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Microsoft Edge integriert „Sleeping Tabs“ für mehr Leistung

Microsoft führt für seinen Browser Edge in der Beta 88 eine neue Funktion ein: die sogenannten „Sleeping Tabs“. Im Wesentlichen ist damit gemeint, dass Tabs, die ihr gerade nicht aktiv nutzt, eingefroren werden. Das soll sowohl die CPU- als auch die RAM-Nutzung optimieren.

Laut Microsoft sei es dadurch in einigen Szenarien möglich den RAM-Bedarf um 32 % zu reduzieren. Schlafende Tabs sollen zudem 37 % weniger CPU-Leistung beanspruchen. Das sei vor allem an Notebooks ein Vorteil, weil dadurch auch die Akkulaufzeit steigen könne. In der neuen Beta zu Edge 88 bietet man dabei nun an Tabs nach 5 Minuten der Inaktivität schlafen zu legen. Admins können zudem für ihre Gruppen Regeln bezüglich der schlafenden Tabs festlegen.

 

Zudem zeige man klar an, welche Tabs schlafen und welche noch aktiv seien. Microsoft warnt jedoch, dass einige Tabs nach dem Schlafen möglicherweise nicht wieder so reagieren, wie man das normalerweise gewöhnt wäre, wenn sie erneut aktiviert werden. Da arbeite man aktuell daran problematische Websites zu erkennen und jene dann nicht zum Schlafen zu packen.

Sollten Tabs nicht aufwachen, sollte der Nutzer in Microsoft Edge unter Windows Alt+Shift +I drücken, um alles wieder zum Laufen zu bringen. Man hofft nun natürlich auf weitere Rückmeldungen, um das Feature weiter zu verbessern. Die Sleeping Tabs bauen dabei auf dem Chromiun-Feature zum Einfrieren von Seiten auf.

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