Microsoft: 5,24 Milliarden Dollar Gewinn, Surface sorgt für erhöhte Betriebsausgaben

Microsoft hat heute aktuelle Quartalszahlen bekanntgegeben. Um es kurz und schmerzlos zu machen, die Firma aus Redmond machte satte 18,53 Milliarden Umsatz bei einem Gewinn von 5,24 Milliarden Dollar. Laut Microsoft spiegeln diese Zahlen auch das Wachstum in Sachen Windows 8.1-Vorverkauf wieder, hier schlägt das System mit 113 Millionen US-Dollar zu Buche.

Ballmer

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Im gleichen Quartal des Vorjahres nahm Microsoft lediglich 16,01 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 4,47 Milliarden ein. Die Einnahmen rund um das Surface sind mit 400 Millionen Dollar angegeben. Das Surface sorgt auch für erhöhte Betriebskosten: 946 Millionen Dollar sind angegeben, das Surface macht einen Großteil aus, aber auch höhere Ausgaben für Rechenzentren und Mitarbeiter.

Microsofts Noch-CEO Steve Ballmer erklärte, dass die Transformation der Dienste und Geräte-Sparte Fortschritte mache und man diesen Herbst auch neue Produkte, sowohl für Consumer-, als auch für den Business-Bereich vorgestellt hat:

“Our new commercial services will help us continue to outgrow the enterprise market, and we are seeing lots of consumer excitement for Xbox One, Surface 2 and Surface Pro 2, and the full spectrum of Windows 8.1 and Windows Phone devices.”

Weiterhin gab man 2 Millionen Office 365 Home Premium-Abonnenten bekannt.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. läuft – usain bolt

  2. Ohne Ballmer dürfte sich der Gewinn in naher Zukunft erneut sehr positiv Entwickeln…

  3. Ich glaube MS ist auf dem richtigen Weg. Ich war immer schnell dabei, sie wegen Windows 8 zu kritisieren, aber zusammen mit den Surface Produkten macht eine Verschmelzung von Tablet und Desktop durchaus Sinn. Zukünftig wird MS seine Brötchen wohl dann auch verstärkt über die Hardware und ihre Dienste verdienen. Windows ist das Bindeglied zwischen beiden.

    Die Tendenzen gibt es ja auch bei den anderen Tech Riesen, aber irgendwie scheint mir MS hier einen Schritt vor raus.

  4. PS: Macht bitter mal wer die gruslige Aufnahme von Ballmer weg?!

  5. Das Microsoft mit Win8 immer noch so viel Geld scheffelt liegt wohl z.T. daran das den meisten Endverbrauchern Systeme mit vorinstalliertem Win8 vorgesetzt werden.

    Wenn nur ein Elektronik-Rieße, Rechner mit quelloffenen Betriebsystemen verkaufen würde, würde sich wohl das Blatt recht schnell wenden.
    (Wenn gar erst der Durchschnittsverbraucher wüßte welchen Unfug dies Unternehmen treibt……..)

    Wenn der XP-Support endet…wird Linux bei mir für Onlineaktivitäten verwendet!
    Glücklicherweise wollen/werden gar ältere Menschen, die keine Ahnung von der Technik haben, sodann in die „sichereren“ Gefilde wechseln.

    Sogar das BSI hat so langsam einiges begriffen.

    Das diese Firma immer noch Milliarden verdient, ist mir ebenso wenig verständlich, wie das täglich tausende Kinder elendig verrecken müssen!
    Dieser Satz ist so hell wie das Sonnenlicht, und doch geht hier jeder gerne im Schatten.
    Nietzsche

  6. @Adam
    Was glaubst Du was los wäre wenn Media Markt seinen Kunden einen PC mit Ubuntu z.B. aufschwatzen würde. Zum einen wäre die Reklamationsrate riesig, und zum anderen auch der Support Aufwand gewaltig weil Software XY des Kunden nicht mehr läuft.

    Damit würden sich die Händler keinen Gefallen tun, und daher wird das auch Aug absehbare Zeit nicht passieren.

  7. @Adam: dieses Linux-Geschwätz schwappt immer wieder hoch, sobald irgendwas über MS zu lesen ist.
    Keiner der Schreiber, wie Du sicherlich auch, hat je versucht, eine Firma auf Linux umzustellen. Alle groß bejubelten Projekte in die Richtung sind kläglich gescheitert und es wurde still und leise wieder auf kommerzielle Betriebssysteme umgestellt.
    Wo sind die Anwendungen für Linux? Wo ist die funktionierende Fibu oder Warenwirtschaft etc.? Ernstzunehmende Datenbanken sind auch unter Linux nur kommerziell zu horrenden Preisen erhältlich (und nein, MySQL etc. sind außer für PHP-Programmierer nicht ernstzunehmen). Will man Linux produktiv einsetzen, sind die Kosten für Wartung etc. horrend, da langen die Hersteller richtig zu.
    Was es da an Software gibt, ist grottig und größtenteils amateurhaft programmiert. Sowas programmieren die ‚Linux-Leute‘ nicht.
    Im Serverbereich hat es sicherlich seine Berechtigung, wobei auch hier inzwischen WIndows 2012 mindestens ebenbürtig ist.
    Für den normalen, nicht IT-technisch begabten, End-User sind durch die Bank alle Linux-Distributionen nicht verwendbar. Das fängt schon beim simplen Anschluß eines MFP Gerätes an, den ein Nicht-Spezialist einfach nicht zum laufen bringt.
    Und für den Support eines kostenlosen Betriebssystems zahlt der Endkunde nichts.

