Microsoft, Apple und das Bashing

Ich bin ja aus freien Stücken in die Welt des Apfels aufgebrochen. Natürlich muss man sich viel anhören – zum Beispiel ob man zuviel Geld habe. Oft gehört ist unter anderem auch der Vergleich eines 700 Euro Notebooks mit einem MacBook. Sicherlich werden die Komponenten leistungstechnisch identisch sein – allerdings ist die Verarbeitung eines MacBooks wirklich klasse. Wenn ich das sage, dann kann man mir das ruhig glauben – ich bin ja in dem Bereich seit vielen Jahren beruflich tätig. Ich bin von der Qualität wirklich angetan – und das sage ich trotz meiner bisher negativen generellen Meinung über Geräte aus dem Hause Apple.

Im Übrigen stelle ich mal folgende These auf: viele der Leute, die einfach sinnlos in Richtung Apple bashen haben einfach keine Ahnung. Sie müssen ihre eigene Unkenntnis durch lautstarkes Gehalse übertünchen. Ich war auch einer von diesen Ohne-Ahnung-Laberern – habe mich aber entschlossen mir selbst ein Bild zu machen. Die große Käuferschicht eines Apple-Computers die ich kennenlernen durfte gehört sicherlich nicht in die Gruppe die ich „Freak“ oder „Experten“ nennen würde. Oftmals greifen gerade Einsteiger zu Mac OS X, dem man nachsagt, dass es besonders leicht zu erlernen sei. Ob da was dran ist vermag ich nicht zu sagen – mein Computerleben begann an der Kommandozeile von DOS und ging dann sofort Richtung Windows. Sicherlich wird auch ein Mac OS X Schwächen haben – klar – doch auch Windows ist nicht das Maß aller Dinge. Schließlich schimpfen wirklich viele auf die Software aus Redmond. Trotzdem benutzen sie weiterhin Windows – obwohl gerade im nicht beruflichen Umfeld Alternativen wie Ubuntu zur Verfügung stehen.

Mein Fazit ist wirklich: alles hat seine Vor- und Nachteile. Allerdings kann sich nur derjenige konstruktiv zu Wort melden, der sich die Mühe macht die verschiedenen Systeme zu testen. Übrigens zu den Kommentaren und / oder E-Mails, die den Tenor haben „…hier im Blog lese ich nicht mehr, da du über Apple schreibst“: dann geht woanders lesen. Ich schreibe hier in einem privaten Blog – dies ist keine Zeitung die ihr kaufen müsst. Ich frage mich oft welche Mentalität die Menschen haben – sie beziehen eine kostenlose Sache und maßen sich auch noch an, Forderungen zu stellen. Ist so etwas eigentlich typisch deutsch? Ausserdem – und zu guter letzt: Beiträge die Mac OS X als Inhalt haben ersetzen keine anderen Tipps & Tricks – sie erweitern mein Blog. Es wird also insgesamt mehr Content geben. Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag – und immer schön open-minded bleiben 😉

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

70 Kommentare

  1. Tja Caschy. Genau so sind die Leute. Kriegen was umsonst, es passt nicht, und DU bist der Arsch. Und deswegen wirst du mit Liebesentzug bestraft und mit der lächerlichen Drohung „dann lese ich dich nicht mehr“ beschickt. Deine Reaktion ist die einzig richtige: Na dann eben nicht, lieber Leser.

  2. Ja, das erlebe ich selber auch gerade immer häufiger. Aber ich weiß auch dass man es niemals allen 100% rechtmachen kann. Ich weiß aber auch, dass eine negative Aussage häufig schwerer wiegt als 100 positive Meinungen. Ich kann dich sehr gut verstehen.

    Alles ist gut, solange du du bist. In diesem Sinne einfach weitermachen. Dein Blog, dein Leben.

  3. Ich finde es gut, wenn sich Leute in möglichst viele verschiedene Richtungen weiterbilden. Ich selbst benutze Windos (Xp und 7), Linux (Ubuntu, Kubuntu, OpenSUSE) und Mac OSX (Leopard). Manchmal das eine mehr, manchmal das andere mehr. Jedes der Betriebsysteme hat seine Vor- und Nachteile und ich kann wirklich nicht sagen, welches das beste ist. Auf Linux gibt es fast ausschließlich Freeware und Opensource, wovon ich ein Fan bei. Leider fehlen hier die vielen kleinen Softwareschmieden von Mac, die für relativ wenig Geld wunderbare Software anbieten. Windows ist am verbreitetsten, ich arbeite schon am lengsten damit, bin am vertrautesten damit und es gibt viele tolle Software für Windows. Wenn ich mir etwas Geld angespart habe lege ich mir auch mal ein eigenes Mac Book oder einen iMac (den ich persönlich im Vergelich gar nicht so teuer finde) zu.

    Behalte den Weg bei und bilde dich fort caschy =)

    Hannes

  4. Genau! Einfach weiter machen 🙂 Aber ein paar Absätze hätten dem Text gut getan 😀 (wenn sich das nicht umgehend ändert, les ich hier nicht mehr 😀 Ironie)

  5. @Philipp:

    Siehste, SOWAS passiert wenn man auf dem ollen Apfel bloggt 😉

  6. Kollisionskurs says:

    Ich hab keinen Apple, hab nicht vor mir einen zu kaufen bzw. muss ich nicht haben UND??? Ich lese die Apfel-Feeds trotzdem, einfach weil es interessant ist zu schauen was es in welcher alternativen Ausführung sonst noch gibt etc.

    Vielleicht ist das wirklich ein Stück typisch deutsch…Dich mehr oder weniger in die Pflicht zu nehmen das Du über Dinge schreibst die der groben Allgemeinheit in den Kram passt. Dann sag ich es auch auf typisch deutsch: „Scheiss auf dieses Klientel das sich kostenlos an etwas bedient um dann noch Forderungen zu stellen….“ einen schönen Sonntag!

  7. Hi Caschy,

    ja, das ist typisch. Ich bin in einem anderen Forum unterwegs, wo gerne, freiwillig und kostenlos Leuten geholfen wird. Aber auch dort hat man immer mehr das Gefühl des Selbstbedienungsladens und rotzfrech auftretender Schnorrer, die auch noch Forderungen stellen.

    Irgendwie ist es auch typisch, in eine Art Rechtfertigungsnotstand zu geraten wie in deinem Post, das gibt es woanders so nicht.
    Mein bester Freund ist Engländer, hat eine riesige Homepage mit ebenfalls rein kostenlosen Inhalten und der Tenor dort ist „love it or leave it, both fine by me“. Da kommt niemand auf die Idee, ihm so alberne Mails zu schicken wie bei dir.

