meross: HomeKit-Steckdosen für den Innenraum im Doppelpack

Smart Home ist immer so eine Sache. Was kauft man? Was passiert bei einem Systemwechsel? Was macht man, wenn man selbst ein iPhone, der Partner aber ein Android-Smartphone hat? Bei uns ist es so, dass wir darauf achten, derzeit auf zwei Welten zu setzen. Auf der einen Seite funktioniert alles bei mir in HomeKit, aber auch innerhalb von Amazon Alexa. Manches, was nicht in HomeKit „will“ kann man ja mit Homebridge passend machen. Doch darum soll es hier nicht gehen.

Nachdem meross (chinesischer Hersteller) vor ein paar Wochen seine Outdoor-Steckdose nach Deutschland brachte, kündigt man nun offiziell die smarte Indoor-Steckdose im Doppelpack an. Die unterstützt dann auch den Google Assistant, Amazon Alexa und ohne Zusatzkonto, sondern direkt: Apple HomeKit. Nachdem man ohne Ankündigung die erste Charge schon letzten Monat bei Amazon verkauft hatte, hat man nun offiziell die Leinen losgemacht, ab dem 1. August soll wieder geliefert werden.

Die Dose, die über WLAN 2,4 GHz arbeitet, kostet derzeit 39,99 Euro im Doppelpack, derzeit gibt es aber einen Rabattgutschein in Höhe von 8 Euro, sodass man auf knapp 16 Euro Einzelpreis kommt. Das ist natürlich unterhalb dessen, was Hersteller wie Eve aufrufen – dafür kann die meross-Steckdose aber auch nicht den Verbrauch messen. Die Dose ist 13,8 x 8,6 x 7 cm groß.

Was ich derzeit nutze? Ich habe tatsächlich an den meisten Steckdosen, die ich schalten will, die Steckdosen von Hue dran. Werden einfach an die Bridge angeklemmt und sind auch in allen Systemen nutzbar. Sind dafür natürlich recht teuer.

HomeKit-Nutzer: Was habt oder hattet ihr für Steckdosen im Einsatz?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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25 Kommentare

  1. Grumpy Niffler says:

    Ich habe ja wenig bedenken so China-Zeug über Zigbee einzubinden, aber per Wifi widerstrebt mir dann doch etwas. Da bin ich mir doch nicht so recht sicher, ob ich das in meinem Netzwerk haben will.

    • Wenn man in der Lage ist, den Dosen ihre eigene Firewall-Zone zu geben, die nicht ins restliche Netzwerk geroutet wird, ist das Ganze … eiiiiiiinigermaßen … vertretbar. Mache ich selbst mit meinen Alexa-Geräten so.

      Allerdings stehen auf der Amazon-Seite direkt unmittelbar auf der Seite Wifi-Steckdosen von TP-Link für €13,90 … Und denen traue ich dann in mehrerer Hinsicht doch ein wenig weiter als diesen Am-Ende-Doch-Nur-Noname-Chinadosen.

      • Mit welcher Lösung bewerkstelligst du die Abschottung? Bin auch schon lange am Überlegen, aber ich weiß nicht ganz wie ich das Heimnetzwerk mit ’ner Fritzbox und einem unmanaged SOHO Switch erweitern müsste, damit das funktioniert. Momentan sind bei mir alle China Gadgets deshalb im Gast-WLan.

        • Bei mir läuft OpenWrt am Router, dort ist es trivial (und gleichzeitig ist es relativ sinnlos, hier Details zu beschreiben, wenn du OpenWrt nicht einsetzt.)

          Im Endeffekt ist es aber genau das: Ein Gäste-WLAN. Nur, dass die Gäste halt Geräte sind.

          • Grumpy Niffler says:

            Wobei man genau das ja eigentlich gar nicht will. Die Dinger dürfen gerne in meinem eigenen Netzwerk tun was immer sie wollen, sie sollen nur keine Verbindungen nach draußen aufbauen.

            • Das kommt ganz drauf an™. Sprachsteuerung funktioniert halt nicht ohne Außenanbindung, Streaming auch nicht. Wenn du darauf verzichten und ausschließlich lokal bleiben kannst, natürlich, dann schließt du das Netzwerk für diese Geräte nach außen ab.

