Microsoft Q3 / 2017: Die Cloud sorgt für Umsatz

Microsoft befindet sich seit ein paar Jahren in einem großen Umschwung, alte Zöpfe werden abgeschnitten, neue wachsen nach. Microsoft scheint sich damit auf dem richtigen Weg zu befinden, zumindest, wenn man sich an den nackten Zahlen des Unternehmens orientiert. Diese liegen für das dritte Quartal 2017 (Q1 Fiscal Year 2018) nun vor. Der Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar gesteigert. Dieser Umsatz sorgt dann für einen Gewinn von 6,6 Milliarden Dollar, 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Drei Bereiche sind es, die bei Microsoft für den Umsatz sorgen, die Zugpferde sind „Productivity and Business Processes“ und „Intelligent Cloud“, die jeweils zweistellige Wachstumsraten in Sachen Umsatz vorweisen können. „More Personal Computing“ beinhaltet unter anderem Windows und Xbox, dieser Bereich bewegt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum.

Interessant ist noch der Bereich Gaming isoliert betrachtet. Insgesamt kein Wachstum, was vor allem an schlechten Hardware-Verkäufen liegt. Denn der Umsatz mit Xbox Software und Services ist um 20 Prozent gestiegen.

Erfreulich läuft es für Microsoft mit Cloud-Diensten. In abgelaufenen Quartal wurden mehr als 20 Milliarden Dollar mit kommerziellen Clouddiensten umgesetzt, ein Ziel, das früher als erwartet erreicht wurde. Auch bei Office-Produkten gibt es Zuwächse, zweistellig sowohl im privaten als auch im Business-Bereich. 28 Millionen Office-365-Abonnenten im Privatbereich kann Microsoft nun vorweisen.

Insgesamt also auch bei Microsoft ein positives Quartal, die einzelnen Zahlen gibt es zur genaueren Betrachtung in diesem Post von Microsoft.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Auch wenn ich viel an OneDrive auszusetzen habe, die Kombination mit Office365 und der Familienoption ist schlicht konkurrenzlos. Wenn man mehrere User mit Cloudspeicherausrüsten will, wird das schnell teuer.

    Allerdings muss Microsoft noch sehr stark an Optik und Zuverlässigkeit arbeiten. Wichtig wäre auch eine separate Fotoapp für OneDrive ähnlich dem Windows 10 Client.

    Die Gesamtstrategie des Konzerns kann ich derweil nur begrüßen. Ein transparentes Lizenzmodell mit günstigen Konditionen für die Nutzer und dazu eine glaubwürdige Abkehr von Windows-only.

    Microsoft ist offener und innovativer geworden, dazu auch irgendwie sympathischer. Nadella ist auf dem richtigen Kurs.

    Trotzdem trübt die Mobilsparte das Fazit. Der Zug ist wohl endgültig abgefahren. Aber vielleicht entert man ja noch einmal den Android Markt mit einem hochwertigen Gerät, eigenem Launcher und dazu passenden Diensten.

  2. das ist alles nur gecloud …

  3. Irgendwie mag ich ja altmodisch sein, aber ich finde den ganzen Hype um Cloud & co halte ich für bedenklich. Für mich ist M$ schon lange auf Abwegen.
    Ich wurde wollen ein gutes Windows und Office ohne Spionage oder Einbindung von Clouddiensten. Ich will selbst entscheiden was installiert wird, was nicht oder ob ich einen eigenen Server nutzen will. Das Windows Phone floppte war abzusehen.

    Ist aber scheinbar in der Mode, dass man sich heute keine Gedanken macht, egal wie sicher, egal wie teuer.

  4. Ich kann mich Oliver nur anschließen. Office 365 läuft in unserer Familie wunderbar und dann der Offenheit ggü. anderen Systemen, kann ich die Software auch auf ipad und co. benutzen. Nur am einheitlichen Design muss MS noch viel schrauben.

  5. @Mr.Magoo
    Du nutzt hoffentlich ein altes Nokia Phone ohne Internet. Und kein Google Androidphone oder Iphone. Sonst wäre das ja völlig unnsinig was du zu MS sagst.

    Ich habe Office365 Personal nd Exchange Online. Absolut super. Dafür habe ich das volle Officepaket, nutze es nur offline (ich speichere nichts in der MS Cloud).

    Mit O&O ShutUp10 schalte ich in W10 in ein paar Sekunden alles ab was ich nicht will (ich schalte echt alles aus damit). Infos hier: https://www.oo-software.com/de/shutup10

    Danach funkt W10 weniger nach hause als W7 oder W8. Und sowieso weitaus weniger als Apple oder gar Google…

  6. @sunworker, ne nutze ich nicht, habe als Telefon Moto mit LineageOs, warum du denke das mit einen smartfone eine Cloudanbindung haben must verstehe ich nicht. Ich bin auch nicht gezwungen bei einer Stockton von Android Google Dienste zu nutzen oder zu aktivieren. Bei einer alternativen Software brauche ich die noch nicht einmal installieren, was bei Apple ja schon schwieriger wird! Kontakte liegen bei mir auf der Syno mit Hilfe von Baikalserver. Tracking und Zugriffe können komplett entzogen werden ect

    Und was Win 10 angeht gibt es ja viele tools, jedes kann ein bisschen mehr/weniger/anders aber ob man dort alles abgestellt hat bzw gefunden bezweifelt ich!

    Ist halt meine Meinung von mir aus kann M$ abkacken. Der ganze Cloudmüll sowieso!

  7. Peter Müller says:

    Wird Onedrive noch auf 5GB geschrumpft wird oder nicht? Ich habe immer noch 40 GB (15GB free + 15GB camera roll + 10GB loyalty) und will wissen ob ich mit diesen 40GB plannen kann oder ob die wieder von Microsoft weggenommen werden?

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