  8. Einfach nur Zustimmung!

    Hatte mich damals auch etwas über den ersten Kommentator geärgert, der hier beim ersten Posting zum MacBook schrieb: „Ich will ja schwer hoffen, dass das hier kein Mac-Blog wird!“

    Und ja: Ich glaube das ist typisch deutsch 🙂

  9. … ist doch eh Banane mit welchem Betriebssystem oder Computer ich den Browser starte.

    Lasst uns lieber nach vorne schauen, z.B. da wo gerade Mobile und Computing zusammenwachsen – das ist doch viel interessanter und spannender als die langweiligen politischen und immergleichen Diskussionen der Vergangenheit.

  10. Dicker Beifall von meiner Seite. Du sprichst mir aus dem Herzen!

  11. Mad Michael says:

    Moin! Bin typischer Apple-Doof-Finder und mach immer schön laut „Gehalse“! Genau deshalb aber freue ich mich auf Caschys Berichte – nichts ist spannender, als sich eines (womöglich) Besseren belehren zu lassen. Weiter so!

  12. Medienfuzzi says:

    Seh ich genauso, ich habe das Glück zuhause einen Win-Pc stehen zu haben und auf Arbeit einen Mac Pro. Ich habe mit Windows 95 angefangen und wurde dann „gezwungen“ auf Arbeit an Mac OS 8 zu arbeiten, es hat mir nicht geschadet und meinen Horizont enorm erweitert. Es kann nie schaden etwas neues kennenzulernen und seinen höhst eigenen Horizont zu erweitern.

    In diesem Sinne: Danke für deinen tollen Blog und deine stets recht hilfreichen/interessanten Beiträge. Mach weiter so und sei dir gewiss, dass der Großteil der Leser auch weiterhin einige Beiträge nicht mag und andere mag, aber deinen Blog trotzdem immer wieder besuchen wird.

  13. Das ist wie im Kindergarten.
    Du hast etwas zum Spielen das ich nicht habe :-(, also spiel ich nicht mehr mit dir.
    Dabei ist dieser Blog jetzt bestens dazu geeignet zu verfolgen, ob sich so ein Spielzeug auch für andere lohnen würde. Und vielleicht ja auch für mich ;-).
    Also bitte weiter so…

  14. Headhunter says:

    Wer “…hier im Blog lese ich nicht mehr, da du über Apple schreibst” schrieb, hat wohl nur Scheiße in der Birne und Eis in der Gefühlskammer!

    Caschy, ich bin auch kein Freund vom „Apfel“, aber jedes Ding hat zwei Seiten.

  15. communicaton says:

    Caschy schreibt sehr richtig, dass man open-minded bleiben soll, dass andere Facetten außer der eigenen Sicht sehr hilfreich und auf jeden Fall sehr perspektive-weitend sind.
    Ich möchte die Reaktion der Leute, die auf Apple bashen, unter einer anderen Perspektive anschauen.
    Für viele Menschen ist das Netz inzwischen so etwas wie eine zweite Heimat.
    Man ist jeden Tag dort, trifft auf vertraute Kontakte, hat seine Foren, seine Boards, seine Links.
    Draußen ist alles schnell, hektisch, draußen ist der Alltag, die Geldsorgen, die Sorge um den Arbeitsplatz, Beziehungsprobleme, all die Situationen,die jeder von uns kennt.
    Da ist es einfach fein, seine vertrauten Anlaufstationen zu haben.
    Wenn sich draußen alles ändert, wenn draußen das Chaos herrscht, ist es fein, dass wenigstens in manchen Lebensräumen so etwas wie vertraute Konstanz gibt.
    Es kann einfach sein, dass für viele User Caschys Blog so ein Ort war und ist.
    Man erhält klasse Tips in Bezug auf Windows, in Bezug auf Portable Software, in Bezug auf empfehlenswerte Freeware.
    Und dann plötztlich taucht da was Neues, Irritierendes auf.
    Was mir im Umgang mit Menschen in der Realität und im Netz auffällt.
    Sie tun sich unheimlich schwer, ihre persönliche Situation zu artikulieren, mitzuteilen, ohne Aggression und Degradierung.
    Und dann heißt es nicht:
    Hey Caschy, heute war ich richtig vor den Kopf gestoßen, dass ich bei Dir plötzlich Berichte über Apple sehe.
    Ich muss mich erst daran gewöhnen und im Augenblick wäre mir das Vertraute einfach lieber.
    Sondern dann heißt es einfach:
    Lass diesen Schei** oder ich gehe weg.
    Aber hinter diesen Äußerungen ist nicht nur eine anmaßende Aggression, sondern auch
    a) die Unfähigkeit, achtsam und wertschätzend zu kommunizieren
    b) die Ideologie, die ganze Welt würde für mich und meine Bedürfnisse zur Verfügung stehen
    c) die Schwierigkeit wahrzunehmen, dass jeder von uns das Recht hat, so zu leben wie er will, und dass heißt auch, seine Blogs so zu gestalten, wie es ihm oder ihr ein Bedürfnis ist.

  16. @communicaton:

    Weisste, nicht der,die,das Blog macht die ganze Sache spannend – sondern auch eben Kommentare. So wie deiner. Hut ab 🙂 Chapeau 😉

  17. Ich habe damals auf dem C64 angefangen, dann kam ein Schlepptop mit eingbautem Thermotransferdrucker und grünem Bildschirm, für den ich mir ein Netzteil selbst basteln musste und der unter DOS 3.3 lief, dann wechselte ich für lange Zeit zu Windows und machte immer wieder Ausflüge zu Linux, auch als es noch textbasiert installiert werden musste. Und letztlich habe ich mir in den letzten Jahren ein MacBook, ein Netbook und einen PC gekauft – alles ist für seinen Zweck wunderbar.

    Der PC kann Dinge, die eben mit dem Mac nur für teures Geld oder gar nicht möglich wären (z.B. BluRay und digitales Kabelfernsehen). Der Mac hat Keynote – da kann eben Powerpoint nicht im Ansatz mithalten. Adobe-Software setze ich auf beiden Rechnern ein und bin zufrieden.

    Linux starte ich heute meist nur noch von der Live-CD / DVD oder aber eben in der virtuellen Maschine.

    Daher finde ich es klasse, dass Du über Deine Erfahrungen berichtest – Weiter so.

  18. Freakazoid says:

    Ubuntu ist gerade im geschäftlichen Bereich keine Alternative, weil niemand verantwortlich ist, wenn etwas nicht funktioniert. Wenn es Linux sein muss, gibt es zertifizierte Lösungen von SuSE und Red Hat.

    Im Übrigen frage ich mich, was so schlimm daran ist, einen Feed abzubestellen, wenn sich der Inhalt in eine Richtung entwickelt, die mich nicht intressiert? Das ist doch eine ganz normale Reaktion.

  19. Blockquote
    Mein Fazit ist wirklich: alles hat seine Vor- und Nachteile. Allerdings kann sich nur derjenige konstruktiv zu Wort melden, der sich die Mühe macht die verschiedenen Systeme zu testen.

