Mein Google Street View Moment

Ein Tag wie immer. Aufstehen. Duschen. Kaffee. Online gehen. Nein, ich lüge. Aufstehen. Online gehen. Das dazwischen mache ich nach dem ersten Abchecken der Mails. Heute war es ein wenig anders. Google Street View Deutschland war da. Ich wurde in Dortmund geboren, in der Nähe einer Brauerei. Ich wohnte in Dortmund Nord. Eine Ecke, in der du nicht das beste Hemd anziehen musst. Doch es war meine Ecke. Die Ecke in der ich mich auskannte. Ich wohnte zuletzt in der Haydnstraße, die ersten Jahre wohnte ich bei meiner Oma ganz in der Nähe des Nordmarktes.


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Nein, es war eigentlich keine schöne Kindheit und auch keine schöne Ecke Dortmund. Mit der Ausnahme der Zeit, die ich bei meiner Oma verbrachte. Omas machen übrigens den besten Vanillepudding der Welt. Schön mit Erdbeeren. Die hat meine Oma immer frisch auf dem Wochenmarkt geholt. Klar, auffn Nordmarkt in Dortmund.


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Der Nordmarkt, wir kamen immer aus der Braunschweiger Strasse darauf zu. In der Mitte des Marktes lungerten immer die Alkis und soffen. Klar, Dortmunder Bier. Der Nordmarkt. Dort wurde ich eingeschult. Direkt in der Nordmarkt Grundschule. 1983 war das.

Und so strich ich heute morgen durch das virtuelle Dortmund. Die Ecken meiner Kindheit. Parallel zum Gesehenen in Google Street View liefen in meinem Kopf die Bilder der Kindheit und der angehenden Jugend vorbei. Fußballspiele im Westfalenstadion. Wechsel auf die Gertrud Bäumler Realschule. Lange Sommer im Dortmunder Fredenbaum. Das erste Hansa Pils so um 1990 rum. Wir waren Weltmeister. Oder der Pokalsieg meiner Dortmunder 1989, wo alle am Borsigplatz feierten.

Viele Orte, viele Erinnerungen und viele Bilder.

Das alles war einmal. Nun wohne ich in Bremerhaven und habe nicht oft Zeit, meine Freunde oder meine Patentante in Dortmund zu besuchen. Obwohl ich so gerne da bin. Die Luft meiner Stadt riechen. Mal vorm Fussball noch mit Freunden durch die City und n lecker Pils am Büdchen verzehren. Currywurst mit Pommes. Nächte im Stade Live oder anderen Kneipen in der City.

Der eine nutzt Google Street View so, der andere so. Ich verstehe die Ängste und Sorgen der Menschen nicht, die davor Angst haben, mir fehlt auch die Zeit und Lust, mich damit zu beschäftigen. Ich kann euch nur sagen, wie ich es nutze. Ich habe heute morgen eine Zeitreise gemacht. Mich an Ecken erinnert. Ja – und wahrscheinlich habe ich sogar Pipi in den Augen gehabt, als ich Orte meiner Kindheit sah, die ich mit Menschen besuchte und erlebte, die vielleicht heute nicht mehr unter uns weilen.

Und für solche Sachen liebe ich das Internet.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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68 Kommentare

  1. Wow. Cool. Schön geschrieben.

  2. Schöner gefühlsgeladener Artikel – Danke!

  3. Schöne Worte…
    Ich saß heute morgen auch erstmal gut eine halbe Stunde vor´m Rechner und hab gestaunt. Eigentlich müsste man Google dankbar dafür sein, dass sie sowas ermöglichen.
    Aber es gibt immer ein paar Vögel, die wirklich ALLES zu eng sehen.
    Und jetzt fangen die ersten schon wieder an zu jammern, die erst einen Antrag gestellt haben und ihr Haus nun doch sehen wollen. Vollidioten…

  4. wow,

    ich lebe noch in der Stadt in der ich aufgewachsen bin und kenne das Gefühl wenn ich durh „mein Viertel“ fahre, aber es muss wohl wesentlich intensiver sein, wenn man ein paar m oder km weiter weg wohnt.

