Microsoft Office 2010 Technology Guarantee Program

Ich habe hier in der letzten Zeit ja schon einmal über Microsoft Office 2010 berichtet. Ich selber setze übrigens immer noch (und das sehr zufrieden) die kostenlose Betaversion von Microsoft Office 2010 ein. Auch die portable Starterversion konntet ihr hier schon begutachten. Nun bin ich sicherlich nicht der Einzige, der heiss wie Frittenfett auf die neue Version ist.

Allerdings könnte es dieses Mal (wieder?) ratsam sein ein wenig zu warten, beziehungsweise die Augen offen zu halten. Denn beim Kauf von Office 2010 kann man richtig Geld sparen.

Es ist ein offenes Geheimnis: oftmals gibt es von Firmen ein so genanntes Technology Guarantee Program. Kauft man zum Beispiel das Produkt „Markenname 2009“ und kurze Zeit später erscheint „Markenname 2010“, so bekommt man dieses kostenlos oder vergünstigt. Als Beispiel: man bekam kurz vor Erscheinen von Windows 7 beim Kauf eines PCs vom Hersteller / Microsoft garantiert, dass man ein kostenloses Update auf Windows 7 erhalte.

Ähnlich soll es sich wohl bei Microsoft Office 2010 verhalten. Wie gesagt: es ist noch nichts offiziell – aber man munkelt im Netz. Während ich diese Zeilen schreibe wurde auch der entsprechende Eintrag aus der  Microsoft U.S. Partner Community gelöscht. Der Google Cache hat leider in der kurzen Zeit nichts gesichert. Mal sehen, vielleicht bloggt Charles van Heusen ja noch einmal etwas dazu.

Folgende Infos waren kurzzeitig zu lesen:

Wer Microsoft Office 2007 ab dem 05.03.2010 kauft, der wird sein Update auf Microsoft Office 2010 kostenlos bekommen. Die Version muss allerdings bis September 2010 aktiviert werden.

Folgende Versionen werden angeblich kostenlos auf die neuste Version geswitcht (Screenshot habe ich mir gesichert):

Office 2007 Home & Student wird zu Office 2010 Home & Student

Office 2007 Standard wird zu Office Home & Busines 2010

Office Small Business 2007 & Office Professional wird zu Office Professional 2010

Publisher 2007 wird zu Publisher 2010

Bin mal gespannt wie die Realität aussieht und wann Microsoft damit offiziell raus kommt. Wer also mit dem Kauf von Microsoft Office liebäugelt, der sollte noch ein wenig warten.

Nachtrag: Hier der Google Cache

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. Also ich glaube die Studenten Version (die wohl den meisten locker reicht) kann man schon für 30€ bekommen, dass würde sich natürlich lohnen.
    Ich hab die Studenten Versuon 2003 und nutze momentan Beta 2010 – denke ich kauf mir die neue Version wenn es erschwinglich ist mit Sicherheit.

  2. Wenn es Office günstig gibt, wäre ich der letzte, der es sich nicht kaufen würde. Dennoch sehe ich nur Vorteile in der Nutzung von Open Office. Wie ich unter http://it-runde.de/docx-word-dateien-in-doc-konvertieren schon geschrieben habe, kann man mit Open office bei der neusten Version nahezu alle Datein öffnen, oder auch Dateien speichern, welche von anderen Usern gelesen werden können. Bei Microsoft Office ist das natürlich immer so eine Sache… ;).

  3. Ja, die Konvertierung ist n alter Hut (http://stadt-bremerhaven.de/office-2007-formate-mit-open-office-nutzen/). Privat langt OpenOffice für die meisten. Aber mach datt mal in Unternehmen und co. Da wirste mit OpenOffice oft scheitern.

  4. Wer braucht (!!) denn wirklich Microsoft Office?
    Ich hab bisher nix vermisst, seit ich OO nutze.
    Ist ja fast so wie bei den Auto’s. Man kommt mit jedem von A nach B, aber wenn der Nachbar eins mit 4 Ringen, der Niere oder dem Stern hat, dann will man sich ja nicht die Blöße geben, sich das nicht leisten zu können…..

