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Microsoft: Lite OS soll nächster Anlauf gegen Chromebooks werden

Seit vielen Jahren versucht Microsoft ein passendes Betriebssystem für Geräte zu etablieren, die nicht den Leistungsanspruch eines „großen“ PCs haben. Man erinnert sich mit Schrecken vielleicht an Windows RT, das seinerzeit auch auf den schrecklichen Surface RT Tablets vorhanden war. Oder aktueller an Windows 10S, das man bei Bedarf dann auf Windows 10 Home oder Pro upgraden kann. Das alles macht Microsoft natürlich nicht ohne Grund.

In den USA sieht es so aus, dass Google mit seinen Chromebook sehr erfolgreich ist. So etwas möchte auch Microsoft, gerade im Bildungsbereich ist das sehr interessant für die Hersteller. Richten soll es nun Lite OS. Microsoft soll demnach straff daran arbeiten, das System noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen, bereits zur im Mai stattfindenden BUILD könnte man davon mehr hören, im Sommer soll das System breiter getestet werden. Wie es (aktuell) aussieht, kann man auf dem Mockup erkennen, das auf der momentanen Version von Lite OS basiert.

Lite OS richtet sich dabei an Einstiegsgeräte, den (aktuell verwendeten) Namen erhält das System durch die Kategorisierung in Lite- und Heavy-Nutzer. Die Heavy-Nutzer sollen Windows 10 verwenden, Lite-User eben Lite OS. Einen Unterschied zu bisherigen Varianten dürfte die App-Unterstützung darstellen. Denn während Lite OS aktuell wohl nur PWAs und UWPs unterstützt, soll es auch eine Unterstützung für 32-Bit-Apps geben. Wie diese realisiert wird, ist unklar. Möglich wäre hier eine Ausführung in einem Container oder auch als gestreamte App.

Unterstützt werden von Lite OS aktuell zudem ARM- und Intel-Chips, hier ist aber ebenso unklar, ob dies auch dauerhaft so sein wird. Man darf sehr gespannt sein, ob Microsoft mit diesem Lite OS tatsächlich einen Treffer landen wird. Ich glaube ja, dass viel auch einfach an der Namensgebung hängt. Der Nutzer möchte kein „Lite“-System, auch wenn er der typische Lite-Nutzer ist und gar nicht mehr benötigt.

via Petri

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