  2. Ich hab mir bei Ikea mal 20 Steckdosen mitgenommen und nutze diese, nachdem vier Koogeek Steckdosen nach und nach den Geist aufgegeben haben. Der Großteil der Ikea Steckdosen liegt aktuell noch ungenutzt im Schrank aber es ist praktisch, dass immer genug da sind, wenn ich mal eine verbauen will.

  3. Die Osram-Dosen habe ich in die Hue Bridge eingebunden und per Homebridge (Synology Docker) HomeKit-fähig gemacht. Funktioniert meistens und auch ausreichend stabil.

  4. Tatsächlich alle von Eve im Einsatz, da auf der Hue Bridge kaum noch Platz ist. Ich habe auch Glück, alle haben im Haus Empfang und das sie etwas träger schalten stört mich überhaupt nicht.

  5. Hue rechnet sich oft schon aufgrund des niedrigen Standby-Verbrauchs. Nach einigem Amazon-Angebot-Ausprobieren hier die inzwischen komplett bei Hue. Zudem will man ja auch nicht mehrere Bridges unterhalten müssen.

  6. Schaut euch doch mal Tasmota bzw. Tuya Convert an. Damit lässt sich ein Großteil der Chinasteckdosen OTA mit der Open Source Firmware bespielen. Die sprechen dann MQTT und lassen sich auch über den Browser steuern, außerdem wird nichts mehr an irgendwelche chinesischen Clouds gesendet. In Kombination mit Smarthome-Software wie OpenHAB, ioBroker oder Home Assistant lassen sich auch Google Assistant, Apple Homekit und Alexa einbinden.

    Ich hab mir ein paar billige China Steckdosen mit Leistungsmessung bei Amazon bestellt und problemlos updaten können. Dazu lasse ich OpenHAB auf einem RPi 4 laufen und kann damit die Steckdosen sowie diverse Licht über Zigbee steuern. Das ganze dann über Handy, PC, eine Fernbedienung oder regelbasiert und alles läuft im lokalen Netz. Ein paar Linuxkenntnisse und Spaß am basteln sind dabei natürlich hilfreich, aber das kann man sich auch aneignen wenn man möchte 🙂

  7. Ach und noch was, es gibt inzwischen auch schaltbare Mehrfachsteckdosen, u.a. auch mit integriertem USB. Wahrscheinlich hole ich mir davon auch noch eine, dann kann man den Standbyverbrauch des Wohnzimmers noch ein bisschen besser steuern.

    • Hm… Allerdings werden dafür Preise aufgerufen, dass man auch mit bester Überwachung und Optimierung wohl erst in 20 Jahren was davon hat.
      Nur das grüne Gewissen stellt sich schneller ein. (Abgesehen davon, das man ja ein zusätzliches/unnötiges Gerät zuzätzlich anschafft…)

      • Wirklich rentieren (in finanzieller oder ökologischer Hinsicht) wird sich das wahrscheinlich nicht, das ist sicherlich richtig. Das ist zum Teil eher das Interesse an der Technik. Für die gebotene Funktion geht der Preis meiner Meinung nach aber in Ordnung. Die Frage ist halt letztlich ob man es wirklich braucht, die habe ich für mich auch noch nicht abschließend beantwortet, sonst hätte ich schon eine.

  8. Die Osram Smart+ plugs (neuerdings in die Marke Ledvance ausgegliedert) kann man am Prime-Day meist sehr günstig schießen. ZigBee und fertig. Decke ich mich dieses Jahr mit ein, merke immer wieder, wie gut man die brauchen kann.

  9. Ich setzte bei Steckdosen ausschließlich auf Zigbee. Ein paar uralte Philips Living Whites Steckdosen, die erstaunlicherweise immer noch funktionieren, zwei Osram plugs und ein paar Innr SP 120 mit Messfunktion. Leider wird wohl nur noch der Nachfolger SP 220 ohne Messfunktion produziert. Mittlerweile kostet eine von denen 30 Euro – ich hatte mal ein Doppelpack für 25 Euro gekauft.

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