  5. @joschi: der Vergleich ist doch Humbug.

  6. Mir reicht OpenOffice locker.
    Und ich würde mal behaupten, dass auch sehr, sehr viele (die meisten?) Unternehmen gut mit OpenOffice zurecht kommen würden.

    Aber der Name machts halt.
    Es benutz auch jeder Heini Photoshop, ob ers beherrscht (und braucht) oder nicht ist da Nebensache.

  7. @Hannes: Ganz ehrlich? Paint.net auf allen Win-Kisten & Pixelmator auf dem Mac.

  8. Ich hab dich ja auch nicht persönlich gemeint 🙂

    Aber diese beiden Beispiele zeigen es ganz schön:
    Viele Leute benutzen am liebsten den Marktführer, selbst, wenn sie es nicht brauchen. Einfach um zu zeigen, wie toll man ist.

    Es soll auch noch Leute geben, die immer noch Nero benutzen, weil Nero mal für was stand.

  9. Warum ist der Vergleich Humbug? Solche Vergleiche benutzen unsere Politiker doch dauernd 😉
    Also mal Butter bei die Fische: Wer brauchts wirklich und warum?
    Ich behaupte mal, kaum einer! Die meisten sind eh nur scharf auf Outlook in dem Paket wegen der Sync-Möglichkeiten mit Ihren mobilen Gadget’s. Aber wegen dem Schreib-, Kalkulations- und Präsentationsprogramm „brauche“ ich kein Microsoft-Office, oder?

  10. Photoshop hatte ich mal in der Win98/2000-Zeit, ist bei mir auch durch GIMP ersetzt worden. Indesign durch Scribus. Outlook durch TB mit OpenPGP und Ligthning….
    Man kann (fast) alles durch OpenSource ersetzen. Habe dafür bei Scribus auch mal die „Donate“-Funktion genutzt und dem Projekt ne Spende zukommen lassen.
    Alles, was noch Original von MS auf der Kiste ist, ist Vista (ja, und ich bin echt zufrieden damit!). Mit ner VM mit XP, Win7 und Ubuntu, um auch bei Supportfällen gerüstet zu sein.

  11. @joschi: Sprichst du jetzt von Office generell oder von 2010? Mag ja sein, das du als Privatperson das nicht brauchst auf Grund fehlender Betätigung oder OOo.

    Aber dir fehlt da eindeutig die Erfahrung. In meiner (und vielen anderen auch) Arbeitswelt ist Excel samt VBA/Makrofunktion sowas wie Hammer und Zange.

  12. Ich benutze auch die Beta von 2010. Laut Experten soll die Beta sogar stabiler und besser sein als 2007, ist ja auch kein Wunder, schließlich bassiert die 10er ja auf 07 und ist keine Neuentwicklung sondern eher ein SP.
    Es gibt übrigens auch das Proffesional Plus Paket mit allen erdenklichen Office Programmen aus dem Hause MS für lau, allerdings nur für Unternehmen, aber beim Download scheint es MS nicht zu jucken ob man Privat oder Geschäftsmann ist.
    Wer vorhat ein Office Paket zu kaufen sollte immer die Basic Version als OEM im Auge behalten. Die gibts nämlich für unter 150€. Also niemals die „richtigen“ Versionen kaufen, da zahlt man nur unnötig für Support Handbuch und Verpackung.

  13. @markus:
    Den Beitrag von caschy hatte ich so interpretiert, dass das wohl ein Tipp für private Nutzer ist. Zitat: „Wer also mit dem Kauf von Microsoft Office liebäugelt, der sollte noch ein wenig warten.“
    Das Firmen sowieso andere Beschaffungsprozesse haben (OPEN/SELECT-Programme von MS, für IT-Firmen MSDN-Abo oder das Action-Pack) ist klar. Die brauchen dann vielleicht auch Excel, um Ihre Auswertungenaus SQL-DB weiter zu analysieren und in Grafiken schick darzustellen oder selbstgeschriebene VBA-Applikationen zu nutzen.
    Aber im privaten Bereich????? Da reicht doch OO voll. Selbst im KMU-Bereich (Marketing-Neudeutsch-Sprech: SmallBusiness) reicht das aus! Warum soll man da MS-Office KAUFEN?

