
Es geht aber nicht darum, dass ihr nun daheim mit der HoloLens hantiert, sondern BMW setzt die Mixed-Reality-Brille in geschlossenen Umgebungen in seinem Brand Experience Center in der Schweiz, den Niederlassungen in Berlin und München sowie AUTOMAG München ein. Im Grunde zeigt sich hier auch wieder, das aktuelle Augmented-Reality-Lösungen eventuell für Geschäftskunden mehr Potential haben als für Privatanwender.
BMW ist somit einer der ersten Autohersteller, der eifrig Mixed Reality zur Vermarktung seiner Fahrzeuge einspannt. Dabei kann das natürlich keine Probefahrt ersetzen, sondern ist eine spielerische Ergänzung. Etwas kurios finde ich persönlich die Ansage des Leiters für Markenkommunikation bei BMW, Uwe Dreher: „Mit dem X2 werden wir eine relativ neue, digital affine und junge Zielgruppe ansprechen, die in der Kommunikation auch besondere und zeitgemäße Erlebnisse erwartet.“ Abgesehen davon, dass das Auto, wie etliche andere Modelle, auf ein wenig Smart-Kram sitzt, sehe ich jetzt nicht die auffälligen Beziehungen zur digitalen Welt.
Die BMW X2 Holo Experience setzt im Hintergrund auf die Microsoft Cloud-Plattform Azure. Teil des Konzepts ist es auch digitale Abbilder der Besucher zu erstellen, siehe auch obiges Video, so dass ihr als potentielle Käufer euch selbst als holografische Aufnahme erleben könnt. Dieses holografische Selfie, wie Microsoft und BMW es nennen, erhält der Anwender dann auch zur eigenen Verwendung und kann es auf Wunsch via Social Media teilen. Sicherlich für BMW nicht übel, wenn so quasi durch die Kunden bei der Vermarktung nachgeholfen wird.
An sich aber eine nette Sache und ich denke wir werden in Zukunft noch deutlich mehr Firmen erleben, die Techniken wie die HoloLens für die Vermarktung und Produkterfahrungen einspannen.