    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Kein System ist pauschal schei**e und das andere pauschal besser.
    Zwar habe ich privat keinen Mac, aber als ich das erste mal damit Arbeiten konnte, hatte ich sprichwörtlich den „Wow-Effekt“.
    Trotzdem will ich auch mein Windows nicht missen und Linux gibt es dann ja bei bedarf auch noch.
    Ich kann alle zwei/drei System nutzen, für das eine lieber dieses und für etwas anderes lieber jenes – völlig unvoreingenommen je nach Aufgabe und Tätigkeit.

  20. moin. ich habe mit amiga angefangen, dann kam nebenher dos. dann win 3.1 dann win95. nebenher immernoch das bessere amiga. dann kam win98 und nun war amiga nicht mehr ganz auf höhe der zeit. macos8+9 fand ich einfach nur hässlich aber die gehäuse sprachen mich an der bunten imacs die da kamen, konnte mir aber keinen leisten. dann kam win2000 was damals das beste os war und ich nun nurnoch benutzte. kurz davor gabs die neuen bunten macbooks die angeblich viel aushielten und man gegen tisch donnern konnte, doch auch die konnte ich mir nicht leisten. jetzt wurde der apple cube gebohren und der komische weise all-in-one imac mit 15″ display und das erstemal las ich was von macosx. was schöneres gabs einfach nicht, doch leisten konnte ich mir das trotzdem alles nicht und ich ging zu winxp, was heute immernoch das (für mich) beste os ist. natürlich hatte ich mir in den letzten jahren immerwieder JEDE linux distribution und live cd reingezogen. doch für meine einsatzgebiete waren sie nie wirklich ne alternative. nun kam vista raus und opensuse 11 sowie ubuntu. erstmals fand ich eine linuxdistri weit aus durchdachter und besser im feeling als das aktuelle windows (damals vista) und hätte ich nicht win7 beta getestet, würde ich denken microsoft schläft und linux sei das erstemal leichter, verständlicher und professioneller als das aktuelle microsoft os (macosx überholte win 2000 bis einschliesslich vista). aktuell gibts für mich auf dem markt nur folgende ernst zunehmende desktop-allin-one-für-jeden-einsatz-os-lösungen: jedes linux mit aktuellem kde/gnome/xfce sowie macosx und xp. sollte linux und apple in diesem jahr nicht den überflieger auf den markt bringen, dann glaube ich, ist für mein einsatzgebiet, das erste mal ein windows (sieben) das (für mich) beste os (knapp vor macosx). zumindest was das rundumpaket angeht und wenn man die nerven berücksichtigt was eine komplett-umstellung mit sich bringt. denn was optik und handling angeht, hat macosx immernoch die nase vorn und was kompatibilität angeht wird xp wohl noch 2 jahre führend sein. und übern tellerrand geschaut in richtung linux kann ich mir nur vorstellen das sich linux wohl in richtung mobiler geräte und kleinen netbooks durchsetzen wird sowie terminals und als bios-schnellstart-os. sorry für den ganzen text, mir war danach. ps: alle gramatik und rechtschreibfehler bitte ausschneiden und aufs klopapier kleben ^^

  21. achja zum thema: finde es supergeil das ich bei dir nun auch über apple berichte lese

  22. Junglecat says:

    Keine Ahnung was die Leute dazu bringt alles was sie nicht kennen erst mal in eine Schublade zu stecken und draufzuhauen. Aber so sind Menschen nunmal…

    Ich kann deinen Schritt gut nachvollziehen. Komme aus der Windows Welt (sogar mit MCSE 🙂 ) bin seit über 5 Jahren ausschließlich auf Apple und habe seit kurzem (6 Monate) eine Myth(U)buntu Box im Wohnzimmer. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Bei Apple funktionieren die Dinge einfach – dafür zahle ich gern ein wenig mehr. Wenn ich die Zeit gegenrechne die ich in meine MythTV Konfiguration gesteckt habe hätte ich in jedem Zimmer einen Mac stellen können (und nicht nur in jedes Zweite 😉 ).

    Ich werd‘ dein Blog weiterlesen.

  23. Ich finde es super, das man sich hier auch über Apple Systeme informieren kann. Das erweitert deinen Blog und man kann sich umfassender informieren und außerdem ist es doch schön, das du dir die Arbeit machst und deine Erfahrungen mit deinem Mac mit uns teils und auch wenn man das Thema Apple nicht mag, so sollte man doch nicht gleich den Blog wechsel, ist ja nicht so, das man hier nur noch Apple krams liest zumal sollte man sich auch mal auf neues einlassen und nicht immer nur sagen das ist schlecht, nur weil man das von anderen gehört hat.

  24. Wäre „typisch Deutsch“ nicht so etwas wie „Dem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“? Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein, am geschenkten Gaul wird dann auch noch herumgemäkelt, weil es ein Schimmel und kein Rappe ist. Mir kommt das irgendwie bekannt vor.

    “…hier im Blog lese ich nicht mehr, da du über Apple schreibst”

    Tja, den Verlust wird Caschy verschmerzen können. Dafür kommt bestimmt ein neuer Leser hinzu, weil Du über Apple schreibst.

    Bin selbst – trotz einiger Versuche mit MacOS und Linux – immer noch Windows-Power-User und werde auch weiterhin hier lesen…

  25. Das hat weniger was mit „Typisch Deutsch“ oder Aehnlichem zu tun, ob Apple-, Windows- oder Linux-Bashing. Es ist eine Frage von Reife und Intelligenz. Deshalb ist meines Erachtens so ein Blogeintrag auch wenig hilfreich. Die, die es tun, lassen sich auch nicht von solch einem Beitrag davon abbringen, im Gegenteil. Denen, die es nicht tun, erscheint er unerheblich.

  26. Schön gesagt, Caschy. Manchmal könnte man wirklich glauben es gäbe einige, die Blogs mit Selbstbedienungsläden verwechseln. Wenn jemanden ein Blog nicht mehr interessiert, einfach Feed raus und gut ist. Mir persönlich gefallen die Apple-Postings sehr gut, ein bisschen über den Tellerand schauen hat schließlich noch keinem geschadet. Da kann ich ein klein weinig neidisch werden 😉

  27. Gäähhhnnn…, so eine Zeitverschwendung sich darüber zu unterhalten, ob Windows besser ist als Apple oder Linux!

    And by the way, schreib was Du willst und lass die Nasen halt an anderer Stelle Unsinn erzählen. Du machst das schon richtig!

  28. Einfach so weitermachen wie bisher und alles wird gut – nur nicht aufregen. ;o)

    Solche Leute gibt es und wird es auch immer geben.

