Microsoft Office für das iPad soll noch in der ersten Jahreshälfte erscheinen

Microsoft Office für das iPad, die Gerüchte dazu reichen bis ins Jahr 2011. Damals sollte Office für Apples Tablet im Jahr 2012 erscheinen und tatsächlich tauchten in diesem Jahr (ironischerweise ebenfalls im Februar) sogar Bilder dazu auf. Ende 2012, es gab immer noch kein Microsoft Office für das iPad, das sollte dann schließlich im April 2013 für iOS und Android erscheinen. Wie Ihr vielleicht letztes Jahr mitbekommen habt, erschien kein Office für das iPad, im Juni allerdings gab es Office Mobile für iOS, ein Office 365-Abo vorausgesetzt. Nun gibt es einen neuen Termin für Microsofts Office-Paket für das iPad. Die erste Jahreshälfte 2014 soll es sein und wenn es nach Mary Jo Foley geht, kommt die Version noch vor der Touch Version für Windows-Geräte.

Office_Touch

Im Oktober 2013 ließ Steve Ballmer verlauten, dass zuerst die Windows Touch-Version veröffentlicht würde, danach dann die für das iPad. Neuer Chef, neue Strategie? Angeblich gab sogar Ballmer noch das OK, Office für das iPad direkt nach Fertigstellung zu veröffentlichen, was in diesem Fall bedeuten würde, noch vor der Windows Touch-Version. Wie das Verkaufsmodell einer Office-Version aussehen wird, ist ebenfalls nciht bekannt. Wahrscheinlich ist aber, dass ein Office 365-Abo benötigt wird, so wie es auch bei der Office Mobile Version der Fall ist.

Der Codename der iPad-Version lautet Miramar, die Windows Touch-Version hört auf Gemini. Anhand der ewigen Gerüchte kann man schlecht einschätzen, wie realistisch eine Veröffentlichung dieses Jahr ist, denn auch die anderen Gerüchte stammten von vertrauenswürdigen Quellen. Ich würde jedenfalls nicht drauf wetten.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Ich halte das Microsoft Office Paket fürs iPad für maßlos überbewertet. Es gibt mittlerweile längst Lösungen um die gängigen Office Dateien auch unterwegs einzusehen und in gewissem Umfang auch bearbeiten zu können.
    Mir wäre niemand bekannt der wirklich auf ein „Microsoft Office“ fürs iPad wartet.

  2. Das sipleste wäre, Microsoft stellt den Quellcode offen und man entwickelt Apps, die nicht das Textformat/Formatierung zersprengen.. was bzgl. Android zu 85% bei Dokuments to Go und Textmarker geht.

    Beim betrachten, auf mobilen Geräten ist es mir eigentlich egal – welche Farbe und Form die Menüs haben – die an MS Office erinnern – am besten kaum Menüs

    Beim Bearbeiten ist das ähnlich – da brauche ich keine Textfelder und Bunte Symbol schnickschnack.

    Leider habe ich nie die Zeit gehabt, LATEX zu lernen – es wäre schön, wenn man nicht mehr einen Laptop schleppen müsste oder nachhause zum Desktop fahren, um Papier-Briefe oder Wissenschaftliche arbeiten zu formatieren. Aber die OEM Industrie ist bestimmt dagegen, sonst hätten wir alle schon seit 3 Jahren nur noch Smartphones, Smart-TVs und Tablets ggf. eine Tastatur aus Materie – bis man sich in 7-12 überall in der Welt ganz daran gewhnt hat alles über Touch-Flächen einzugeben.

  3. Ich hätte es gern, wobei man seine Dokumente dann wohl auf Skydrive – pardon, OneDrive – packen müsste, das kanns ja auch nicht sein. Dafür kann natürlich Microsoft nichts, das ist eine der wenigen Dinge, die am iPad echt nerven: ein fehlender gemeinsamer Datenspeicher, den man im lokalen Netz bestücken kann.
    Die Apple-Anwendunen finde ich sehr hübsch, aber letztlich bleibt MS Office der Quasi-Standard.

  4. Es würde mich interessieren, wie Microsoft die Office Apps für iPod optimiert.
    IOS basiert ja im Grunde genommen auf BSD (unix), was vermutlich die Optimierung der Apps für iPod besonders schwer macht. Man sollte sich erinnern, wie lange wir auf Windows 7 für MacBook gewartet haben, während das Bedürfnis ziemlich hoch war.

  5. @adminchen
    optimiert? es wird eine komplett neue iOS app erstellt und nix optimiert. und wenn dann ist das das stichwort „ARM architektur“ wichtig und nicht Unix.

    und wieso musste man lange auf windows 7 auf macs warten? seit 2006 laufen macs auf intel-basis und seit dem kann man windwos auf macs installieren, so richtig bequem natürlich erst seit apple windows über bootcamp unterstützt.