
Die Nutzung und Entwicklung von Technologien zur künstlichen Intelligenz bringt Vorteile mit sich, wird aber auch gerade in puncto ethischer Grundsätze kontrovers diskutiert. Viele Unternehmen beschäftigen sich daher mit dem verantwortungsvollen Umgang von diesen Technologien. In neuesten Fall stoppt Microsoft den Verkauf von Algorithmen, genauer gesagt Services, die angeblich in der Lage sind, menschliche Emotionen zu erkennen. Dabei werden die Gesichtszüge analysiert und dann entsprechende Rückschlüsse gezogen. Kritik wurde laut, dass ein Gesichtsausdruck nicht zwangsweise in Verbindung mit den Gefühlen eines Menschen stehen muss und dass falsche Ergebnisse geschlussfolgert werden könnten. Daher nun dieser Schritt des Konzerns aus Redmond. Man hat einen ziemlich umfangreichen Blog-Post zum verantwortungsvollen Umgang mit KI veröffentlicht und geht separat auf die Technologien zur Gesichtserkennung ein, die ebenfalls stark limitiert werden. Azure Face wird beispielsweise ad acta gelegt, der Dienst kann Geschlecht, Alter, Lachen, Gesichtsbehaarung, Make-up und mehr erkennen.
Neue Kunden wird es ab heute keine mehr geben, bestehende Kunden können die betreffenden Dienste noch bis 30. Juni 2023 nutzen, bevor auch sie den Zugriff verlieren.
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