    LG der Heiko

  29. Um es vorweg zu nehmen, so lange bei Apple die Politik nicht geändert wird (Bundle aus OS und Original-Apple-Hardware) werde ich mir kein MacOsX zulegen.
    Als Hardwarebastler ist mir die freiwillige Einschränkung bei der Auswahl an Komponenten und die im Vergleich hohen Hardwarepreise einfach ein Dorn im Auge.
    Trotzdem sagt das nichts über die Qualität und Bedienkomfort von Apple Hard- und Software aus. Ich freue mich deshalb über jeden Blogartikel, der jenseits des Hypes um die Marke fachlich fundierte Berichte bringt. Gerade die Beiträge aus der Sicht eines versierten Windows-Umsteigers finde lesenswert.
    P.S.
    Du steckst deine freie Zeit in dieses klasse Blog. Wieso sollte da jemand bei der Themenauswahl mitzureden haben? Mach weiter so, ich schau jedenfalls gern hier vorbei.

  30. asdrubael says:

    Kann mich dem Beitrag auch nur anschließen, aber so ganz sollte man die Vergleiche meiner Meinung nach auch nicht weglassen. Ohne gesunde Konkurrenz gibt es auch keine Weiterentwicklung und wir schlagen uns bei Windows 8 immer noch mit einer langsamen Suche rum. Klar kann man alles nachrüsten, aber gerade als „Profi“ arbeitet man oft an zig PCs beruflich und privat und überall ständig ein Sammelsurium an Zusatztools zu verwalten wird da oft schwierig:
    http://www.codinghorror.com/blog/archives/000382.html

  31. Ich frage mich was wohl passieren würde, wenn Apple das MacOS für normale PC-Hardware freigeben würde.
    Sicher käme ein anderer großer Betriebssystemhersteller dann ganz schön ins Schwitzen. Da würden dann sicher wieder Stühle fliegen.
    Aber das wird Apple so schnell nicht machen, da sie dann ihre Hardware nicht mehr los werden und die Preise massiv senken müssten.

  32. Hi Caschy,

    ich kann mich nicht mehr erinnern seit wann ich hier lese, aber ich tue es immer wieder gerne. Als die Sache mit Apfel hier anfing und ich den ersten Apfelmus-Eintrag las, war ich freudig überrascht, da auch in meinem Zuhause Windows, Ubuntu und OSX ein friedliches Miteinander pflegen. Ich dachte, die Geschichten wie Amiga gegen Atari, Mac gegen Windows-PC, Netscape gegen InternetExplorer, Nokia gegen Siemens, VW gegen Opel usw. haben etwas an Bedeutung verloren, zumindest oder gerade für das Klientel hier im Blog. Doch da wurde ich beim Lesen der Kommentare eines Besseren belehrt. Für mich gilt definitiv: „Ich bin zu alt für so einen Scheiss“ (Zitatende), damit meine ich nicht den Apfel, sondern Teile der besagten Kommentare. Fakt ist wohl, diese Dinge polarisieren noch heute und werden es sicher auch noch lange tun. Das ist ja ok, jeder darf eine Meinung haben, sollte aber auch fähig sein, andere Meinungen zuzulassen.

    Aber eines stösst mir unheimlich sauer auf: Du ackerst Dir hier einen ab, schreibst, hilfst und bist meiner Meinung nach wirklich eine Bereicherung für das Internetz und dann erntest Du Missgunst, Neid und Bashing vom feinsten. Das hast Du nicht nötig und es ist Dein Blog, Dein Stil und Deine Meinung. Auch wenn es sich leichter schreibt, als es für Dich vielleicht ist, da sicher auch eine Menge Enttäuschung eine Rolle spielt, mach Dein Ding und bleibt open-minded.

    In diesem Sinne schönen Restsonntag noch! Der Mick

  33. Bin ebenfalls mit Microsoft-Betrübssystemen groß geworden (erst DOS, dann Windows 3.11, 95, 98, 2000, XP).

    Habe bei einem Bekannten ein paar winzige Erfahrungen mit MacOS X machen dürfen. Man sieht, dass Apple die grafische Schnittstelle praktisch „from scratch“ geschrieben hat und nicht so viel auf Kompatibilität achten musste wie Microsoft, hat was. Als Windows-Nutzer ist die Benutzung natürlich ungewohnt, und zumindest die VNC-Features, die in MacOS X eingebaut waren, konnten kaum überzeugen, außerdem habe ich eine Art Absturz gesehen (keine Kernel Panik, aber auch keine Reaktion mehr). Und nein, ich habe nicht mal wieder meine üblichen „Hacks“ angewandt. Bei Windows ists aber auch nicht wirklich besser.

    Meine allgemeine Erfahrung mit Apple-Produkten ist allerdings etwas… durchwachsen. Nicht jede iPod-Variante war wirklich nutzbar, als sie auf den Markt geworden wurde. Zum Glück wurde vieles später per Firmwareupdate gefixt…

    Ich denke man sollte beides mal ausprobieren und sehen, was einem besser gefällt. Es gibt schließlich immer mehr Software für beide Plattformen, und zur Not installiert man sich das jeweils andere Betriebssystem in eine VM, leider unter Verzicht auf die Hardwarebeschleunigung.

    Ich finds gut, dass es eine Konkurrenz zu Windows auf Desktop-PCs gibt, im Serverbereich hat Linux ja bereits viel erreicht 😉

  34. @Freakazoid
    [quote]Ubuntu ist gerade im geschäftlichen Bereich keine Alternative, weil niemand verantwortlich ist, wenn etwas nicht funktioniert.[/quote]
    So kann man das nicht sagen. Gerade für Firmen ist Ubuntu ideal! Canonical bietet direkt als „Hersteller“ (kommerziellen) Firmensupport, und mit den LTS-Versionen von Ubuntu auch die Garantie, die entsprechende Version 6 Jahre lang zu supporten. Haben SuSE und RedHat so in der Form aber nicht… 😉

    @TomTom
    [quote]Ich frage mich was wohl passieren würde, wenn Apple das MacOS für normale PC-Hardware freigeben würde.[/quote]
    Schau mal auf http://www.pearc.de vorbei. Standard-PC mit Mac OS ab Werk. Rechtsstreit läuft zwar noch, aber die erste Runde ging an PearC. Schlussendlich ist der ganze Trick „nur“ ein passendes BIOS (nämlich EFI). Und das gibt es sogar schon auf einem USB-Stick…

  35. Wir können ja eine Selbsthilfegruppe starten.

    Jeder von euch schickt mir einen Brief mit 20€ und erhält dafür ein Zertifikat das ihm erlaubt anderen Leuten dieses Schneeballsystem zu erklären und anzuwenden.

    Glaubt mir das ist ein todsicherer Plan! Ich hab (wenn alle mitmachen) ein MacBook und ihr auch.

