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Microsoft bestätigt, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein

Neulich behauptete die Hackergruppe LAPSUS$, dass man Zugriff auf Microsoft-Server bekommen und Daten entwendet habe. LAPSUS$ steht auch hinter den Angriffen auf NVIDIA und Samsung. Microsoft ist der Sache nun nachgegangen und hat ein Statement zum Thema veröffentlicht.

In den letzten Wochen hätten die Sicherheitsteams von Microsoft aktiv eine groß angelegte Social-Engineering- und Erpressungskampagne verfolgt, die sich gegen mehrere Organisationen richtete und bei der in einigen Fällen Anzeichen für destruktive Elemente festgestellt wurden. Man habe dabei auch mit anderen Unternehmen zusammengearbeitet und werde, wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, mehr Informationen veröffentlichen.

Die von Microsoft beobachtete Aktivität wird einer Bedrohungsgruppe zugeschrieben, die vom Unternehmen als DEV-0537, auch bekannt als LAPSUS$, verfolgt wird. DEV-0537 ist dafür bekannt, ein reines Erpressungs- und Zerstörungsmodell zu verwenden, ohne Ransomware-Nutzlasten einzusetzen. DEV-0537 sei auch dafür bekannt, dass man einzelne Benutzerkonten bei Kryptowährungsbörsen übernimmt, um Kryptowährungsbestände abzuschöpfen.

Microsoft beschreibt das Ganze sehr ausführlich und teilt auch mit, dass bei Angriffen auf das Unternehmen Quellcode erbeutet wurde. Bei den beobachteten Aktivitäten waren keine Kundencodes oder -daten betroffen. Die Untersuchung hatte ergeben, dass ein einziges Konto kompromittiert wurde, das begrenzten Zugang gewährte. Auf Screenshots von LAPSUS$ waren unter anderem Quellcodes von Bing Maps und der Suche zu sehen.

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