch das die meisten Lizenzen per vorinstallierten PCs / Laptops/ Tablets verkauft wurden.

  4. Warum sollte man eine (subventionierte) OEM Version auch übertragen können?

  5. Sven Bender says:

    @JMK
    Nunja, bei windows 7 Notebooks war ein Lizenzaufkleber mit Seriennummer auf dem PC geklebt (bei OEM Lizenz).
    Die Nummer konnte/kann man weiter nutzen. Bei win8 oem klappt das nicht mehr.

  6. Davon ne Handvoll Surfaces und Upgrades und jede Menge Laptops bei denen der Käufer keine Wahl hat. Ausserdem zählt bei Microsoft schon als Verkauf wenn Win 8 auf die Geräte installiert wurde, nicht der eigentliche Verkauf über die Ladentheke. Sie sollten einfach die Nummer der Aktivierungen und aktiven Nutzer veröffentlichen. Das wäre mal interessant.

  7. Lustige Kommentare…ist halt einfach so, dass Windows 8 nicht der erwünschte flop ist.

  8. Wenn die Zahlen so interpretationSwürdig sind, sollte man das als blogeintrag veroeffentlichen ?

  9. @JMK
    Der Preisunterschied zwischen einer Klassischen Systembuilder Lizenz und einer OEM Lizenz ist gering. Da ist auch nichts „subventioniert“. Es sollte sich eigentlich von selbst verstehen, dass man eine erworbene Lizenz selbstverständlich unabhängig von der Hardware weiter verwenden kann und darf.

    @Thema Windows 8 Lizenzen
    Der allergrößte Teil sind wohl zwangsweise verkaufte OEM Lizenzen. Und bei Firmen spielt Windows 8 sowieso keine Rolle da wird die Windows 8 Lizenz nur gekauft um damit das Downgrade auf Windows 7 zu nutzen, zumal es sowieso keine Windows 7 OEM Lizenzen schon seit einer Weile gibt von daher gibt es eh keine andere Möglichkeit.

  10. Wurde nicht bei Windows 7 schon genauso kommentiert: Das sind nur OEM-Zwangslizenzen. Freiwillig installieren tut das keiner. Die Firmen machen alle ein Downgrade auf Windows XP…

    • @dejavu
      Ich kann Dir versichern, es entspricht den Tatsachen.
      Die Innovationszyklen sind im Geschäftskunden Umfeld beim Betriebssystem zum einen sowieso deutlich länger, und zum anderen wird Windows 8 schon alleine wegen dem höheren Anwendersupport Aufwand gemieden. Aber selbst ohne diesen (erheblichen) Nachteil würde Windows 8 noch in dem Umfeld keine Rolle spielen, dafür sprechen noch zu gewichtige Gründe für Windows 7, ganz besonders die bisherige Betriebserfahrung und das Wissen, dass das System eben in der eigenen IT mittlerweile sauber läuft. Das riskiert kein IT Verantwortlicher in der Größenordnung so schnell durch ein leichtfertiges Update auf Windows 8.

  11. Bitte nicht vergessen, dass das nur die von MS verkauften Lizenzen sind – die müssen also noch nicht bei den Endkunden angekommen sein! Die ersten 100 Mio. werden dabei wohl die Grundausstattung der Hersteller sein und daher praktisch komplett unabhängig vom Erfolg der Version. Nur die Nachbestellungen sind mit 11 statt 40 Mio. pro Monat viel viel weniger…

  12. Es gibt ja leider sehr viele Kritiker an Windows 8 bzw. 8.1 Aber die Zahl von 200 Mio. verkauften Lizenzen spricht doch für sich. Ich bin auch Win 8.1 Nutzer auch wenn ich die Metro Oberfläche (Modern UI) überhaupt nicht mag und nutze. Ich benutze das kleine Startmenü Tool „Start8“ und umgehe damit beim Boot die Kacheloberfläche und starte direkt auf den Desktop.

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