    (meine Armut kotzt mich an)

  36. Freakazoid says:

    Kenjin: Man kann gegenüber Canonical Ersatzansprüche geltend machen, wenn ein Update den Samba-Server außer Gefecht setzt und die Firma einen Tag nicht arbeiten kann? Das ist mir neu, Ok.

  37. Die ganze Diskussion über die Betriebssysteme wird meiner Meinung nach total überbewertet. Es ist verdammt nochmal total wayne ob windows,linux oder apple läuft (für ganz normale anwender mal angenommen). bei allen klickt man entweder auf ein icon auf dem desktop oder auf start usw. Ob die ganze Kacke nun so wie bei Apple oder Windows ausieht ist doch sowas von scheissegal. Einfacher oder schwerer in der Bedienung wie oft als einzige Berwertunggrundlage hergenommern wird ist da nix. immer diese künstlich herbeigelobten argumente ala „Mac ist einfacher“ oder „Betriebsystem XYZ ist besser zu bedienen“.das ist doch hanebüchen. Es ist verdammt nochmal alles der gleiche kram. Der Unterschied resultiert doch einzig und allein durch die exklusiven für ein System erhältlichen Programme. Fazit was Apple angeht: im Endeffekt ists doch nur die Apple-Optik und der Medienhype der einem zum Apple bewegt. Sonst nichts. is so.

  38. Freakazoid says:

    Oh, da wird sich das Patentamt aber freuen.

    Du hast wahrscheinlich schon alles ausprobiert sonst würdest du sowas ja nicht schreiben. 😉

  39. Apple-Produkte verkaufen nicht nur Optik und Trend, sondern sie stehen für einen bestimmten Lifestyle. Den bezahlste halt mit. Inzwischen müssen sie aber sehen, dass sie auch in Sachen Technik/Verarbeitung überzeugen, es gibt in praktisch allen Gebieten Konkurrenz. Gegen die versuchen sie sich zwar durch Kopplung von Systemen zu wehren (MacOSX plus Apple-Hardware oder iPod plus iTunes), aber man sieht, diese Methoden werden überwunden 😀

  40. Hm, habe gar nicht mitbekommen, dass in den Kommentaren gebasht wurde oder Leute ihre Abwanderung vom Blog kund getan haben. O.o
    Kann wohl nicht so oft vorgekommen sein.

    @hoschi: Wenn Du die erhältlichen Programme für den einzigen Unterschied zwischen Window, Linux und Mac hälst, dann hast du dich bisher noch nicht wirklich mit den Systemen beschäftigt oder schlicht keine Ahnung. 😀
    Aber die Diskussion, welches OS besser ist, da gebe ich dir absolut recht, ist überbewertet. Sie wird auch meistens nur von Leuten geführt, die eben die Systeme nicht ausreichend kennen. Für die Experten ist m.E. völlig klar, das jedes System Vor- und Nachteile hat und deshalb für unterschiedliche Anwendungsbereiche unterschiedlich gut geeignet ist.

  41. @ hoschi

    Es ist sowas von wichtig welches OS man hat. Mac User sind überwiegend mit anderen Mac Usern unterwegs. Damit meine ich die Formate und Standards. Was bringt es mir wenn ich mit einem Mac eine Datei erstellt habe und diese von einem Windows User nicht gelesen werden kann. Wer trägt die Schuld? Mac User, Win User, die Firmen, die Firmenpolitik, … ?

  42. “…hier im Blog lese ich nicht mehr, da du über Apple schreibst”

    solche Mails hast du nicht ernsthaft bekommen? haha ich hau mich weg. unglaublich!
    da hast du böser junge wohl das simple schubladendenken von manchem durcheinander gebracht.

  43. scaydcast says:

    Hi,

    nachdem ich jetzt lange hier mitlese (und einiges interessantes für mich selbst rausgefunden habe), möchte ich mich auch mal zu Wort melden.

    Ich habe diesen Blog über Google gefunden auf der Suche nach portable Software. Ich habe festgestellt, dass hinter diesem einen Beitrag, der damals die Antwort auf meine Frage lieferte, ein recht beschauliches Projekt steht, wo man sicher in Zukunft noch den ein oder anderen Happen rausholen kann.

    Zuerst verfolgte ich ausschließlich Portable-Beiträge, daraus wurde jedoch später, dass ich jeden Beitrag von caschy aufmerksam gelesen und mich darüber gefreut habe – einfach, weil jemand sich die Mühe macht und den Dingen auf den Zahn fühlt mit Screenshots, Informationsbeschaffung, Installation und man sich so die ein oder andere Mühe sparen kann.

    Ich habe vor einiger Zeit auch mit dem Gedanken gespielt, mir ein Macbook zuzulegen, geworden ists schließlich ein ursprüngliches Linuxnotebook mit einem derzeit englischen Windows drauf. Als ich den ersten Apple-Beitrag von caschy gelesen habe, dachte ich: Toll. Das verfolgst du jetzt mal mit und schaust mal, wie sich in diesem Bereich ein „Laie“ in die Materie findet und denkst später nochmal über einen Mac nach, wenn du nicht mehr ganz so unbeholfen damit rumgurkst.

    In diesem Sinne – vote 4 Horizonterweitern dank caschys Blog. Weiter so!

  44. ich fass mal die Gründe zusammen die einem zu Apple bewegen:
    Optik
    Lifestyle (leider)
    Zugriff auf exklusive Datei-Formate und spezielle Programme die nur auf dem MAC laufen

    und es liegt nicht daran:
    alles andere u.a bessere oder einfachere Bedienbarkeit

    => jeder der einen MAC kauft und zwar nicht weil er ihn wegen speziellen Programmen braucht, machts wengen der Optik und dem Lifestyle-Gedöns. Sorry, aber alles andere wie zB ich kauf mir nen MAC weil ich in die MAC-Welt reingucken will und mich informieren will ist irgendwie fadenscheinig, denn was soll denn da anders sein frag ich mich immer. Etwa dass der Start-Knopf unten fehlt und halt alles von der optik und von aufbau anders gemacht wurde aber im Endeffekt doch alles gleich ist. Toll. Genau das ist nämlich der springende Punkt. Es ist verdammt nochmal alles der gleiche Kram. nix mit andere Welt oder so. oder kann man mit einem MAC in die Zukunft reisen oder Kuchen backen ?

  45. Hi Caschy,

    so ist dass, wenn man ein kleiner Geist ist und der Tellerrand unerreichbar – weil man in einem tiefen Suppenteller lebt.

    Gute Haltung, und vielen Dank für die vielen Dosen-Tipps auch nach dem Start deines Apfels.