  14. @joschi

    Zum Beispiel weil Outlook dabei ist, für den es keinen wirklichen Ersatz gibt. Oder weil es Leute gibt, die an der Uni, freiberuflich bei der Zeitung und und und arbeiten, wo Microsoft Office DER Standard ist, wo es also vorausgesetzt wird.

    Wer es brauchts kaufts, wer es nicht braucht, der kaufts nicht. Da gibt es wenig zu diskutieren.

  15. kermit_frosch says:

    ob das upgrade auch für „das wahre office“ gilt? Ich bin ja auch bekennender OOo-Nutzer, aber hin und wieder nerven mich Unsauberkeiten beim Import von MS-formaten…

  16. @joschi: Du frägst doch nicht gerade wirklich warum man auch privat Office nutzen will. Genau aus dem Grund vielleicht warum es auch Firmen nutzen – Den Mehrwert von Office im Vgl zu OO kann man ja auch daheim nutzen , besipielsweise Excel und VBA Programmierung.

  17. @shruffy:
    Hatte ich doch schon geschrieben, dass Outlook ein Grund ist/sein kann. Wenn ich mich mit Exchange verbinden MUSS, bleibt nur Outlook. Umgedreht brauch ich aber kein Exchange, wenn ich Outlook nutzen will. Dafür gibts mittlerweile brauchbare Exchange-Alternativen (Zarafa, Zimbra, OpenXchange, ….) Da kann ich dann auch mit nem Webclient im Browser arbeiten, der Outlook-Look-and-Feel hat.

  18. @hoschi:
    Wer dafür dann privat Geld ausgeben will, okay. Für Tabellenkalkulation tuts ja auch OO-Calc. Und Makros kannste mit OO auch programmieren.

  19. Ich sag mal, für den Durchschnittsnutzer ist ein OpenOffice oder eine der älteren Versionen von Softmaker Office mehr als ausreichend. Habe selbst jahrelang mit Excel 97 gearbeitet, weil ich nie mehr brauchte. (Überhaupt brauch ich nur die Tabellenkalkulation.) Zu der Zeit wäre auch ein Umstieg auf OOo denkbar gewesen, hätte quasi dieselbe Bedienung und Funktionalität gehabt.

    Dann aber kam die kostenfreie Betaversion von MS Office 2007 raus, und ich war von der neuartigen Bedienoberfläche mehr als begeistert. Die „Ribbon“-Oberfläche führt mich schneller zum Ziel als das Klicken in den ganzen Untermenüs. Nun, das ist meine persönliche Ansicht, darüber kann man natürlich streiten. Aber das ist der Grund, weswegen ich nicht auf OOo oder Softmaker umsteige, auch wenn ein MS Office 2007 für meine Zwecke ziemlich überkandidelt ist. Ich komm einfach gut damit zurecht.

    Übrigens hat OOo bereits einige Nutzerstudien am Laufen, um mittelfristig das Interface stark zu verändern. Es wird wohl nicht wie Ribbon aussehen, zumindest nicht 100%ig, aber die Entwickler haben IMO auch eingesehen, dass die Office97-artige Menüstruktur im Jahr 2010 ausgedient hat. Vielleicht machen sie es sogar noch besser als Microsoft (statt nur zu kopieren).

  20. Ich glaub ja eher, es ist Bequemlichkeit. Kenn ich – nehm ich! Dafür dann Haufen Ocken an Steve und Bill abzudrücken, nee, muss nicht sein!

