Microsoft Surface Pro 2 von iFixit zerlegt

Die Bilderstrecken von iFixit sind bekannt, nahezu jedes neue Gadget muss sich für die Reparaturanleitungen der Webseite auseinander nehmen lassen. Das Surface Pro 2 von Microsoft ist da keine Ausnahme. Große Überraschungen kamen nicht zum Vorschein, das Surface Pro 2 ist seinem Vorgänger sehr ähnlich. Einen niedrigen Score muss das Windows-Tablet dennoch einstecken.

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[werbung] Dies liegt vor allem am verklebten Display. Will man an das Innere des Surface Pro 2, muss man erst einmal den Leim lösen, der den Touchscreen mit dem Gerät verbindet. Ist nicht ungewöhnlich, eher der Preis für immer kompaktere Geräte.

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Hat man diese Hürde einmal genommen, ist es sogar relativ einfach, SSD (128GB von SK Hynix) und Akku zu tauschen. Das Risiko, das Tablet aber bereits beim Öffnen zu beschädigen ist sehr hoch. So kommt es, dass das Microsoft Surface Pro 2 nur 1 von 10 Punkten auf der Repairability-Skala erhält. Alleine steht man damit jedoch nicht da. Auch das erste Surface Pro, sowie das MacBook Pro Retina müssen sich mit dem gleichen niedrigen Score zufrieden geben.

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Die gesamte Bilderstrecke und die Benennung der einzelnen Teile findet Ihr bei iFixit. Caschys Test des Surface Pro 2 könnt Ihr hier noch einmal nachlesen. Ist für Euch die Reparaturmöglichkeit eines Gadgets ein Kaufentscheidungs-Merkmal?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

9 Kommentare

  1. Naja Kaufargument war es bisher eigentlich nicht aber is immer gut wenn sich was leicht reparieren lässt. Es könnte aber langsam zum Kaufargument werden, weil ja langsam immer mehr Geräte keinen austauschbaren Akku haben und ein Akku is halt einfach nur begrenzt haltbar.

  2. @DanielF
    Nicht nur das.
    Ein leichter reparierbares Gerät verursacht auch geringere Werkstattkosten, falls man es nicht selbst reparieren möchte oder kann.

  3. Hinzu kommt, dass das Tablet von zwei(!) Lüfter gekühlt wird! Absoluter ’no go‘!!!

  4. Ja! Absolutes No-Go! Geräte die Leistung bringen haben gefälligst nicht warm zu werden! Sorry. Leistung bedeutet Hitze und Hitze muss halt irgendwo irgendwie auch gekühlt werden… Und da die Geräte ja eher immer Kompakter werden müssen, wird das auch immer schwerer. Wo Energie fließt, da entsteht halt Abwärme. Und solange die Geräuschentwicklung niedrig ist, ist es Lumpe, ob ich nun zwei Lüfter im Tablet habe oder vielleicht keinen.

    Und am Ende ist es irrelevant, wie leicht sich so ein Gerät öffnen lässt. Zumindest wenn man es in die Werkstatt gibt. Die nehmen so oder so ihre Pauschalpreise.

    Man selber hat am Gerät im Zeitraum der Gewährleistung ohnehin nichts verloren. Es sei denn, man hat es natürlich selber irgendwie geschrottet.

  5. Ja, das wäre für ein wertiges, bzw. auch teures Gerät für mich ein (!) Kaufentscheidungsmerkmal, neben anderen natürlich.

  6. Ja, für mich ist das ein bißchen Kaufentscheidungs-Merkmal. Ich würde niemals ein Handy kaufen bei dem man nicht gescheit an den Akku kommt. Sowas wie das Nexus 4 lass ich mir noch gefallen, da hat man nach 2 Schrauben und ein par Clips schon den AKku vor Augen. Aber ein HTC One würde ich niemals kaufen, und wenn es noch so toll ist. Das hat auch nur 1 Punkt bei IFixit bekommen…

  7. CrtlAltDel2013 says:

    „Ist nicht ungewöhnlich, eher der Preis für immer kompaktere Geräte.“
    Naja, das Surface RT ist noch kompakter und nicht verklebt, sondern wie es sich gehört verschraubt.