
Gegen Meltdown wurden bereits Updates von macOS, iOS und tvOS veröffentlicht. In den kommenden Tagen wird es dann noch ein Update für Safari geben, das Maßnahmen gegen Spectre enthalten wird. Außerdem werden mit künftigen Updates auf den verschiedenen Geräten weitere Maßnahmen eingeführt, die die Geräte sicherer machen sollen.
Gegen Meltdown, nach Apples Ansicht die einfacher auszunutzende Lücke, wurden also bereits Maßnahmen ergriffen. Diese zeigen außerdem, dass es zu keinen spürbaren Performanceeinbußen kommt. Getestet wurde dies mit gängigen Benchmark-Tools, sowohl auf den Geräten als auch im Browser.
Anders sieht es da bei Spectre aus. Diese Lücke ist selbst bei Infizierung mit einer schädlichen App schwer auszunutzen. Aber die Lücke kann eben ausgenutzt werden, auch über JavaScript im Browser. Diesen Ansatz möchte Apple mit einem Safari-Update unterbinden. Hier kommt es dann eventuell auch zu Leistungseinbußen.
Zwar werfen Speedometer und ARES-6 keine schlechteren Werte aus, im JetStream Benchmark wird aber 2,5 Prozent weniger im Ergebnis erreicht. Auch das wird man kaum wahrnehmen können. Auch im Fall von Spectre wird Apple mit künftigen Versionen von macOS, iOS, tvOS und watchOS weiterhin für Absicherung sorgen.
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