Googles Chromecast ist eine der günstigsten und flexibelsten Lösungen, wenn es darum geht, Inhalte zu streamen. Für 35 Euro erhält man einen kleinen Stick, der Filme, Musik oder auch den gespiegelten Display-Inhalt auf ein TV-Gerät bringt. Microsoft soll an einem ähnlichen Gerät arbeiten, wie Dokumente der FCC belegen. Technisch soll das Streaming bei Microsoft allerdings über Miracast erfolgen, also eine andere Technologie als Googles Chromecast nutzen.
Miracast hat einen Nachteil gegenüber der Cast-Technologie von Google. Es kann nur ein Gerät die Steuerung übernehmen, beziehungsweise kann nur ein Gerät gleichzeitig verbunden sein. Wann und zu welchem Preis Microsoft den Streaming-Stick bringt, ist nicht bekannt. Gerade der Preis wäre interessant, da Google mit seinem Produkt für 35 Euro schon sehr günstig ist. Ist Microsoft an einer großen Verbreitung interessiert (und warum sollten sie das nicht?), wird der Weg wohl nur über den Preis gehen können.
Ebenfalls wird es interessant sein, mit welchen Geräten der Stick von Microsoft kompatibel sein wird. Wenn auf Miracast gesetzt wird, sollten theoretisch alle Miracast-Geräte kompatibel sein, was wiederum bedeutet, dass fast jeder den Stick nutzen könnte. Keine allzu schlechte Basis.