  46. Ey, ich lese deinen Blog nicht mehr. Einfach zu viel Apple hier! 😉

  47. @hoschi: Also ich denke schon dass es zwischen Windows und Mac OS X große Unterschiede gibt. Merkt man vor allem, wenn man sich als langjähriger Windows-User an einem Macintosh setzt und erstmal nix versteht, zum Beispiel das sich beim öffnen eines Programms nicht unbedingt ein Fenster öffnen muss, sondern sich auch einfach nur die Menüleiste verändert. Sehr Gewöhnungsbedürftig und Usability-mäßig auch nicht so gut. Was aber das Handling von Programmen anbelangt, da hab ich bisher nichts einfacheres gesehen wie die Lösung bei OS X (Drag&Drop Installation&Deinstallation).
    @Paul: Deswegen ist es auch so wichtig, offene Standards einzusetzen. Kein Mac-User würde z.B seine Präsentation als Keynote-Datei versenden. Wenn dann macht er es nur ein Mal und dann nie mehr wenns die ganzen Windows-User nicht öffnen können. ODF wäre hier praktisch, aber wer setzt schon OOo ein? Und wenn man’s als MS Office verschickt sind die Linux-User wieder nicht zufrieden. Kopfkratz.

  48. @FERNmann

    Das Problem auf dem Mac ist die Qualität der Microsoft-Produkte – leider. Aber grafisch, wenn man einen Vortrag halten möchte und den nicht zur Verfügung stellen muss sondern den Mac nehmen darf, gibt es wirklich nichts einfacheres als KeyNote, obgleich auch das natürlich seine Limitierungen hat.
    OOo, auf dem ich im Übrigen meine Dr.-Arbeit geschrieben habe und unter allen Betriebssystemen verwende, ist in der Textverarbeitung Writer wirklich gut gemacht und stabil – Impress hingegen lässt eben für professionelle Anwendungen noch zu wünschen übrig, dennoch kann ich im Mac mit Keynote die Präsentationen von MSO 2007 importieren und MSO 2003 exportieren – reicht mir persönlich vollkommen aus. Gilt in dergestalt auch für Pages, das ziemlich viel mit WYSIWYG arbeitet, währen das bei MS immer ein wenig schwieriger ist – vor allen seit der Menüleiste von MSO 2007 ;).

  49. Schade, dass sich die ganzen Spacken hier nicht mehr zu Wort melden.

    Ansonsten: das Blog war schon vor dem Mac gut, jetzt ist es noch einen Tacken besser.

  50. Jipp, OOo Impress ist leider noch ziemlicher Murks. Und die Importfilter für MS Powerpoint kann man echt vergessen…

    Blöd finde ich vor allem das mit den Archivformaten. Da entwickeln Leute plattformunabhängige Programme in Python oder Java und hauen die in ein StuffIt-Archiv, das ich mit keinem Programm öffnen kann. Argl! Andersherum gibts natürlich auch Leute, die ZIP-Archive als selbstextrahierende EXE online stellen. Die bekommt man (sofern es wirklich ZIP ist) mit Standard-Tools wie 7-Zip immerhin entpackt…

  51. @ad:
    Das liegt daran, das Trolle keine oder kaum Argumente haben. So wie es etwas Sachlicher und Argumentativer wird, habe sie nichts mehr zu sagen. Manchmal trollen sie dann einfach nur weiter und „verschmutzen“ die Foren oder sie kommen glücklicherweise erst gar nicht mehr wieder.

  52. @Happy: Die langsame Performance von Impress unter Windows ist für mich der Hauptgrund wieso ich weiterhin Microsoft Office einsetze. Interessanterweise läuft Impress unter Linux wunderbar – nur unter Windows ist es so schnarchlangsam, dass es c.a 2 Sekunden braucht, um eine Folie zu wechseln. Übergänge werden sehr zackig abgespielt. Aber da wird sich in Zukunft sicherlich was ändern, wenn ich bedenke wie OpenOffice in Version 1.1 dem Microsoft-Pendant hinterherhinkte und wie es heute aussieht – da muss sich Microsoft warm anziehen.
    Wie sieht es eigentlich aus, wenn man Keynote-Präsentationen als PowerPoint-Datei exportiert und dann unter PowerPoint anschaut? Wär ja blöd wenn man sich mit dem tollen Keynote eine schöne Präsentation erstellt und auf dem Windows-PC sieht das ganze dann Sch** aus, Futter für die Windows-Trolle 😉

  53. LokiBartleby says:

    Dieser Glaubenskrieg (der es für viele definitiv ist, und zwar auf allen Seiten) setzt sich aber auch abseits der Betriebssystem Thematik munter fort.
    „Apple fetzt ja viel mehr als Windows!“ „Windows ist zwar scheiße, aber Apple auch und noch viel, viel mehr!“ „Alles was Geld kostet ist doch eh doof!“
    „Dafür hab ich aber den tollsten Browser wo gibt!“ „Gar nich! Den hab ich ja schon! Ätsch!“
    Und dann gibt es ja noch Autos, Handys, Frauen, Klamotten, etc. pp.

    Grad die Browser Thematik wurde hier im Blog ja auch schon oft genug „diskutiert“. 😉

    Solang das alles einigermaßen gesittet abläuft, ist das prinzipiell ja auch kein Problem.
    Aber wenn echte ‚Jünger‘ gegeneinander in den Verbalkrieg ziehen, wird es meist vor Allem eins: lächerlich.

    Für mich gab es bis dato nie die Notwendigkeit, von Windows zu wechseln. Das Interesse, mir auch die Alternativen mal anzuschauen, durchaus. Nur der Antrieb war bis dato eher gering.
    Aber mit zunehmendem Alter kam zumindest die Einsicht, dass es mir nicht wehtut, wenn andere Leute auch andere Dinge toll finden als ich. 😉

    Zumindest beim Thema Browser habe ich mittlerweile die ein oder andere Erfahrung mit den Alternativen, evtl. kommt das ja auch beim OS noch.

    Ich freue mich jedenfalls, hier zumindest auch die Möglichkeit zu haben, an den Erfahrungen eines Neueinsteigers in die Apfelwelt teilhaben zu können.
    Und wenn mich etwas nicht interessiert, ganz egal für welches OS, dann lese ich es ganz einfach nicht. Klingt komisch, ist aber so. 😀

  54. stoiberjugend says:

    „viele der Leute, die einfach sinnlos in Richtung Apple bashen haben einfach keine Ahnung.“ … das heisst, dass man erst mitreden kann wenn man sich elektroschrott mit einem aufgedruckten apfel gekauft hat? BLÖDSINN! das wäre das gleiche „argument“ wie wenn man sagen würde: „du bist kein alkoholiker du kannst garnicht mitreden / sagen das alkohol schädlich ist!“.

  55. @stoiberjugend:

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, oder?

  56. stoiberjugend says:

    hier hinkt garnichts!

  57. @Freakazoid

    Man kann gegenüber Canonical Ersatzansprüche geltend machen, wenn ein Update den Samba-Server außer Gefecht setzt und die Firma einen Tag nicht arbeiten kann?