  21. Also… ich bin seit Jahren überzeugter OO-User.
    Aber ich finde die MSO-2010-Beta einfach nur geil. Sowohl von der Optik, als auch von der Bedienung her (2007 habe ich nie probiert)… völlig intuitiv (für mich).
    Diese wird wohl mein erstes MS-Office werden.
    Wobei ich Outlook nicht unbedingt brauche (ist halt für die Kontaktverwaltung mit meinem WindowsMobile nötig, habe da noch nix alternatives gefunden…)

    Ich weiß nur nicht, welche Version ich mir kaufen werde (aber die BETA läuft ja noch ein paar Donnerstage 😛 )

  22. @Rainer: Da bin ich auch gespannt. Die Ribbons von MS waren ja nicht wirklich 100% gelungen.
    Hatte auch das Vergnügen, MS-Office 2007 dienstlich nutzen zu müssen. Aus Supportgründen wurde dann aber auf dem Terminalserver (neben anderen Applikationen) Office 2003 installiert. Die Anfragen an die IT „Wie kann ich denn bei Office 2007…..?“ gingen schlagartig zurück. Bin sowieso ein Freund von Server-based Computing. In Firmen ThinClients hinpacken und Desktops mit freigegeben Applikationen vom Server verteilen. Oder Apps streamen…. Alles schön zentral auf dem Server, zentrale Datensicherung, Kontrolle über die Firmendaten (USB_Port nur lesend od. deaktiviert) usw.
    Da kann dann der Mitarbeiter auch über ne VPN von zuHause seine Excel-VBA’s bearbeiten. Und privat auf seiner Kiste reicht dann wirklich OO oder Softmaker oder KOffice….

  23. @joschi:
    Bequemlichkeit, das mag sein. Aber gerade hier hat MS doch erstmal seine eigenen Kunden vor den Kopf gestoßen mit dem komplett überarbeiteten Interface 2007. Und dennoch oder gerade deswegen wird es gekauft. Die Tatsache, dass OOo so ein großes Mitmachprojekt gestartet hat, sagt mir eindeutig, dass auch die OpenSource-„Welt“ keine Lust mehr auf Funktionalität in 17 Untermenüs hat und dass sich da mal was tun sollte. Warum diese Erkenntnis erst kommt, nachdem sich Ribbon gut verkauft, lässt Raum für Interpretationen … (wiederum Stichwort Bequemlichkeit)

  24. Ich denke, dass das Thema ist vielschichtiger. Da gehts bei MS auch um die Produktentwicklung im Sinne: „Wir müssen was Neues bringen, sonst kauft keiner mehr die Lizenzen und UpgradeInsurances in den Lizenzprogrammen.“. Zum anderen gibts ja auch noch die Nicht-MS-IT-Welt. BigBlue hat OO ins seiner Software drin (Lotus). Viele Firmen müssen sparen und erkennen, dass OO auch in 90 % der Anforderungen ausreicht. Und damit wird dann konkret Lizenzkosten und Support/Schulung gespart. Gerade bei Kunden, die Lotus Domino oder Groupwise oder Linuxbasierende systeme als Kommunikationsplattform einsetzen. Auch in Öffentlichen Verwaltungen erkennt man, dass Microsoft trotz günstiger Beschaffung dank Rahmenvertrag mit dem Innenministerium immer noch zu teuer sein kann. Kenn ich genug Fälle aus persönlichen Gesprächen mit den IT-Verantwortlichen.

  25. „Und Makros kannste mit OO auch programmieren.“ Diese glorreiche Erkenntnis hatte ich irgendwann letzten Sommer. Ich natürlich auch direkt der Versuchung unterlegen, Geld zu sparen. Privat nutzt man ja schließlich nur portable freie Software.

    Nach einer Woche habe ich entnerft aufgegeben. Einfache Dinge wie Klassen, Replace oder Round fehlten einfach. Ganz zu schweigen von der Art, wie Zellen und Blätter angesprochen werden.

    Zu den eigentlichen Problemen „Wie machste den Zugriff auf die Oralce-DB“ bin ich garnicht gekommen, lol.

    Verzeih mir also, wenn ich bei deiner Aussage etwas schmunzeln musste. Sicher: Nen „Hello World“ kriegste noch hin. Aber sinnvolle, wirklich komplizierte Makros sind einfach grauenhaft bis gar nicht nachzubilden.

