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Microsoft Quartalszahlen: mehr Umsatz, mehr Gewinn, kein Surface Mini

Auch für Microsoft geht ein Quartal zu Ende, das frische Zahlen zum Vorschein bringt. Aber auch abseits der Zahlen gibt es interessante Informationshäppchen, die Microsoft verteilt. So wurde während der Präsentation verkündet, dass sich das Surface Pro 3 besser verkauft als die Vorgängermodelle, obwohl es noch ein sehr früher Zeitpunkt sei. Ebenfalls gab es Informationen zu einem Surface Mini. Dieses wurde tatsächlich während der Entwicklung eingestampft, weil die Roadmap nach einer Überprüfung geändert wurde. Dieses Jahr wird es demnach schon einmal kein Surface Mini mehr geben.

Auch interessant ist die Umsatzsteigerung bei den Cloud-Diensten. Das oft in der Kritik stehende Office 365 Abo. 1 Million Neukunden konnte man gewinnen, hat jetzt somit 5,6 Millionen Nutzer von Office 365 Home und Personal. Insgesamt konnte man den Umsatz mit Clouddiensten im Jahresvergleich verdoppeln, so Satya Nadella.

Der Umsatz von Microsoft lag im vergangenen Quartal 23,382 Milliarden US-Dollar, während das operative Ergebnis bei 6,482 Milliarden US-Dollar lag. Das ist eine Steigerung um 18% im Vergleich zum Vorjahr. Im Consumer- und Geräte-Bereich konnte Microsoft 10 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren, eine Steigerung um 42%. Interessant ist auch noch eine Zahl zu Microsoft Suchmaschine Bing. Der Umsatz durch Werbung stieg um 40%, außerdem hält Bing 19,2% Marktanteil in den USA.

Nach diesen Zahlen, Details dazu findet Ihr bei Interesse direkt bei Microsoft, scheint es Microsoft ganz gut zu gehen. Der harte Kurs, der auch zu den zahlreichen Entlassungen führt, wird sich sicher positiv auf die kommenden Zahlen auswirken. Die neue Strategie von Microsoft muss sich dennoch erst beweisen. Cloud und Mobile first klingt zwar logisch, muss aber vom zahlenden Kunden auch erst einmal langfristig so angenommen werden.

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