    Aha, und bei SuSe & RedHat gibt es sowas? Das wäre mir neu, das irgendein Softwarehaus für einen Serverausfall aufgrund eines Updates haftbar gemacht werden kann, bzw. sich freiwillig haftbar macht. Niemand kann die Hardware abschätzen – selbst bei Apple gibt es Update-Probleme, und die liefern sozusagen zertifizierte Hardware – und das Know-How des Admins. Aber man lernt ja nie aus… Vielleicht kannst Du dazu ja mal einen Link liefern?

    @Hoschi
    Welche Datei erstellst Du denn auf dem Mac, die ein PC nicht lesen kann? MS Office gibt es auch für den Mac. „Internet-Formate“ sind eh Plattformübergreifend. Photoshop, InDesign etc. gibt es auch auf dem Mac. Also: Ross und Reiter nennen, statt Mythen zu bilden.

  58. „Ist so etwas eigentlich typisch deutsch?“
    – Nein, das ist typisch Dämlich. Diese Nationalität ist weltweit verbreitet.

    Apple verkauft in erster Linie Vertrauen in eine funktionierende Technologie die sich hinter schriller Werbung, „Lifestyle“ und einer narrensicheren grafischen Oberfläche sehr subtil versteckt.

    Meine Frau benutzt OSX, meine Eltern Ubuntu und ich benutze Windows XP, OSX + VMWare auf meinem Apfel und habe, was mir am wichtigsten ist: meine Ruhe und genau die Flexibiltät die ich brauche.

    Zum Thema open-mindness habe ich einen etwas pragmatischeren Vorschlag: wie wäre es etwas mehr über die Vereinbarkeit der eigenen Anforderungen, mit dem dem eigenem Können und dem eigenen Geldbeutel nachzudenken, anstatt sich auf Werbung, zweifelhafte, oft idealisierte Firmenportraits oder den Glauben an die Überlegenheit eines Betriebsystems zu verlassen?

  59. @Kaffee:

    Guter Vorschlag – aber solange den Menschen weisgemacht wird, dass sie sich immer alles leisten können – und mindestens ne 6000 Watt-Anlage mit nem 2m-LCD in ihrer 30 qm2 Butze benötigen…und diese das dann auch noch glauben…

  60. leosmutter says:

    Kennt noch jemand von euch den Atari ST ? Das gab damals auch immer lustiges Bashing mit Amiga-Jüngern ;-).

    Ich lese dieses Blog nicht nur wegen der Portable-Apps, sondern weil einfach interessante Dinge hier berichtet werden. Ob jetzt OSX, Windows, Linux oder Reallife… Egal, es ist immer was Interessantes dabei.

    Diesen Kommentar schreibe ich gerade auf einen IBM T43 (Einfach nur geile Tastatur für einen Laptop) mit 2Gb RAM und als BS läuft hier seit ein paar Stunden Windows 7 (Ist wohl mein neues Lieblings-BS).

    Ob Steve, Bill oder Linus… Ich hatte Sie alle 😉 Aber an keinen habe ich schlechte Erinnerungen…

  61. SonicHedgehog says:

    Sehr schöner, kurzer Beitrag. Ich labere ja auch ab und zu zu Themen mit, wo ich evtl. nicht ganz informiert bin.

    Aber: Wie gerne würde ich mir einmal eine Meinung über einen Mac bilden – die nicht nur immer aus anderen Quellen stammt (die aber trotzdem sehr informativ ist).

    Leider setzte Apple und Mac mir eine Grundkomponente in den Weg: $$$ 😉

  62. Was bei der Diskussion komischerweise nicht zur Sprache kam, ist, dass viele Apple-User oft unerträglich gegen in ihren Augen „minderwertige“ Windows-Nutzer bashen.

    Ich kenne jemanden, der hat seit 2 Jahren einen iMac. Von einem Tag auf den anderen hat er alles vergessen, was er jahrelang mit seinem Win-PC gemacht hat. Seitdem belächelt er Windows-User. Er hat sich 1 Woche nach dem Kauf des iMac in einer MacUserGroup angemeldet. Er findet, Apple ist das Tollste auf der Welt. Bei jeder Gelegenheit hebt er die Überlegenheit von Apple hervor. Er drängt jedem seinen „Glauben“ auf.

    Und er ist kein Einzelfall, wenn man mal schaut, wie sich manche Mac-User geradezu selbstgefällig in manchen Foren feiern, wenn z.B. mal eine News von einem Sicherheitsleck oder Patch bei Windows zur Sprache kommt. Dann wird abgelästert, dass „solche Probleme eh‘ nur Windows/PC-Nutzer haben“. Gibt’s im Gegenzug mal irgendwelche News zu Fehlern in OSX, dann heißt es „das kann ja wohl mal passieren“ und es wird nicht mehr darüber gesprochen.

    Mit solchen Verhaltensweisen zieht man nur den Unmut auf sich und isoliert sich. Und solche „BS-Jünger“ gehen mir auf den Sack.

    Ich habe gewiss nichts gegen Nutzer von anderen BS. Aber es ist mir unverständlich, dass besonders Mac-User sich oft elitär fühlen. Es ist doch nur ein Betriebssystem, das auf schöner Hardware läuft. Bei manchen habe ich das Gefühl, es sei eine Schwanzverlängerung oder Glaubensrichtung. Oder beides.

    Dich, Cashy, meine ich damit explizit nicht – ich weiß, dass Du differenzieren kannst, keine vorgefertigte Meinung hast und freue mich einfach, dass Dir Dein neuer Mac gefällt 🙂 Und Dein Blog lese ich auch weiterhin täglich, aber klaro 😉

  63. Ich kenne auch einen ehemaligen Windows-, jetzt Mac-Nutzer. Er schimpft zwar nicht auf Windows, aber er lobt Apple über alles (und vergisst dabei interessanterweise all die Probleme, die er auch mit Apple-Produkten schon hatte). Aber eines muss man ihm lassen: Er hat seiner Enkelin einen Mac spendiert (Geld spielt für ihn keine Rolle, so von der Zahl der Computer her) und darauf Skype eingerichtet. Die kleine kann das Teil soweit bedienen und mit ihrem Opa videofonieren, ja, dafür ist es eigentlich Overkill, aber es funktioniert einfach. Windows-Rechner hat bisher jedes Kind in meiner Bekanntschaft kaputt bekommen 😉

  64. Bei mir im Krankenhaus habe ich in meiner Abteilung mit folgenden Betriebssystemen immer wieder zu tun: Sun Solaris (ohne XWindows), Windows 2003 Server, Windows XP und Vista sowie MacOs X.

    Alle haben ihre Vor- und Nachteile, wie auch Caschy hier schön schreibt, was für mich ein echter Grund ist, das BLOG weiter zu lesen.