    Kurz um: Du stellst das hier so hin, als könnten 90% aller User/Firmen auch auf OOo umsteigen und Geld sparen. Sämtliche Excel-Nutzer, deren Anspruch über simples 1+1 hinaus geht, würden dir widersprechen. Und das allein sind mehr als 10%. Da kommen noch die Office-Exchange Leute hinzu.

    Aber ich stimme dir zu, dass viele PC-Arbeiter auch mit OO ihre täglichen Aufgaben erledigen könnten. Und für Word gibt es durchaus Programme, die nicht nur nachbilden, sondern sogar mehr bieten.

    Aber mit deiner Zahl von 90% biste weit übers Ziel geschossen. Ich würde eher sagen, nur jeder zweite könnte das ohne merkbare Einbusen.

  26. Für Outlook gibt es einen sehr guten – und kostenlosen OpenSource – Ersatz: Novell Evolution! Läuft unter Linux, Windows und sogar Mac OS X 10.5 (da aber wohl etwas tricky). Ansonsten alles an Bord, was auch Outlook bietet – sogar Exchange-Anbindung. Evolution könnte nur besser an OpenOffice angebunden werden; die Schnittstelle fehlt.

  27. Tja, das mit OO ist so eine Sache. 🙂 Speziell wenn andere Software im Unternehmen nur mit MS Produkten zusammenarbeitet. Wenn das SAP nur Excel kennt und SolideEdge im Studium auch, dann stehste als Student doof da. In diesem Fall kommste nicht drum herum dir ne Lizenz zu besorgen.

  28. In vielen Firmen kann man leider auf Microsoft Office nicht verzichten, da die eingesetzte Software i.d.R. nur eine MS Office Integration/Schnittstelle besitzt. Zwar bieten einige Hersteller von Softwarelösungen inzwischen auch eine OO-Schnittstelle an, aber entweder kostet die extra oder es muss alles kostenpflichtig portiert/konvertiert werden. Da kann man dann auch (preiswerter) bei MS Office bleiben…

    Privat und in unserer Firma sind wir/ich mit OO allerdings vollkommen zufrieden.

  29. Ich benutzte in der Vergangenheit privat einige Wochen OpenOffice (OO), aber ich muss sagen, dass ich Probleme mit Docs bzw. Excel Sheets hatte, die mir aus meinem Büro gesandt und mit MS Office (MSO) erstellt wurden. Das Öffnen war natürlich kein Problem, aber die haargenauen Formatierungen in Word-Docs liessen bei Tabellen, Tabs, manuellen Seitenumbrüchen bzw. bei Excel der Formatierungs-Import bzw. VBA/Makro doch zu wünschen übrig. Ergo, für den Privatgebrauch ist in meinen Augen OO absolut ausreichend, für die teammässige Zusammenarbeit im professionellen Bereich mit MSO jedoch (noch) nicht.

    Da ich z.B. den privaten Blackberry meiner Frau mittlerweile komplett via Google (Gmail, Kalender, Kontakte) OTA synchronisiere werde ich mir sicherlich eine „MSO 2010 Vollversion“ inkl. Outlook & Co. sparen und lediglich die MS „Home & Studi 2010“ (für 3 PCs) erwerben. Und dank Caschy evtl. auch noch zum Schnäppchenpreis (lt. Amazon Euro 73,90 für Office Home & Studi 2007) … (;-))

  30. Hier wurde der Vergleich zum kostenlosen Upgrade von Windows Vista auf 7 gebracht. Ich hatte damals das Angebot genutzt. Kostenlos ist es nicht ganz: man musste die Versandkosten (waren immerhin 15€) übernehmen. Wenn das beim Office genauso läuft, sollte man vorher mal gucken, wieviel teurer das neue Office ist.

    Ich nutze derzeit zum Beispiel gar kein Office. Mir reicht für kleinere Sachen Wordpad vollkommen aus.

  31. War auch begeistert von OO zu anfangs. Habe allerdings immer Probleme mit Formatierungen an der Uni gehabt, wenn die Profs die Dateien als .doc haben wollten oder Kommilitonen das mit Word geöffnet haben. Irgendwie hab ich mich auch an MS gewöhnt und komme damit einfacher zurecht als mit OO. Ist aber wohl gewöhnungssache.