    • @Victor
      Damit hast Du vollkommen Recht, kann ich mit meinen Erfahrungen aus dem Projektgeschäft so nur unterstreichen. Die Ausflüge in die Linux Welt sind meistens nur von sehr kurzer Dauer, aus den bereits von Dir genannten Gründen.

      Was die Endnutzer-Tauglichkeit von Linux angeht hat sich in den letzten Jahren sicherlich viel verbessert, aber selbst die als sehr nutzerfreundlich gelobten Systeme wie z.B. Ubuntu sind immer noch sehr weit davon entfernt wirklich für den „Otto Normal Nutzer“ geeignet zu sein. Ich hatte für mich mal vor einigen Jahren einen Selbstversuch gestartet und Ubuntu auf meinen primär genutzten PC/Laptop installiert und habe dies als produktives System genutzt. Die Ergebnisse waren enttäuschend, mal von der Problematik mit für manche Zwecke nicht vorhandenen Anwendungen abgesehen, bin ich (entgegen aller Beteuerungen aus der Linux Fan Gemeinde, dass dies nicht mehr so ist) immer mal wieder an einen Punkt gekommen bei dem ich erst nach langem googeln, oder in einem Forum posten irgendwelche Werte in Konfigurationsdateien verändern musste, oder ewig lange Befehle in die Konsole eingegeben werden wollten um selbst einfache Dinge zu erledigen. Für diese hätte ich unter Windows ein paar Klicks und einen Zeitaufwand von unter 20 Sekunden gebraucht.

  8. Mal davon ab: Glaubt ihr wirklich, die Otto-Normal-Kunden würden was anderes kaufen als es fertig zum Mitnehmen gibt? Die würden ja nicht mal einen Rechner komplett ohne OS kaufen, weil sie das dann ja noch extra bezahlen müssten und es vermutlich nicht mal installiert bekämen.

  9. @Victor

    Das kann ich ebenfalls so unterschreiben. Auch in unserer Unternehmensgruppe (ca. 50.000 PCs) wurde für ca. 1 Jahr versucht einen virtuellen Linux-Client einzuführen. Die Ergebnisse waren so schlecht, dass nun wieder Windows 7 zum Einsatz kommt. Die versprochenen Kosteneinsparungen waren in den Praxis nicht mehr existent und die User sind aufgrund der vielen Beschränkungen höchst unzufrieden gewesen.

    Prinzipiell geht es den Unternehmen beim Einsatz von Linux nicht um die Sicherheit, sondern nur um die mögliche Kostenersparnis. Und die ist in der Praxis oft deutlich geringer als es im Vorab auf dem Papier aussieht.

  10. CaptainCannabis says:

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen – MS Windows ist und bleibt das einzige DAU-kompatible OS. Selbst Mediengestalter etc. die durch ihre Ausbildung schon auf iOS getrimmt sein sollten sind mit simplen Aufgaben überfordert. Dieses OS hat es zum Beispiel hervorragend geschafft den User auch die letzten Bezüge zur Hardware bzw. dem darunterliegenden System zu nehmen. Fehlt ein Icon im Dock geht nix mehr, ist der Server nicht im „Finder“ eingebunden existiert er für diese Leute nicht etc.

    Linux ist in dieser Hinsicht zwar besser allerdings erfordert auch dieses OS mitdenkende Anwender die evtl. auch mal nach ihren Problemen „googeln“ und eine gewisse Komeptenz mitbringen die Ergebnisse dann auch zu verwerten.

    In der Realität, und das vergessen die meisten technikbegeisterten iOS/Linux User, geht es um Effizienz und Kosten. Ich arbeite zB in einer Werbeagentur und wenn ich sehe dass man dort mehrere Tausend Euro in eine Arbeitsplatz steckt an dem letztendlich Leute sitzen die nicht mal nen Rechenschieber bedienen können dann ist das einfach sinnfrei.

  11. @CaptainCannabis
    Du vergisst, das dein weg, zeit kostet. Und nicht jeder möchte diese zeit für so etwas opfern.

  12. @CaptainCannabis:
    das Schlimme ist ja bei Linux, daß man selbst als Fachmann (ich habe mal mit AT&T Unix auf 68000 Prozessoren angefangen und betreibe auch noch einige Debian Server) bei den div. Distributionen nicht mit den Treibern für alle möglichen Geräte zurande kommt. Es gibt sie z.T. nicht, ansonsten sind sie oft grottig programmiert, selbst für Standard-Geräte von HP mit USB-Anschluß, wo z.B. der Anwender des öfteren mal einen neuen USB-Port angeben muß.
    Bei iOS ist es so, daß man mit Geräten vom Apfel-Hersteller natürlich alles relativ problemlos erreichen kann.
    Sobald man aber mal ein anderes Gerät anschließen will oder muß, ist oft genug Schicht im Schacht, weil es keine ordentlichen Treiber gibt.
    Selbst wenn man dann den Grund für das Nicht-Funktionieren kennt, ist es wegen der Kapselung aller Funktionen nicht möglich, den Fehler zu beheben.