    Aber um zu zeigen, dass ich durchaus auch mal etwas weniger schöne Erfahrungen mit Macs gemacht habe, hier ein kleiner Vorgeschmack:

    Auch einen Mac kann man abstürzen lassen, dies ging auch schon unter MacOs 9.
    Auch hatte ich schon mal den Fall, dass ich einen Mac unter MacOs X im Terminalmodus starten musste und in der BASH-Shell eine Datei korrigieren musste, damit der Mac wieder startete – ja die Shell gibt es auch, aber die meisten Apple-Puristen wissen damit eben nichts anzufangen.
    Auch kann der Normalanwender, wenn man ihm die Standardrechte des ersten Nutzers belässt, unter gewissen Grundbedingungen sogar die systemrelevanten Dateien löschen, was unweigerlich eine Neuinstallation nach sich zieht. Was dabei aber eben schön gelöst ist, dass man trotzdem noch die Einstellungen der letzten Installation, so denn noch vorhanden, übernehmen kann.

    Mit Viren hatte ich auf dem Mac noch keine Probleme, leider jedoch auf dem PC – trotz aktiviertem und ständig aktualisiertem Virenscanner. Die PCs haben leider unter Win32, was wir für unsere Anwendungen leider einsetzen müssen, eine Beschränkung auf 3 GB Hauptspeicher, aber wir müssen manchmal mit Datensätzen arbeiten, die bis zu 7 GB groß sind – ein Problem für Windows, keines für den 64bit Mac mit 32 GB Hauptspeicher 😉

    Unter Solaris ist der Anschluss eines SAN ein echtes Unterfangen, dies geht auf Windows einfacher, dafür läuft mein Windows-Server das LOG voll und setzt lässt den Server aussteigen.

    FAZIT: Erst die Diversität erhöht die Spannung, daher weiter so mit dem Blog und ein Blick über den Tellerrand würde denjenigen nicht schaden, die hier und andersorten BASHEN.

  65. Moin Caschy,
    da muss ich nun doch mal meinen Senf ablassen. Lese jetzt schon seit gut einem Jahr Deinen Blog und bin sehr begeistert. Gute Empfehlungen, gute Artikel und ein sehr angenehmes Kommunikations Klima.
    Habe mir im November nun auch ein Macbook Pro gegönnt. Die Entscheidung war nicht leicht denn 1800,- Euronen wollen auch erst einmal verdient sein. Allerdings habe ich als IT Consultant soviel Geld mit MS Produkten verdient ;-), dass ich mal etwas haben wollte was auch funktioniert ;-).
    Mit Linux habe ich erst ein richtiges Verständnis von IT bekommen. Damit kann ich einfach am besten Testen und Entwickeln. Mit MS, wie gesagt, verdiene ich mein Geld und das ist gut so. Der Mac ist zu meiner Erholung gedacht und macht mir sehr viel Freude bis jetzt. Eigentlich bin ich schon länger auf Apple neugierig gewesen aber der Preisunterschied war dann immer wieder ein KO Kriterium. Seit Juni letzten Jahres bin ich nun Besitzer eines iPhone 3G und ich muss sagen das Konzept hat mich überzeugt und zur Investition in ein Macbook Pro veranlasst.
    Ich freu mich auch in Zukunft über Deine Themenvielfalt und werde Deinen Blog weiterhin mit viel Neugierde beobachten.

    Viel Spaß, Danke für Dein Engagement
    Gruß Datsch

  66. @Martin:

    Da gebe ich dir vollkommen Recht – ist leider so, dass sich viele Apple-Fanboys absolut daneben benehmen und eine schon fast asige Arroganz an den Tag legen. Durfte durch meine Arbeit im Verkauf von Computern viele davon kennen lernen.

  67. Hallo Cashy,

    seit etwa 6 Monaten lese ich fast täglich Dein Blog und bin seit dem ersten Tag begeistert. Die Vielfalt der Themen ist wirklich enorm! Und gerade deshalb lese ich hier so gern.

    Noch bin ich nicht im Besitz eines Apple, denke jedoch seit einiger Zeit darüber nach, ob mein nächstes Notebook nicht aus besagtem Hause stammen soll. Nach der Anschaffung eines iPodTouch, wird diese Idee immer konkreter. Da kommem mir Deine Artikel zu Apfelprodukte sehr gelegen.

    Was die Nörgler betrifft: Laß dich nicht entmutigen, die gibts leider allzuoft und vor allem in fast allen Bereichen. Besonders hartnäckig treten diese Geschöpfe auf, wenn es um kostenfreie Produkte geht. Sie sind der Meinung, daß sie als Konsumenten der kostenfreien Angeobte, auch das Recht besitzen, den Inhalt dieser Produkte zu bestimmen. Schließlich sind sie die Kunden und der Anbieter hat sich am Kunden zu orientieren. Sonst verliert dieser alsbald seine Kunden.

    Daß sich hier jemand Mühe macht und vor allem ein Mensch mit seinen Ideen und Vorstellungen hinter der ganzen Sache steht und „lediglich“ seinen Content anderen freiwillig zur Verfügung stellt, interessiert diese kleinen „Könige“ nicht. Sie vergessen vor allem, daß sie diese Angebote freiwillig nutzen und sie eigentlich niemand zwingt, es zu nutzen.

    Ich werde dein Blog auch weiterhin nörgelfrei lesen. Auch wenn du über Themen schreibst, die mich nicht unbedingt interessieren. Und sollte irgendwann einmal dein Blog nicht mehr mein Interesse wecken, werde ich mich höflich und dankend verabschieben.

    Gruß, Lenny

  68. Im Übrigen stelle ich mal folgende These auf: viele der Leute, die einfach sinnlos in Richtung Apple bashen haben einfach keine Ahnung. Sie müssen ihre eigene Unkenntnis durch lautstarkes Gehalse übertünchen.

    Das gilt andersrum genau so. Was durfte ich mir damals von meinen Kollegen Häme anhören, weil ich Windows auf meinem Rechner einsetze und nicht den Apple-Gott anbete.

    Dann wurde irgendwelche hanebüchenen Vergleiche angestellt (Zocken unter Mac macht mehr Spaß. ???) und Behauptungen erzählt (z. B.: Windows macht immer Bluescreens) und dann stellt man sehr schnell fest, dass die meisten solche Leute nie wirklich mit Win gearbeitet haben sondern jemanden kennen, der wiederum jemanden kennt, der mal ein Artikel über Windows gelesen hat.

    So ist es halt überall mit den Fanboys.

  69. Vielleicht kann dieser Hinweis, primär wohl auf Mac-Anwender ausgerichtet, beide Parteien, wenn die entsprechenden Menschen es denn wollen, unter einem gemeinsamen „Wallpaper“ vereinen …
    http://www.grafiker.de/kreativ-news/25032009/klassisch-aus-holz-oder-retro-50-wallpaper-fuer-den-mac