    Wenn ich grafisch was zu machen habe nehme ich auch ne freie Version, nämlich GIMP. Hat mich allerdings auch etwas umgewöhnung. Naja was der Bauer nit kennt frisst er nicht, und alles hat irgendwie seine Vor- und Nachteile. Ist auch irgendwie ne Glaubensfrage hab ich das Gefühl wenn ich mir die Sachen hier durchlese. Für viele Sachen wird OO mit Sicherheit reichen aber irgendwie komme ich mit MS einfach besser klar und habe ein angenehmere Arbeitsgefühl als mit OO, was natürlich auch Einbildung sein kann

  32. Das große Problem, das OO hat ist, dass Microsoft Office sooo verbreitet ist.
    Daraus und aus Formatpolitik ergeben sich die ganzen Kompatibilitätsprobleme, fehlende Schnittstellen usw.

    Ich bin immer noch der Überzeugung, dass sehr viele Unternehmen ohne Microsoft Office auskommen würden. Viele Büroangestellte, z.b. im öffentlichen Dienst, sind nicht auf ultra-komplexe Makros angewiesen.
    Deshalb stellen viele Stadtverwaltungen auch auf OO um, und das finde ich gut so.

    Noch ein Wort zu den Ribbons. Office 2007 brachte eigentlich einen Mehrwert, der gegen Null tendierte. Gut, Microsoft hat diesen einen simplen Rechenfehler aus Excel entfernt, der schon seit Jahren bekannt war. Und dann war da natürlcih noch Ribbon. Diese Einführung fand ich aber nicht sehr gelungen, bzw. nicht gut umgesetzt. In Office 2010 Ribbon jetzt so, wie es meiner Meinung nach seien sollte und bringt jetzt vielleicht sogar einen Mehrwert.
    Von daher finde ich Office 2010 schon mal Zehn mal besser als Office 2007, werde aber trotzdem bei OpenOffice bleiben.

  33. … aber sagt mal… gibt es denn WIRKLICH etwas, das gegen MS-Office spricht? Ich meine, es wird ja keiner gezwungen es zu kaufen… und was ist daran so schlimm, dass es so weit verbreitet ist?
    Ich finde diese „Glaubenskriege“ irgendwie affig…
    Wer freie Software nutzen will, kann, darf und soll das doch tun. Wenn sich jemand MS-Office kaufen will, ist das auch ok.
    Wo ist das eigentliche Problem. Und vor allem: Was hat das mit der News von Caschy zu tun?
    *nachdenklich am Kopf kratz*

  34. Haha, gut erkannt.
    Es hat damit nicht viel zu tun, es geht einfach ums Diskutieren.
    Aber solange das so zivilisiert abläuft wie ist finde ich das gut.
    Kein Vergleich zu heise.

    Was für mich gegen Microsoft Office spricht ist schlichtweg der Preis. Außerdem möchte ich meinen PC nicht mit einer, für mich, überladenen Software vollstopfen. Aber letzteres ist meine persönliche Meinung.
    Was ich als wirkliches Problem enpfinde ist, dass viele Schulen und Ämter für Funktionen, die sie nicht benötigen, Gelder verschwenden, die anders besser angelegt wären.

  35. Zitat:
    „Was ich als wirkliches Problem enpfinde ist, dass viele Schulen und Ämter für Funktionen, die sie nicht benötigen, Gelder verschwenden, die anders besser angelegt wären.“

    Da stimme ich dir völlig zu… aber selbst wenn man an dieser Stelle sparen täte… ich glaube nicht, dass unsere Regierung (welche auch immer) das Geld dann SINNVOLL einsetzen würde 😉
    Abgesehen davon kostet es auch nicht wenig Geld und Manpower, gerade Behörden auf eine andere Software zu schulen.
    Dazu kommen, die schon erwähnten Schnittstellen in Programmen, die oftmals nur einen Export in MSO zulassen 🙁
    Versprochen… sobald OO.org eine ähnlich intuitive Oberfläche wir das neue MSO hat… bin ich wieder dabei.
    Bin halt ein Bequemer 😉

