Meta kündigt neue Monetarisierungs-Chancen für Creator an

In sozialen Netzwerken wollen einige der Nutzer nicht nur Selbstinszenierung betreiben und Kontakte knüpfen, sondern auch Geld verdienen. Wie der CEO von Meta, Mark Zuckerberg, nun angekündigt hat, soll es neue Monetarisierungs-Möglichkeiten für Creator geben. Für den deutschen Markt ist ganz spannend, dass es weiterhin keine Verpflichtung geben wird, Umsätze mit den Plattformen zu teilen. Meta wird auch über 2023 hinaus in 2024 den vollen Umsatz an Creator weiterleiten, ohne eine Provision zu nehmen.

Darunter fallen unter anderem kostenpflichtige Online-Events, Fan-Abos, IG-Badges und kommende unabhängige News Produkte. Neu starten zudem die Facebook Stars für Facebook Reels. Zusätzlich wird aus dem Invite-Only Programm ein offenes Programm. Die öffentlichen Teilnahmekriterien werden zeitnah bekannt gegeben. Außerdem startet Meta das Stars Fest 2022 in 21 Ländern weltweit. Das Stars Fest bietet Boni, die Einnahmen verdoppeln können, zeitlich begrenzte Verkäufe, Wettbewerbe für Creator und exklusive Live-Streaming-Events.

Es werden des Weiteren neue Tools eingeführt, welche die Beziehungen zwischen Kreativen und Abonnenten verbessern können. Darunter sind der Mobile Composer, mobiles Onboarding für Abos, Empfehlungen für Kommentare mit hoher Priorität und mehr.

In den USA gibt es sogar noch mehr Optionen, die aber für Deutschland noch nicht bestätigt sind. So will man es dort ermöglichen, dass Nutzer Creator auf anderen Plattformen bezahlen und dafür direkt in exklusiven Facebook-Gruppen für Abonnenten landen. Obendrein können Influencer ein Label für Reels nutzen, das jene als bezahlte Partnerschaften markiert. Dafür will man auch einen Marktplatz bei Instagram einrichten, auf dem sich Influencer und Marken leichter miteinander vernetzen können.

Influencer sollen dort angeben können, welche Themen sie abdecken, was es Marken erleichtert, interessierte Creator als Werbebotschafter für sich aufzugabeln. In den USA weiter man zudem seine Experimente mit NFTs aus. Auch hier muss man sich in Deutschland aber gedulden, bis diese Funktion auch bei uns ankommt.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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3 Kommentare

  1. Omg, bitte nicht! Dann denken noch mehr Influencerinnen und Teenager, dass man mit 300 Followern und Fake Gucci Tasche sowie Türkenrolex vom letzten PauschalUrlaub.

    Die ganzen Autohäuser hier in der Umgebung mit Mercedes, BMW und Co tun einem aktuell leid, weil es wohl auf Tiktok / Reels zurzeit beliebt ist vor dicken Schlitten zu posten egal ob Influencerinnen oder Prollos. Mercedes hat jetzt seine Autos eingezäunt und fotografiern verboten Schilder aufgestellt, weil sich Influencerinnen wohl auf den Autos gesetzt haben sollen etc. Lack und andere Beschädigungen waren die Folge.

    Die verschlimmerte Werbung und der Versuche von jedem einem auf instgram was anzudrehen ist inzwischen schlimmer, als wenn man QVC im Fernsehen schaut.

    Egal ob Schlauchbootlippen Influencerinnen, die einem irgendwas mit Beauty Creme andrehen wollen, dubiose Ernährungstipps für Lebensmittelzusätze, halbwissen zu Fitness oder gleich ganze Kurse anbieten oder dubiose Reiseblogs von Influencern für Hotelketten oder Reiseportale.

    Als Hobbyfotograf erreicht man überhaupt kein Publikum mehr durch den Werbe Algorithmus, der solche Werbung und Reels Videos bevorzugt. Zudem wird einem Content angezeigt den man nicht möchte oder von Leuten denen man nicht folgt. Nur von Freunden sieht man nichts mehr im Feed.

    Immer mehr Freunde stellen Instagram inzwischen auf Privat, die letzten Bilder sind Jahre alt, Storys hat sich auch verbraucht.

    Viele haben Instgram auch schon ganz den Rücken gekehrt und ihren Account gelöscht.

    Manche sogar Facebook und Instagram und haben nur noch WhatsApp oder nutzen RCS.
    Und gar keinen anderen messanger mehr.

    Das wird vermutlich auch mein Weg sein. Facebook für einige interessante Gruppen und sonst nur noch WhatsApp für Leute aus dem engeren Freundeskreis, die auch meine Telefonnummer kennen.

    Instagram wird sich noch umschauen, ob es richtig war seine Kerngrupps Fotos zu vernachlässigen und auf Wackelwackel Tiktok 2.0 zu machen.

    Wenn selbst Fotografen in Scharen die Plattform verlassen, dann sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen.

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