Microsoft Office 2010 Technology Guarantee Program

Ich habe hier in der letzten Zeit ja schon einmal über Microsoft Office 2010 berichtet. Ich selber setze übrigens immer noch (und das sehr zufrieden) die kostenlose Betaversion von Microsoft Office 2010 ein. Auch die portable Starterversion konntet ihr hier schon begutachten. Nun bin ich sicherlich nicht der Einzige, der heiss wie Frittenfett auf die neue Version ist.

Allerdings könnte es dieses Mal (wieder?) ratsam sein ein wenig zu warten, beziehungsweise die Augen offen zu halten. Denn beim Kauf von Office 2010 kann man richtig Geld sparen.

Es ist ein offenes Geheimnis: oftmals gibt es von Firmen ein so genanntes Technology Guarantee Program. Kauft man zum Beispiel das Produkt „Markenname 2009“ und kurze Zeit später erscheint „Markenname 2010“, so bekommt man dieses kostenlos oder vergünstigt. Als Beispiel: man bekam kurz vor Erscheinen von Windows 7 beim Kauf eines PCs vom Hersteller / Microsoft garantiert, dass man ein kostenloses Update auf Windows 7 erhalte.

Ähnlich soll es sich wohl bei Microsoft Office 2010 verhalten. Wie gesagt: es ist noch nichts offiziell – aber man munkelt im Netz. Während ich diese Zeilen schreibe wurde auch der entsprechende Eintrag aus der  Microsoft U.S. Partner Community gelöscht. Der Google Cache hat leider in der kurzen Zeit nichts gesichert. Mal sehen, vielleicht bloggt Charles van Heusen ja noch einmal etwas dazu.

Folgende Infos waren kurzzeitig zu lesen:

Wer Microsoft Office 2007 ab dem 05.03.2010 kauft, der wird sein Update auf Microsoft Office 2010 kostenlos bekommen. Die Version muss allerdings bis September 2010 aktiviert werden.

Folgende Versionen werden angeblich kostenlos auf die neuste Version geswitcht (Screenshot habe ich mir gesichert):

Office 2007 Home & Student wird zu Office 2010 Home & Student

Office 2007 Standard wird zu Office Home & Busines 2010

Office Small Business 2007 & Office Professional wird zu Office Professional 2010

Publisher 2007 wird zu Publisher 2010

Bin mal gespannt wie die Realität aussieht und wann Microsoft damit offiziell raus kommt. Wer also mit dem Kauf von Microsoft Office liebäugelt, der sollte noch ein wenig warten.

Nachtrag: Hier der Google Cache

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. Also ich glaube die Studenten Version (die wohl den meisten locker reicht) kann man schon für 30€ bekommen, dass würde sich natürlich lohnen.
    Ich hab die Studenten Versuon 2003 und nutze momentan Beta 2010 – denke ich kauf mir die neue Version wenn es erschwinglich ist mit Sicherheit.

  2. Wenn es Office günstig gibt, wäre ich der letzte, der es sich nicht kaufen würde. Dennoch sehe ich nur Vorteile in der Nutzung von Open Office. Wie ich unter http://it-runde.de/docx-word-dateien-in-doc-konvertieren schon geschrieben habe, kann man mit Open office bei der neusten Version nahezu alle Datein öffnen, oder auch Dateien speichern, welche von anderen Usern gelesen werden können. Bei Microsoft Office ist das natürlich immer so eine Sache… ;).

  3. Ja, die Konvertierung ist n alter Hut (http://stadt-bremerhaven.de/office-2007-formate-mit-open-office-nutzen/). Privat langt OpenOffice für die meisten. Aber mach datt mal in Unternehmen und co. Da wirste mit OpenOffice oft scheitern.

  4. Wer braucht (!!) denn wirklich Microsoft Office?
    Ich hab bisher nix vermisst, seit ich OO nutze.
    Ist ja fast so wie bei den Auto’s. Man kommt mit jedem von A nach B, aber wenn der Nachbar eins mit 4 Ringen, der Niere oder dem Stern hat, dann will man sich ja nicht die Blöße geben, sich das nicht leisten zu können…..

