Mercedes-Benz E-Scooter kommt 2020

Mercedes-Benz wird einen E-Scooter auf den Markt bringen. Damit ist man natürlich nicht der erste Automobilhersteller, denn auch andere haben sich bereits auf diesen Markt eingeschossen. Anfang 2020 soll der E-Scooter mit dem Stern vorne drauf auf den Markt kommen.

Aber: Mercedes-Benz baut die E-Scooter mitnichten im Alleingang, das Unternehmen sagt, dass man in Kooperation mit dem Rollerspezialisten micro die Geräte anbietet. Im Co-Branding mit micro ist auf der Lenksäule der Mercedes-Stern und das EQ-Logo als Markenzeichen für Elektrische Intelligenz angebracht. Anscheinend war es das dann schon mit dem Engagement von Mercedes-Benz in Sachen E-Scooter. Fertiges Produkt aufkaufen, Stern draufklatschen – Profit. (HAT HIER JEMAND BMW GESAGT?)

Ich habe mal geschaut, was micro so im Angebot hat, da findet man derzeit E-Scooter in der Preisklasse 900 bis 1200 Euro. Für 900 Euro gibt es den emicro M1 Colibri (DE). Wiegt knapp unter 10 Kilo, fährt maximal 20 km/h – kommt aber auch nur auf bis 12 Kilometer weit.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Warum auch nicht? Wenns preislich dann im Rahmen bleibt. Wozu neu entwickeln wenn das Ergebnis dann das 3-fache kostet und nicht besser ist als bereits vorhandene Roller? Also: Mercedes glücklich, Kunde glücklich weil Mercedesstern auf dem Roller. Alles gut. Cooperationen in der Automobilbranche sind übrigens nichts neues, so fahren auch Mercedes zb mit Renaultmotoren.

    • Finde ich auch. Ich bezweifle auch, dass es hier wirklich um Profit geht, sondern um die Idee der Daimler AG das gesamte Mobilitätsportfolio abzudecken. In den großen Renaults stecken übrigens auch Daimler-Motoren. 🙂

      • Dann soll Mercedes besser Rollatoren bauen! Das passt auch besser zu deren Kundschaft.

        • Du solltest Anspruch nicht mit Alter gleichsetzen. 🙂

          • Für den Anspruch einen Mercedes zu wollen, muss man im Kopf mindestens 80 sein… 😉

            • Ich glaube kaum. Sicher muss man das nötige Kleingeld haben um sich einen leisten zu können. Aber es mag halt nicht jeder den VW-Einheitslook mit den immer gleichen Innenraum. Manchmal darf es halt etwas mehr sein. 🙂

              • Gerade dehalb soll Mercedes ja diamantenbesetzte Rollatoren aus Gold und Silber bauen.

                Dann sind alle zufrieden:
                Die Mercedesfahrer haben ihr altersgerechtes Statussymbol, Mercedes verdient nen Haufen Kohle, der Verkehr fließt wieder und die Sicherheit auf den Straßen steigt massiv. 🙂

                • Schade, ich bin weder 80, noch brauch‘ ich einen Rollator. 😀

                  • Macht nix. Man selber merkt das ja oft nicht. 🙂

                    Jedenfalls stehen dann keine Mercedesfahrer mehr im Weg rum. Höchstens auf dem Fußgängerweg, wo sie hingehören. 😉

                    Für den Weg vom Altersheim zur Apotheke braucht man keinen Daimler. ^^

              • Dem Fuchs sind die Trauben zu sauer… 😉

            • Bob (der andere) says:

              @ Markus:
              Das könnte man dann genauso gut von Audi und BMW usw. behaupten. Mein subjektiver Eindruck ist eigentlich, daß die Mercedes-Kundschaft sich in den letzten 10-15 Jahren stark verjüngt hat.
              Jene, die einen Rollator als Zweitwagen haben, findest du heute am ehesten in SUV’s.

  2. Oh nein! Dann fahren die ganzen Tattergreise auch noch E-Scooter!

  3. Schon praktisch, vom Herrn Scheuer: Da wird der E-Scooter als KFZ eingeordnet und nicht so wie in anderen Ländern als Fahrrad. Und schon bringen alle Automobilhersteller plötzlich E-Scooter raus, die mit 0 CO2 Emission die Flotten-Co2-Bilanz aufhübschen. So braucht BMW nur einen X6 und einen E-Scooter verkaufen und in der Flotten-Bilanz ist plötzlich der CO2-Ausstoß nur noch halb so hoch für den X6.

  4. Jetzt noch ’nen fetten Auspuff mit Soundgenerator dranklatschen und man sieht in ein paar Monaten die Goldkettchenprolls damit die Kölner Ringe rauf und runter fahren :-). Ach nee, warte, da muss AMG draufstehen…

    • Die fahren dann sicher immer zu zweit auf den Mercedes-Scootern. Die Frau mit Kopftuch mit drauf. 😀

      • Wow. Nicht nur Rentner, auch Ausländer fahren Mercedes? Schubladendenken und Klischees erleichtern das Leben ungemein….

        • Naja, also in Köln und Bonn sieht man sehr regelmäßig türkische Mitbürger im Mercedes durch die Stadt fahren und daneben sitzt oft ihre Frau mit Kopftuch. Das ist kein Klischee, sondern tägliche Realität. Das ist ja nichts Schlechtes, sondern sympathisch. Aber k A was die alle an Mercedes finden. 🙂

          Ansonsten Tattergreise, deren Frau oder halt Mercedesfahrer die mit abgeregelten 250 km/h alles mit Lichthupe von der Autobahn scheuchen.

  5. 12km? Da kann ich ja auch gleich zu Fuß gehen 😀

    • Und wofür werden die hauptsächlich genutzt ?
      Für den Weg zwischen ÖPNV-Haltestelle und Arbeitsplatz/Uni/Schule und da sind 12 km locker ausreichend.

      Aber da währen mir die 10 kg Schlepperei auf der restlichen Strecke schon deutlich zu viel.

  6. Für 900 Ocken einen Micro Roller mit 12km Reichweite…….. Facepalm.

  7. eScooter für die letzte Meile – so werden die Dinger mit 12km Reichweite vermarktet.
    Wenn man auf die Homepage der Firma Micro die eScooter schaut, findet man dort schon seit über einem Jahr den Scooter mit Peugeot Label. Mercedes und BMW sind nur Trittbrettfahrer.
    Off-Topic: Die Firma Micro wollte eigentlich Anfang diesen Jahres mit der Produktion des Microlino starten. Klappt irgendwie nicht so wie die Familie es geplant hatte…

  8. Ich hoffe doch. Denn mit dem Alter kommt manchmal aus Weisheit. Toi, toi, toi Ihnen. 🙂

  9. Bob (der andere) says:

    Das Mercedes Teil scheint ja dem emicro Explorer zu entsprechen (sieht jedenfalls genauso aus). Reichweite bis 25km, Gewicht 14kg und kostet 1099,99€. Fragt sich wie hoch der Aufschlag für das Benz Logo ist (schätze min. 2000-2500€).

    Aber immerhin, der emicro Explorer hat Vorder-und Hinterradfederung (m.M.n. unverzichtbar für Fahrstabilität, Komfort und Langlebigkeit). Leider nur Trommelbremse hinten.

  10. Mit der gleichen Qualität, wie die Autos in den letzten 15 Jahren? Nee, da kaufe ich mir direkt einen Asiaten… 😉

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