Microsoft Surface Book 3: Neues 2-in-1-Notebook für Profis und Gamer

Microsoft hat heute ohne großes Trara sein neues Surface Book 3 mit Diagonalen von wahlweise 13,5 bzw. 15 Zoll vorgestellt. Das Notebook visiere laut dem Unternehmen nicht nur Entwickler, Designer und andere professionelle Anwender an, sondern sei auch für Gamer geeignet. So verspricht man bis zu 50 % mehr Leistung als noch beim Surface Book 2.

Die Akkulaufzeit des Surface Book 3 betrage bis zu 17,5 Stunden – gemeint ist das 15-Zoll-Modell. Was steckt denn so drin? Nun, mit von der Partie sind Intel Core der zehnten Generation, Nvidia GeForce GTX oder aber Quadro RTX 3000 als GPUs sowie bis zu 32 GByte LPDDR4X-RAM und schnelle SSD-Laufwerke mit bis zu 1 TByte Kapazität.

Speziell für die Variante des Surface Book 3 mit 15 Zoll verspricht Microsoft ausreichend Leistung, um aktuelle PC-Spiele in 1080p mit 60 fps zu zocken. Die Auflösungen der Bildschirme liegen bei 3.000 x 2.000 (13,5 Zoll) bzw. 3.240 x 2.160 (15 Zoll) Pixeln – beide Noteboooks bieten 10-Punkte-Multitouch und ein Format von 3:2. An CPUs gibt es da eine bunte Auswahl aus Intel Core i5 und Intel Core i7 – etwa dem Intel Core i7-1065G7.

Als Laufzeit gibt Microsoft bis zu 15,5 Stunden für das Modell mit 13,5 Zoll und die eingangs erwähnten bis zu 17,5 Stunden für das Surface Book 3 mit 15 Zoll an. Beide Notebooks nutzen auch Bluetooth 5.0, Wi-Fi 6, USB Typ-A (zweimal, Version 3.1 Gen 2), USB Typ-C (Version 3.1 Gen 2), Kartenleser und 3,5-mm-Audio. Auch Webcams für Windows Hello und Videochats mit 5 Megapixeln sind an Bord – an der Rückseite ruht eine Kamera mit 8 Megapixeln. Die Stereo-Lautsprecher unterstützen die Dolby-Atmos-Verarbeitung.

Erscheinen sollen die neuen Microsoft Surface Book 3, die sich wie gehabt wahlweise als Notebook oder als Tablet nutzen lassen, in den USA am 21. Mai 2020. Preislich startet man bei 1.599 US-Dollar. Zu Deutschland fehlt da aktuell noch eine klare Ansage, da reichen wir weitere Informationen nach.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. chilibrenntzweimal says:

    Geil, die Dinger sind geil. Nachdem ich bei der ersten Generation ne ganze Tasse Kaffee auf die Tastatur geschüttet habe und Microsoft sich geweigert hat die Tastatur zu reparieren gegen Gebühr natürlich, war es das für mich mit dem Surface Book.
    Ich habe mehrmals angerufen und die haben gesagt eine Reparatur sei nicht vorgesehen bei eigenem Verschulden.
    So besaß ich einen Tablet mit ca. ein bis zwei Stunden Akkulaufzeit.
    Würde mir gerne wieder einen Surface Book kaufen, doch für mich ist es billiger Kaffee auf die Tastatur vom Surface Pro 7 zu schütten, weil da ne neue Tastatur nur 100 Euro kostet und ohne Microsoft zu kontaktieren, gekauft werden kann.

    • you made my day…

      … wie Dämlich ist man mittlerweile bei MS?

      • Besonders bei voll privat bezahlter Reparatur….
        Das ist bei Kaffee ja klar dass das nicht Garantie ist.

        Eventuell ist was am Prozess falsch und das kam zu denen die Garantie machen. Die konnten sich nicht vorstellen dass das jemand bezahlt.

    • elknipso says:

      Kann ich nachvollziehen, da der Hersteller auf die Reparatur Garantie geben müsste, was er bei Flüssigkeitsschäden nie gewährleisten kann.

      Wenns dumm läuft zerlegt Microsoft das Ding, repariert die Tastatur, Du bezahlst Deine paar hundert Euro für die Reparatur, alles funktioniert.

