Microsoft Surface: 300 Millionen US-Dollar Verlust in den letzten 9 Monaten

Erinnert Ihr Euch noch daran, dass das erste Microsoft Surface ordentlich Geld verbrannt hat? Es scheint so, als hätte sich dies mit der neuen Generation an Surface Tablets nicht viel geändert. In den letzten 9 Monaten kostete das Surface Microsoft 300 Millionen US-Dollar. Das Problem dabei: mit jedem verkauften Surface steigen die Verluste. Die Lösung? Schwierig, schließlich ist das Surface nicht gerade als Schnäppchen bekannt. Eine weitere Preissteigerung dürfte nur dafür sorgen, dass sich die Windows-Tablets schlechter verkaufen.

Microsoft Surface 2 Pro

Natürlich darf man auch nicht außer Acht lassen, dass Microsoft nicht nur an einem Hardware-Verkauf verdient (oder in diesem Fall eher nicht verdient). Die Services wie Bing oder auch Office bringen noch einmal Einnahmen. Ob diese allerdings ausreichen, um die Verluste zu kompensieren, ist unklar.

In den letzten 9 Monaten sorgte das Surface für Kosten in Höhe 2,1 Milliarden US-Dollar, erwirtschaftete aber nur 1,8 Milliarden US-Dollar. Der höchste Verlust wurde im September-Quartal verzeichnet, in dem 216 Millionen US-Dollar Miese gemacht wurden. Vielleicht schafft es Microsoft ja mit dem spekulierten Surface Mini, einen positiven Kurs im Hardware-Geschäft einzuschlagen.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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31 Kommentare

  1. @ase
    Wenn man keine Ahnung hat sollte man seine vorlaute Klappe halten. Du behauptest dass das Surface nicht konkurrenzfähig ist. Irgendwelche Beweise hierfür oder ist das nur deine dumme Kindergarten Aussage aufgrund dieses Beitrages hier?

  2. Ich habe mir das Surface RT mit 32GB geholt, allerdings gut und gebraucht. Das macht den Preis natürlich erträglich und für meine Officeangelegenheiten finde ich es Klasse,
    weil da sogar Outlook dabei war, wenn auch Office nicht in der Vollversion drauf ist.

    Durch OneNote habe ich vieles in der Cloud und das ist praktisch.
    Die Startzeit ist auch geringer als beim Android. Es ist eine schöne Ergänzung.
    Und die Verarbeitung ist super.

  3. Ich denke, Microsoft hat rel. hohe Fixkosten, so dass bei den derzeitigen Absatzmengen die Gewinnschwelle noch nicht erreicht ist. Das heißt, bei weiter steigendem Absatz werden sie auch Gewinne einfahren.

    Übrigens ein ganz hervorragendes Tablet. Ich nutze es inzwischen intensiver als mein iPad.

  4. Ich muss sagen, dass ich mit meinem Surface 2 (RT) durchaus zufrieden bin. Mit der Touch-Cover-Tastatur und der Arc-Mouse ist das Gerät erste Sahne.
    Ich kann damit – auch über Citrix – vernünftig arbeiten.
    Vorher hatte ich ein iPad 3… alles was ich damit gemacht habe ist surfen und spielen.

    Was mich aber nervt, ist das Thema Silverlight. Damit hat sich MS echt einen Bock geleistet. Auch wenn Silverlight eigentlich für Tot erklärt wird, setzen fast alle Video-Streamingdienste es ein (Sky Go, Snap, Amazon Instant Video, ….). Dabei wäre das Gerät mit seiner Laufzeit ideal dazu geeignet.
    Weiterer Bockmist auf dem Gerät ist die extrem eingeschränkte Core-API, mit der man eigentlich nur anständig mit dem Web kommunizieren kann. Zugriffe auf Basisfunktionen… denkste (denke das ist das, was auch Jens meinte?).
    Für eine Anzeige des Ladezustands des Akkus gibt es jetzt 1!! App, die das über einen per Windows-Scheduler eingerichteten Batchjob realisiert, wobei die Live-Kachel die per Batch erzeugte Textdatei ausliest. Das geht gar nicht.

    Alles in Allem ziehe ich das Gerät aber auf alle Fälle einem iPad vor, hätte aber doch lieber zu einem vollwertigen Gerät greifen sollen (Pro).

  5. Wenn das Surface Pro nicht so ein fetter Klops wäre … Sobald Core I CPUs in ~9-10 mm Geräte passen und die Akkulaufzeit bei ~10h liegt würden die Dinger sicher weg gehen, wie warme Butter. MMn sollte MS sich endlich von der RT Plattform verabschieden und sie durch eine BayTrail Variante ersetzen/ergänzen. Das Ganze dann schön dünn und für ~600€ … dann bin ich sofort dabei. Bis die Core I CPUs so weit sind, werden sicher noch 1-2 Generationen ins Land gehen. Mich würde schon der aktive Lüfter nerven, wobei man ja zum Release der Hasswells größt getönt hat, dass damit lüfterlose Tablets möglich wären. Tja hat wohl nicht so ganz geklappt.

  6. Bei den Kommentaren kriege ich das Kotzen. Offenbar wurde hier wieder nur die Überschrift gelesen. Im Text steht klar und deutlich, dass der Verlust darauf zurück zu führen sind, dass das Gerät Microsoft mehr kostet, als die Summe, für die es verkauft wird, dennoch 2,1 Milliarden Dollar umgesetzt werden konnten und in den Kommentaren gehen die Idioten wieder mal ab, dass es klar war, dass sich das Gerät nicht verkauft. So ein Bullshit. Ich kenne mittlerweile mehr Leute mit nem Surface, als mit nem Android-Spielzeug (iPad noch immer höher, dennoch Android ist bei den Business-Leuten kaum noch vertreten).
    Was ist daran so schwer den Text wenigstens zu überfliegen, bevor man kommentiert? Sind Menschen wirklich so faul geworden, dass sie es nicht mal mehr schaffen, mehr als nur die Überschrift zu lesen, die meist nicht im Ansatz das wiederspiegelt, was der Text einem sagen soll?

  7. Toll für dich Wishu Kaiser. Ich kenne nicht einem in meinem Freundeskreis.Aber bei dir hat man sowieso das Gefühl, als würdest du auf der Gehaltsliste von MS stehen. Bei jedem „negativ“ Beitrag prescht Wishu Kaiser nach vorne. Früher war das ja genauso bei Android… ?

    • Also in meinem Business-Umfeld haben viele Android und ein paar iPads. Oder gleich ein richtiges Convertible/Notebook mit Windows 8 wie z.B. Yoga 2 Pro. Ähnlich im privaten Umfeld, da dominiert Android und Windows 7/8.

      Aber Windows RT / Surface hat kein einziger (mehr).

  8. In meinem Business-Umfeld kaufen sich die meisten Windows 8-Tablets, weil sich damit einfach produktiv arbeiten lässt. Und auf der Couch ist Win 8 eine prima Plattform zum Medienkonsum. Spiele sind allerdings noch Mangelware, wenn man in den Appstore guckt. Als Couch-Tablets dominieren deshalb nach wie vor ipads und Androiden, hier gibt’s eine größere Spieleauswahl und die (noch) vorhandene iTunes-Abhängigkeit. Da aber immer mehr Leute auf Streamingdienste umsteigen, wird dieses Pro-Apple-Argument bald bedeutungslos werden, schätze ich.

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