    Danke für diesen Einblick in Dich

    Gruß
    Julian

  5. Genau, ein Hoch auf Google!
    Angesichts der StreetView-Feinde fällt mir ein Spruch ein.
    Wer zu spät kommt…

  6. woow… sowas werde ich also erleben, wenn Karlsruhe online geht 😀

    aber dafür bräuchte es eigentlich ein Google Cycleview, da die Erinnerungen nie und nimmer von der Straße aus zu sehen würden…

    geiler Beitrag… Man kann richtig mitfühlen…

  7. Seit Google Shiit View brauch ich nichtmal mehr aufstehen, um meinem Nachbarn ins Fenster zu kucken. Auf sowas hab ich ja schon ewig gewartet.
    Mal abwarten, wann der erste Kriminalfall auf ShiitView verweist, ich als Einbrecher kann jetzt Prima Häuser ausspionieren. Und sobald DU im Urlaub bist, gehören deine Socken mir, bzw jemandem von E-bay.
    Nee 🙂 ich biete bei E-bay gleich komplette Häuser zum Verkauf an. Sobald der Besitzer wech is, darf geboten werden.
    Aber es gibt neben mir, der diesem Dienst NIX abgewinnen kann, sicherlich Leute, die damit was nicht Kriminelles anfangen können.

    Nunja bis denne.
    Everybodys watching you now!!

  8. Bei meiner Oma kamen die Erdbeeren sogar aus dem Garten. Noch besser als Omas Vanillepudding war nur Omas Karamelpudding!

    Mein erstes „HP49“ hab ich im Sauerland gehabt. 🙂

  9. ….und es wäre nicht das gleiche wenn die Häuserwände alle stark verschwommen unerkenntlich gemacht wären!!!

    Ich habe heute auch gleich Google genutzt um virtuelle Streifzüge zu machen und hatte nur „typisch die Deutschen“ im Kopf als ich die zahlreichen verpixelten Häuser sehen bzw. nicht sehen musste/konnte. Schade drum! Ich kann und werde diese Leute nie verstehen.

    Bytheway Klasse Artikel

  10. Das gleiche Erlebnis hatte ich heute mit meinem früheren Wohnort in Hamburg, schon 35 Jahre her, kaum wiederzuerkennen, weil dort heute riesige Bäume stehen, die früher nur Sträucher waren. *schnief, heul*

  11. Ging mir genauso. Ich habe heute Morgen mal einen Blick in mein altes Klassenzimmer geworfen, schnief.

  12. Sehr schöner Artikel .. moment mal, wo hab ich 1981 gewohnt? Das ich da nicht selber drauf gekommen bin, danke für diese super Idee ..

  13. @Evil
    Kannst du bitte für die Unwissenden anmerken, dass dein Beitrag stark ironisch gemeint war??? Nachher wundert sich noch jemand warum bei Street View gerade noch die Sonne scheint obwohl es doch schon dunkel ist

  14. Genau, als ich heute vom Street View-Start las, habe ich auch erst mal eine Zeitreise zurück in die Kindheit nach Berlin und Hamburg gemacht. Alle Häuser und selbst die Schulen sehen außen noch so aus, wie ich sie in Erinnerung habe. Berlin ist schon 50 Jahre her, das hat mich doch etwas berührt.

  15. Weichei … 😉

  16. Genau das was ich mit Street View heute auch als allererstes gemacht habe. Schauen wie es nach 15 Jahren in meiner alten Straße aussieht.

  17. Gefühlsauslösende Technik… kenn ich sonst nur von der Venus 😉

  18. Wirklich total schön geschrieben deine „Zeitreise“

    Auch ich habe den Nachmittag auf der Arbeit damit verbracht in Bremen, der Stadt in der ich aufgewachsen bin und 30 Jahre verbracht habe, zu stöbern. Es war in der Tat, eine Zeitreise.

    Liebe Grüße
    Eike

  19. Du solltest Schriftsteller werden und ‚mal ein Buch über Deine Kindheit in Dortmund schreiben. Hört sich vielversprechend an. Ich verstehe auch nicht, warum mein seine Bleibe pixeln lässt. Leider mindert das das Streetviewerlebnis ganz erheblich. In meinem Nachbarhaus wohnen ca. 40 Leute. Und nur, weil einer davon Phobien hat, ist das ganze Haus gepixelt. War übrigens ein guter Tipp, ‚mal die Kindheitsecken anzusurfen. Hab‘ ich auch gleich probiert. GSV=Weltidee!

  20. @rex blue: dazu fehlt mir das talent 🙂

  21. 3lektrolurch says:

    Thx für die interessante Sicht (=View 😉 )
    Der große Aufschrei kam wohl doch nur durch die Medien zustande, die ja immer wieder den Haupt-Gesprächsstofflieferanten abgeben. Eine Win-Win-Situation, die Medien sind dankbar für neue „Skandale“ und die Konsumenten für neue ach so wichtige Smalltalk-Themen.
    Warum regt sich eigentlich keiner über Bing’s Birdview auf? Das genau zeigt doch wie wenig sachlich und wie aufgebauscht das Ganze um Streetview ist.
    Gespannt bin ich mal auf Nokia-Navteq, die wohl eine bessere Technik einsetzen wollen, mit Laser und so.