      Nun fällt das Ding zwei Wochen später wieder aus, dieses Mal das Mainboard oder sonst was, weil noch Folgeschäden durch die Flüssigkeit im Gerät waren. Jetzt machst Du eine Welle bei Microsoft weil das frisch reparierte Geräte schon wieder kaputt ist….

      Und aus genau dem Grund lehnen sehr viele Reparaturen bei Flüssigkeitsschäden gleich ganz ab, aufgrund des nicht abschätzbaren Risikos von Folgeschäden.

  2. Das isses eben. Auf dem Papier sind die Dinger gut, preislich happig, aber vertretbar, der Service von MS ist nicht zu fassen. Wenn man die Bewertungen liest, im Microsoft Store… das verbietet es, die Geräte zu kaufen-

  3. Ich hatte sowohl Surface Book2 13″, als auch das 15″. Alles top, ausnahmslos…bis auf die unglaublich hohen Reaktionszeiten des Displays. Da machte das Zocken keinen Spaß, selbst das mal nebenher Zocken nicht. Das wird bei dem unveränderten Display hier kaum anders sein. Insofern ist das sicher nicht für Gamer geeignet!

  4. Habe seit Jahren Surface Geräte. Die Lösung ist ganz einfach: Kauft für knapp 150 oder so mehr einfach die Geschäftskundengarantie.

    Ich hatte bislang einen Defekt: Austausch am nächsten Tag vor 12 Uhr per UPS da. Telefon Support 24/7 (Telefonat war um 23 Uhr ca, Problem lies sich lösen).

    Dann hab ich ein Surface Pro auf den Boden fallen lassen – Totalschaden. Austauschgerät für 400€.

    Perfekt.

  5. Rene Witt says:

    Die Hardware spec. Lesen sich interessant. Bin aber was Notebook vor 2 Jahren ins Apple Lager gewechselt, und habe vor dort zu bleiben

  6. Karsten Meyer says:

    Allein das Format des Bildschirms finde ich grandios. Was hab ich diese Sehschlitze fast sämtlicher anderer Notebooks satt. Ach, wenn sich die Dinger doch nur besser erweitern lassen würden! Vermutlich ist das RAM verlötet und für den Massenspeicher gibt es einen einzigem M.2-Slot, womöglich für kurze Karten. So schade!

    • elknipso says:

      Ja, das stört mich auch. Mit 8 GB und einer kleinen 256 GB SSD komme ich nicht weit, und eine sinnvolle Konfiguration mit 16-32 GB RAM und 1 TB SSD ist halt extrem teuer bzw. beim RAM wohl gar nicht vorgesehen.

  7. Das SB3 wäre tatsächlich nochmal eine Überlegung, wenn es nicht von Microsoft gebaut wäre. Mein originales SB hatte einige inherente Schwächen, so war die Hardware damals noch viel zu Schwach für das Display.

    Und nachdem ein BlueScreen ausgelöst durch Skype das Gerät gebickt hat und Microsoft mir mitgeteilt hat das eine Datenrettung nicht möglich sei (man muss hochfahren zum Daten retten und ich muss es einschicken damit es repariert werden kann zum hochfahren, aber wenn ich es einschicke werden erstmal alle Daten gelöscht)

  8. 1600€ Starter Preis ist heftig

  9. Gebt mir endlich ein Gerät mit folgenden Features:

    -10h Akku bei „durchschnittlicher“ Arbeitslast
    -Tastatur eines Lenovo Thinkpad
    -vernünftig vorkalibriertes 13-15″ IPS-Display in 16:10, 4:3, oder 3:2, mit vollständiger sRGB bzw. P3 Abdeckung, ohne Macken wie ungleichmäßige Ausleuchtung, Bleeding oder sonst was
    -600 nits maximale Helligkeit
    -120hz Refreshrate und niedrige Schaltzeiten bzw. Inputlag
    -ordentlicher Digitizer, sowie „latenzfreie“ Stifteingabe
    -dedizierte Grafikkarte
    -halbwegs potente Kühlung ohne eine Jetturbine zu sein
    -tadellose buildquality
    -USB C mit Thunderbolt
    – bis 2KG

    Für so ein Gerät wäre ich auch bereit ordentlich Geld in die Hand zu nehmen, doch leider erfüllen alle bisher käuflichen Geräte immer nur ein Teil der Vorgaben. Selbst Carbon X1, Surface Book 3, Macbookpro etc. scheitern da.

    Vielleicht in 1-2 Jahren ;D

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