  36. Wie das Geld dann sonst verschwendet ausgegeben werden würde sollten wir vielleicht besser außen vorlassen 🙂

    Ich denke es hängt vieles vom jeweiligen Systemadministratoren ab.
    Der Lehrer, der unsere Schulnetz verwaltet, ist nach Office 95 auf OpenOffice umgestiegen, weil ihn Microsofts Linzenspolitik gestört hat. Dieser Lehrer steht aber mit vollem Einsatz dahinter. Zwar gab es am Anfang bei manchen kleinere Umstellungsprobleme (Ich gehen auf ein berufliches Gymnasium, d.h. auf meiner Schule kommen Schüler von verschiedenen Schulen zusammen, um nach der Realschule das Abitur ab zu legen und sind dementsprechen von ihren früheren Schulen unterschiedliche Office Suiten gewohnt.), aber jetzt kommt jeder sehr gut damit klar.
    Meiner Ansicht nach war das ein guter Schritt von meiner Schule, der aber ohne einen engagierten Lehrer nicht möglich gewesen wäre.

  37. Alternative: Google-Docs

    Reicht mir/privat völlig aus.

  38. Hab vor kurzem erst Office 2007 Enterprise über das HUP (Home Use Programm) über meine Firma erhalten (für 12,95€ ^^). Hoffentlich gibts das dann auch für Office 2010 🙂

    Ich bin halt mit MS Office aufgewachsen und kann mittlerweise sehr gut und effizient damit umgehen, von daher wäre mir ein Umstieg auf OOo zu viel aufwändig.

  39. @Manuel: So etwas gibts auch? Awesome.

  40. ich benutze MS2010 als Beta schon seit es zum DL angeboten wurde und muss sagen es ist und war gewöhnungsbedürftig. Aber gegenüber OO würde ich lieber MS2010 vorziehen, da ich wenig mit OO zu tun habe. Aber jeder hat andere geschmäcker und die sind nicht was es leistet sondern was es kostet…ist meist der Hauptpunkt bei der ganzen Sache.

  41. Hallo,
    ich muss gestehen ich verstehe das Ganze noch nicht.
    Ich habe die MS Office 2007 Student Enterprise – also rund um glücklich Paket.
    Nun lese ich, dass ich die 2010 Beta kostenlos installieren kann, zumindest bei Outlook nicht parallel ?
    Was passiert nun am Ende der Beta ?
    Muss ich dann das Update aus heutiger Sicht kaufen oder werde ich die Beta ggf. komplett und problemlos wiederlos?

  42. Hallo Caschy,

    war gerade auf der Microsoft Pressekonferenz. Am Montag, den 08.03 wird es die offizielle Bekanntgabe geben, dass man beim Kauf von 2007 kostenlos auf 2010 updaten kann. Weitere Infos werden aber erst am Montag rausgerückt 😉

  43. @tobi: da habe ich andere Infos, die kann ich vor Montag raushauen 😉

  44. Na da bin ich aber gespannt 😉
    Haben die Jungs von Microsoft Deutschland wieder Mist erzählt? Naja immerhin war das Essen gut!

  45. toby, gilt das auch für eine schon gekaufte student enterprise vom cornelsen verlag ?

  46. Mittlerweile ist das ja offiziel, wobei die Student Enterprise, die über corbelsen lief da nicht erwähnt wird, eigentlich gar keibe Enterprise, die auch nirgendwo mehr zu kaufen sehe ?!
    2007 er Lizenzen die man vor der Ankündigung gekauft hat sind doch eh nicht kostenlos Update berechtigt undich meine sogar, dass bei der cornelsen damals stand, dass gar kein Upgrade geht.

    Was für ein Versionsmischmasch – bei den Studentenversionen sehe ich keine, die auch Outlook mit drin hat, oder ?
    Access und Publisher brauche ich nicjht, aber Outlook muss her und in OneNote wollte ich michauch endlich mal einarbeiten.

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