
Microsoft erlaubt weiterhin ohne Beschränkungen den Verkauf von Open-Source-Sofware im offiziellen Microsoft Store. Die Redmonder waren durch die Änderung ihrer Richtlinien für den Store zuvor ins Kreuzfeuer geraten Denn die Anpassungen der Bedingungen hätten möglicherweise ebendies selbst durch die offiziellen Entwicklerteams verhindert. Nun hat man nachgebessert.
Via Twitter hat der zuständige Manager, Giorgio Sardo, erklärt, dass man der Community zugehört habe und daher der Verkauf von Open-Source-Software im Microsoft Store gesichert sei. Die Redmonder hatten sich für Anpassungen der Richtlinien darauf berufen, dass sie nur Betrügereien vorbeugen wollten – etwa „Entwicklern“, die Abwandlungen von kostenlosen Open-Source-Programmen gegen einen Obolus anbieten wollten – ohne Mehrwerte für die Nutzer.
Last month, we shared a few updates to Microsoft Store policies to help protect customers from misleading product listings. We heard your feedback, and today we made a change to policy 10.8.7 and 11.2 https://t.co/fJd50I4J0c 1/3
— Giorgio Sardo (@gisardo) July 18, 2022
Doch die Formulierungen waren derart vage, dass auch legitime Angebote in Gefahr geraten wären. Nun hat man die Formulierungen, die auf kostenpflichtige Open-Source-Programme und deren Preise im Store verwiesen, entfernt. Damit sollten die Missverständnisse ausgeräumt sein.
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