  5. @joschi: der Vergleich ist doch Humbug.

  6. Mir reicht OpenOffice locker.
    Und ich würde mal behaupten, dass auch sehr, sehr viele (die meisten?) Unternehmen gut mit OpenOffice zurecht kommen würden.

    Aber der Name machts halt.
    Es benutz auch jeder Heini Photoshop, ob ers beherrscht (und braucht) oder nicht ist da Nebensache.

  7. @Hannes: Ganz ehrlich? Paint.net auf allen Win-Kisten & Pixelmator auf dem Mac.

  8. Ich hab dich ja auch nicht persönlich gemeint 🙂

    Aber diese beiden Beispiele zeigen es ganz schön:
    Viele Leute benutzen am liebsten den Marktführer, selbst, wenn sie es nicht brauchen. Einfach um zu zeigen, wie toll man ist.

    Es soll auch noch Leute geben, die immer noch Nero benutzen, weil Nero mal für was stand.

  9. Warum ist der Vergleich Humbug? Solche Vergleiche benutzen unsere Politiker doch dauernd 😉
    Also mal Butter bei die Fische: Wer brauchts wirklich und warum?
    Ich behaupte mal, kaum einer! Die meisten sind eh nur scharf auf Outlook in dem Paket wegen der Sync-Möglichkeiten mit Ihren mobilen Gadget’s. Aber wegen dem Schreib-, Kalkulations- und Präsentationsprogramm „brauche“ ich kein Microsoft-Office, oder?

  10. Photoshop hatte ich mal in der Win98/2000-Zeit, ist bei mir auch durch GIMP ersetzt worden. Indesign durch Scribus. Outlook durch TB mit OpenPGP und Ligthning….
    Man kann (fast) alles durch OpenSource ersetzen. Habe dafür bei Scribus auch mal die „Donate“-Funktion genutzt und dem Projekt ne Spende zukommen lassen.
    Alles, was noch Original von MS auf der Kiste ist, ist Vista (ja, und ich bin echt zufrieden damit!). Mit ner VM mit XP, Win7 und Ubuntu, um auch bei Supportfällen gerüstet zu sein.

  11. @joschi: Sprichst du jetzt von Office generell oder von 2010? Mag ja sein, das du als Privatperson das nicht brauchst auf Grund fehlender Betätigung oder OOo.

    Aber dir fehlt da eindeutig die Erfahrung. In meiner (und vielen anderen auch) Arbeitswelt ist Excel samt VBA/Makrofunktion sowas wie Hammer und Zange.

  12. Ich benutze auch die Beta von 2010. Laut Experten soll die Beta sogar stabiler und besser sein als 2007, ist ja auch kein Wunder, schließlich bassiert die 10er ja auf 07 und ist keine Neuentwicklung sondern eher ein SP.
    Es gibt übrigens auch das Proffesional Plus Paket mit allen erdenklichen Office Programmen aus dem Hause MS für lau, allerdings nur für Unternehmen, aber beim Download scheint es MS nicht zu jucken ob man Privat oder Geschäftsmann ist.
    Wer vorhat ein Office Paket zu kaufen sollte immer die Basic Version als OEM im Auge behalten. Die gibts nämlich für unter 150€. Also niemals die „richtigen“ Versionen kaufen, da zahlt man nur unnötig für Support Handbuch und Verpackung.

