Meta löst sein „Responsible Innovation Team“ auf

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, WhatsApp und Instagram, löst sein sogenanntes „Responsible Innovation Team“ auf. Diese Abteilung wurde einmal ins Leben gerufen, um potenziell negative Auswirkungen der Meta-Produkte zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu prüfen. Dass das aber besseren Wissens nicht immer so ganz Metas Absicht ist, sickerte ja durch die Leaks von Frances Haugen durch. Meta gibt jedoch an, die Arbeit des Teams gehe in anderer Form weiter.

Zum Responsible Innovation Team gehörten zwei Dutzend Ingenieure, Ethiker und andere, die dann mit den internen Produktabteilungen, aber auch Datenschützern und Forschern außerhalb des Unternehmens eng kooperierten. Laut Sprechern Metas löse man das Team zwar auf, stehe aber weiterhin zu den Zielen und das Gros der ehemaligen Mitarbeiter der Gruppe werde anderen Abteilungen zugewiesen. Wie The Wall Street Journal berichtet, vertritt Meta die Ansicht, es sei besser, direkt in den verantwortlichen Entwicklungsabteilungen an bestimmten Problemen zu arbeiten, als ein allgemeines und separates Team zu finanzieren.

Sicherlich dürften auch Sparmaßnahmen ein Gedankengang gewesen sein: Meta muss mit immer mehr Desinteresse bei jungen Nutzern leben und das Werbegeschäft ist härter geworden. Aktuell setzt man daher stark auf die Zukunft des Metaverse, was aktuell aber nicht mehr als ein vages Buzzword ist, das Meta selbst noch nicht klar definieren konnte.

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2 Kommentare

  1. Ich hoffe die Idee von Zuckerberg geht schief. Die Vorstellung einer Parallelwelt unter der Regide von Facebook oder auch einen anderen Techkonzern macht mir Angst.

    • Peter Panzke says:

      Da bin ich komplett bei dir!

      Generell sollte man gut darüber nachdenken, Produkte von Meta zu nutzen *wegduck*

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