MetroTwit: Twitter-Client für Windows

Der Philip hat mich per E-Mail angehauen, weil er meinte, dass ihr von seinem Lieblings-Twitter-Clienten wissen müsst. Der kostenlose Twitter-Client heisst MetroTwit und ist für Windows zu haben. Ich kenne das Teil seit der ersten Version, die damals bei Neowin die Runde machte, konnte mich aber niemals damit anfreunden.

Was soll ich viel erzählen? Benötigt .NET 4.0 und wurde mittels WPF realisiert – ist also ein reiner nativer Windows-Client. Das Aussehen lässt sich anpassen, Account-Einrichtung läuft über OAuth. Falls ihr mit Adobe AIR-Varianten wie Tweetdeck & Co also unzufrieden seid: ausprobieren.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

19 Kommentare

  1. Teste ich mal, mit Tweetdeck war ich nicht ganz zufrieden :/
    Aber wir werden sehen, danke dafür 😀

  2. Ich bin recht zufrieden mit Tweetdeck 🙂

  3. Ich benutze immer die Chrome-Erweiterung „Chromed bird“ oder Tweetdeck. MetroTwit werde ich mir später mal angucken.

  4. „Nativ“? Es ist kein Unterschied, ob da WPF oder AIR drinsteckt, ein grausig lahmes Framework ist und bleibt ein grausig lahmes Framework. Ansonsten: MetroTwit ist mir zu „groß“. Ich mag es kompakter, das erlaubt MetroTwit (noch?) nicht.

  5. An alle, die es gerne kompakter mögen:

    Testet mal blu, ist meiner Meinung nach ein sehr schöner Twitter-Client für Windows: http://www.thirteen23.com/experiences/desktop/blu/

  6. Kompakter als blu:
    Spaz (getspaz.com), ada (madan.org/ada).

  7. Thu Marlo (Forms) says:

    @tux.: .net bzw. ist alles andere als grausig langsam 😉 vllt. solltest du deine verwendung von .net & wpf überarbeiten.

  8. Wie soll ich meine Verwendung davon überarbeiten? Auf meinem System fühlen sich WPF-Anwendungen genau so ekelhaft an wie Java-Swing-Programme. Nein, kein Uralt-Rechner.

  9. weder java noch .net anwendungen sollten sich langsam anfühlen 😉 und auch wenn manche es nicht einsehen wollen, win32 api ist ein auslaufmodell, und windows anwendungen sillten in zukunft alle .net + wpf nutzen

  10. Tun sie aber. Auslaufmodell? Wer behauptet das? Microsoft etwa?
    Dann mal viel Glück dabei, eine ernsthafte Anwendung ohne Win32-API zu schreiben. m(

  11. ja, dass sind die pläne von MS für Win8

    zum Twitter client, die UI ist gewöhnungsbedürftig, aber vom handling her finde ich ihn schon sehr angenehm, auch wenn er feature mäßig, auf grund des frühen entwicklungsstandes natürlich weit hier tweetdeck liegt

  12. Ein optisch ansprechender Client ist „blu“
    http://www.thirteen23.com/experiences/desktop/blu/

  13. Ich bin für mein Netbook auch immer noch auf der Suche nach einem guten Client, der mehrere Accounts darstellt, aber nicht so unübersichtlich ist. Hab schon TweetDeck, Seesmic und noch einen getestet (Name fällt mir nicht ein)…noch Tips?

    zu „Blu“: sieht wirklich nett aus, aber ich werde mir nichts direkt aus dem Netz installieren (außer einer AIR-App), ist mir nicht geheuer. Und als Download gibt´s das Ding leider nicht.

  14. Nach diesem Beitrag habe ich mir erstmal Tweetdeck für Windows angesehen.
    Nee, dann bleibe ich lieber bei Seesmic Desktop. Sieht deutlich besser aus und hat auch Columns. Aber wenigstens kann ich hier die Breite der Spalten definieren, bei Tweetdeck geht das offensichtlich nicht.

  15. MetroTwit Autoupdate hat sich grad gemeldet:
    Update auf Ver. 0.2.1.0 http://bit.ly/akAfPo
    Ich hab’s im Moment grad laufen und bin ganz zufrieden damit.
    Matze

  16. Hallo aus dem deutschen Süden (Bayern). Dann will ich Dich auch mal „anhauen“ und Dir mal vorschlagen, Dir unseren gerade in 1.0 geborenen Client „Nymphicus“ anzuschauen, denn es unter http://www.li-ghun.de/Nymphicus/ gibt.

    Vorher habe ich auch MetroTwit benutzt (meiner Meinung nach das beste native unter Windows – und ja, .NET zähle ich dazu).

    Aber was mich bei der doch geringen Auswahl unter Windows (im Vergleich zu Mac und iPHone) immer am meisten störte, war, dass ich entweder ein kleines Fenster haben konnte oder Übersicht über viele Accounts und Listen – aber nie wirklich zusammen.

    Daher kam mir die Idee für ein neues Konzept: Views. Ein View ist eine frei anpassbare Zusammenstellung von Tweet-Typen (Timeline, Mentions, Listen, Suchen) gemischt aus allen Accounts. Diese werden dann in einem Listenfenster gesammelt angezeigt – und mit 2-3 Views deckt man dann wahrscheinlich alles ab, was einem so an Übersichten einfällt.

    Ich habe z.B. aktuell drei Views:
    – Standard: eine wilde Kombination aller möglichen Typen von Tweets aus allen meinen vier Accounts
    – Chat: Alle Direct messages und Mentions aus allen Accounts – also alles, auf das man eventuell antworten möchte und
    – Nymphicus: Alles von @liGhun, eine Liste mit dessen Betatestern und ein paar gespeicherte Suchen (wichtigste nat. nach #Nymphicus

    Ich denke, die Beispiele erläutern das Konzept.

    Verdammt, schon wieder so viel geschrieben in schamloser Eigenwerbung – würde mich trotzdem freuen, wenn Du es Dir mal anschaust 🙂

    Grüße

    Sven