  13. @markus:
    Den Beitrag von caschy hatte ich so interpretiert, dass das wohl ein Tipp für private Nutzer ist. Zitat: „Wer also mit dem Kauf von Microsoft Office liebäugelt, der sollte noch ein wenig warten.“
    Das Firmen sowieso andere Beschaffungsprozesse haben (OPEN/SELECT-Programme von MS, für IT-Firmen MSDN-Abo oder das Action-Pack) ist klar. Die brauchen dann vielleicht auch Excel, um Ihre Auswertungenaus SQL-DB weiter zu analysieren und in Grafiken schick darzustellen oder selbstgeschriebene VBA-Applikationen zu nutzen.
    Aber im privaten Bereich????? Da reicht doch OO voll. Selbst im KMU-Bereich (Marketing-Neudeutsch-Sprech: SmallBusiness) reicht das aus! Warum soll man da MS-Office KAUFEN?

  14. @joschi

    Zum Beispiel weil Outlook dabei ist, für den es keinen wirklichen Ersatz gibt. Oder weil es Leute gibt, die an der Uni, freiberuflich bei der Zeitung und und und arbeiten, wo Microsoft Office DER Standard ist, wo es also vorausgesetzt wird.

    Wer es brauchts kaufts, wer es nicht braucht, der kaufts nicht. Da gibt es wenig zu diskutieren.

  15. kermit_frosch says:

    ob das upgrade auch für „das wahre office“ gilt? Ich bin ja auch bekennender OOo-Nutzer, aber hin und wieder nerven mich Unsauberkeiten beim Import von MS-formaten…

  16. @joschi: Du frägst doch nicht gerade wirklich warum man auch privat Office nutzen will. Genau aus dem Grund vielleicht warum es auch Firmen nutzen – Den Mehrwert von Office im Vgl zu OO kann man ja auch daheim nutzen , besipielsweise Excel und VBA Programmierung.

  17. @shruffy:
    Hatte ich doch schon geschrieben, dass Outlook ein Grund ist/sein kann. Wenn ich mich mit Exchange verbinden MUSS, bleibt nur Outlook. Umgedreht brauch ich aber kein Exchange, wenn ich Outlook nutzen will. Dafür gibts mittlerweile brauchbare Exchange-Alternativen (Zarafa, Zimbra, OpenXchange, ….) Da kann ich dann auch mit nem Webclient im Browser arbeiten, der Outlook-Look-and-Feel hat.

  18. @hoschi:
    Wer dafür dann privat Geld ausgeben will, okay. Für Tabellenkalkulation tuts ja auch OO-Calc. Und Makros kannste mit OO auch programmieren.

  19. Ich sag mal, für den Durchschnittsnutzer ist ein OpenOffice oder eine der älteren Versionen von Softmaker Office mehr als ausreichend. Habe selbst jahrelang mit Excel 97 gearbeitet, weil ich nie mehr brauchte. (Überhaupt brauch ich nur die Tabellenkalkulation.) Zu der Zeit wäre auch ein Umstieg auf OOo denkbar gewesen, hätte quasi dieselbe Bedienung und Funktionalität gehabt.

    Dann aber kam die kostenfreie Betaversion von MS Office 2007 raus, und ich war von der neuartigen Bedienoberfläche mehr als begeistert. Die „Ribbon“-Oberfläche führt mich schneller zum Ziel als das Klicken in den ganzen Untermenüs. Nun, das ist meine persönliche Ansicht, darüber kann man natürlich streiten. Aber das ist der Grund, weswegen ich nicht auf OOo oder Softmaker umsteige, auch wenn ein MS Office 2007 für meine Zwecke ziemlich überkandidelt ist. Ich komm einfach gut damit zurecht.

    Übrigens hat OOo bereits einige Nutzerstudien am Laufen, um mittelfristig das Interface stark zu verändern. Es wird wohl nicht wie Ribbon aussehen, zumindest nicht 100%ig, aber die Entwickler haben IMO auch eingesehen, dass die Office97-artige Menüstruktur im Jahr 2010 ausgedient hat. Vielleicht machen sie es sogar noch besser als Microsoft (statt nur zu kopieren).

  20. Ich glaub ja eher, es ist Bequemlichkeit. Kenn ich – nehm ich! Dafür dann Haufen Ocken an Steve und Bill abzudrücken, nee, muss nicht sein!

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