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Microsoft Edge nutzt nun die Windows-Rechtschreibprüfung

Bei Microsoft ist man fleißig. Derzeit liefert man nicht nur das neue Mai-Update aus, auch andere Baustellen werden beackert. So geht Microsoft nun dazu über, im Browser Edge auf die eigene Rechtschreibprüfung unter Windows zurückzugreifen. Setzt man also den Edge-Browser auf der Windows-Plattform ab Version 83 an, dann greift die in Windows vorhandene „Windows Spellcheck API“ ein, um das geschriebene Wort zu überprüfen.

Der Umstieg auf Windows Spellcheck bietet laut Microsoft eine Reihe von Vorteilen, darunter die Unterstützung weiterer Sprachen und Dialekte, ein gemeinsames benutzerdefiniertes Wörterbuch und eine bessere Unterstützung von URLs, Akronymen und E-Mail-Adressen. Für die meisten Benutzer ist keine Aktion erforderlich, um die neue Rechtschreibprüfung einzurichten – der Browser nutzt automatisch die bevorzugten Spracheinstellungen von Windows.

Benutzer können zusätzliche Sprachen zur Rechtschreibprüfung in den Windows-Einstellungen installieren, indem sie zu Zeit & Sprache -> Sprache navigieren und eine bevorzugte Sprache hinzufügen wählen.

Interessant: Diese Funktion wurde in Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren von Google und Microsoft im Rahmen des Chromium-Projekts entwickelt, sodass alle auf Chromium basierenden Browser von der Integration der Windows-Rechtschreibprüfung profitieren können.

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