Microsoft soll an 6Wunderkinder interessiert sein

6Wunderkinder, so heißt die Firma, die hinter der durchaus bekannten ToDo-Verwaltungs-App Wunderlist stehen. Das Berliner Startup kann 13 Millionen registrierte Nutzer vorweisen, weit entfernt von dem schon länger gestecktem Ziel, 100 Millionen Menschen erreichen zu wollen. Nach Informationen des Manager Magazins könnte es jedoch einen gewaltigen Wachstumsschub geben, nämlich dann, wenn Microsoft 6Wunderkinder kauft.

Wunderlist

Die Gespräche solle bereits weit fortgeschritten sein. Abwegig erscheint das nicht. Microsoft übernahm, seit Satya Nadella an der Spitze des Konzerns steht, bereits mehrere Firmen, die frischen Wind hereinbrachten. Die Mail-App Acompli wurde zu Outlook und auch der Sunrise-Kalender macht eine gute Figur, seit er in Microsofts Händen ist.

Für 6Wunderkinder wäre es sicher nicht die schlechteste Option. Während man bereits rund 24 Millionen Euro von Investoren einsammeln konnte, war in letzter Zeit nicht mehr viel vom Unternehmen zu hören. Dass muss zwar kein schlechtes Zeichen sein, kann es aber. Über einen möglichen Preis ist nichts bekannt, wir werden die Sache mal beobachten.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

17 Kommentare

  1. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, gestern ging noch die News rum, dass Sunrise nun ToDos von Wunderlist anzeigen kann. Da liegt es nah, dass Microsoft auch mit 6Wunderkinder in fortgeschrittenen Diskussionen steckt.

  2. Integration in OneNote würde Sinn machen.

  3. Dieser Aufkaufwahn geht echt nicht mehr. Wie soll man noch als Kunde Vertrauen in ein (junges) Unternehmen stecken, was sich eh nach kurzer Zeit an einen der global Player (Datenkraken) verkauft?

    Find es echt ätzend, alles bei Google, Microsoft, Apple oder Facebook zu haben!
    Gibts auch Unternehmen, die sich nicht verkaufen und eigenständig bleiben?

  4. @Dominik Dropbox hat sich nicht von Apple aufkaufen lassen 😛

  5. Ein Grund für für mich sofort Wunderlist zu kündigen

  6. boah, lasst die Finger von dem Laden!!! Da versucht man, seine Daten irgendwie breit zu streuen und letztlich landet man doch bei den Großen 🙁
    Wobei ich glaube, dass Wunderlist eh auf Amazon-Servern läuft, oder?

  7. We host all of Wunderlist’s databases and servers in Ireland, using Amazon Web Services.

    Na dann liegt eh schon alles in meinen NSA-Akten, also latte, welcher Anbieter

  8. Ja, teilweise. Hab gedacht ich spinne, als Little Snitch immer noch ein sehr regen Datenverkehr gemeldet hat, obwohl ich das Programm komplett geschlossen hatte.
    Abgesehen davon, fände ich es wirklich schade, da ich gerne Wunderlist nutze

  9. Christoph says:

    >> Dieser Aufkaufwahn geht echt nicht mehr. Wie soll man noch als Kunde Vertrauen in ein (junges) Unternehmen stecken, was sich eh nach kurzer Zeit an einen der global Player (Datenkraken) verkauft?

    Das ist das Geschäftsmodell. Die Start Ups werden einzig und allein zu diesem Zweck gegründet.

  10. Matthias Marvin says:

    Nice, vielleicht synchronisiert der Dienst dann endlich mal wirklich zuverlässig.

  11. Schade, ich hatte gehofft, dass Google den Laden kauft und endlich eine vernünftige Aufgabenverwaltung integriert. Das ist das, was mir im workflow noch fehlt.

  12. Och nö…. Bin ein begeisterter Nutzer von Wunderlist. Vielleicht bald gewesen.
    Wie ich Microsoft so kenne, werden sie alles umkrempeln und unbenutzbar machen -.-

  13. So eine Exit-Strategie schreiben einige Startups schon von Anfang an in den Businessplan. Aufbauen, verscherbeln, absahnen.

  14. Das vorhaben hatte Herr Reber meiner Meinung direkt schon beim Start selbst bei mucelli.com war direkt am Anfang die Hoffnung von jemandem großen übernommen zu werden. Dabei ist ja nichts schlechtes… Bring einfach Geld ohne Ende… Ganz ehrlich würde ein solcher Dienst ohne dieses Ziel (Partner) nicht am Markt überleben können. Einfach mal den Bundesanzeiger anschauen was die Firma tatsächlich an Zahlen vorweisen kann.

  15. Ich empfehle eine Aufgabenverwaltung nur am mobilen Gerät zu betreiben. Dann kann man auch schlicht und einfach eine App verwenden welche ohne Synchronisation auskommt. Eine hervorragende Alternative wäre dann TickTick. mit dieser App kann man die Daten synchronisieren wenn man das will, man muss es jedoch nicht. Und genauso – und nicht anders – sollte das auch sein.

  16. MS brauchte sowas. Da war es schlau sowas in die Köpfe von uns zu bringen. Solange es MS integriert und nicht schließt wär es ok für mich. Besser als ne eigene Lösung von MS in die man sich erst noch einarbeiten müsste…