  22. is der hammer, macht so einen spass 🙂
    wusste garnich dass ich damals so scheisse aussah 😀

  23. echt schöner artikel 🙂

  24. @Evil: Hast du den Dienst überhaupt mal (selbst) genutzt? Dann wäre dir vielleicht aufgefallen, dass es sich nicht um Live-Übertragungen aus deiner Nachbarschaft handelt, sondern um aneinandergereihte Standbilder mit denen du mitnichten Einbrüche oder sonstige kriminelle Machenschaften bis ins Details planen kannst! Bis du auf die Idee kommst, hängt am Eingang längst eine Überwachungskamera, die zur Zeit der Aufnahmen leider noch nicht vorhanden war. Naja, wenigstens bleiben wir nach dem geplatzten Coup dann erstmal von solcherlei Kommentaren verschont. 🙂

  25. Da hatten wohl viele „Dumme“ denselben Gedanken! 😉

    Bin heute auch durch die Straßen meiner ersten Lebenshälfte #gestreetviewed … teilweise auch >10 Jahre nicht mehr da gewesen … als ich dann damit aufhörte fühlte es sich an, als habe ich im Schlaf geträumt. 🙂

  26. Schöner Bericht, danke Cashy. Habe auch in meine Vergangenheit geschaut und bin quer durch meine alte unterschätzte schöne Heimatstadt Hannover gefahren. Klasse. Übrigens: Habe während meines Studiums direkt in der Braunschweiger Straße gewohnt. Gegenüber vom Café im langen August. Leider über dem Braunschweiger xxxxxxx (ausgepixelt). Da „fahr“ ich gleich mal hin. 😉 Street View: Gefällt mir, ein klasse virtuelles Erlebnis.

  27. @b1en: Krass. Übern Stübchen??? Boah is die Welt klein, ich breche zusammen 🙂 Jaja. Drüben auf der anderen Seite war das Gay-Kaffee und später kam dann die Moschee. Die gabs ganz früher nicht.

  28. Tja – die Idee hatte ich auch; aber: ich bin auf dem Land groß geworden und muss daher wohl noch eine gefühlte Ewigkeit warten …
    Immerhin habe ich meine beiden Domizile in Nürnberg „kontrolliert“ – vor über 30 ausgezogen und doch wiedererkannt!

    Danke für den einfühlsamen Artikel, liest man(n) nicht alle Tage!

  29. Schöner Artikel! Da rede nicht mal ich mehr blöd daher! 😉

    Mein Stadt gibt es leider noch nicht in Streetview, bzw. mein Dorf. Aber meine Stadt gibt es so ähnlich auch im Streetviewstyle, halt nur die Altstadt

  30. Ich glaube dir, dass der Nordmarkt damals schön war.
    Heute kann man ihn leider nicht mehr besuchen. Sehr schade.

  31. @cashy: ja überm Stübchen. Ich weiß nicht was mich geritten hat da einzuziehen! Mein Schlafzimmer direkt über der Kneipe. Die Radauschlagermusik die unaufhörlich durch mein Zimmer waberte und dann der Zigarettengestank, vor allem im Sommer wenn das Fenster auf war. Das waren schon recht „bizzare“ Erlebnisse.

    Das Gay Café wurde übrigens auch von Heteros (wie mich) heimgesucht. Man konnte dort gut essen und das Weizen schmeckte doppelt gut mit Blick auf das Stübchen.

    Nun ja, jetzt wohne ich 40 Kilometer weiter östlich, das ist beschaulicher.

    Aber: Du kannst mich für bekloppt halten: Eine schöne Zeit war es trotzdem und daher ist die Borussia auch mein zweitliebster Verein. 😉

  32. Haha, und wenn wir uns mal sehen, dann fahren wir ins Stübchen! Oh man, dass ist schon immer so’n Bollerschuppen im Zweilicht gewesen.

  33. ist gebongt! Ich lad Dich auf ein Pilsken ein, hab ja eh nur 40 Kilometer.

  34. Ob wir da heile rauskommen? Kannste mich via Facebook kontakten? Dann sag ich Bescheid, wenn ich mal in DO bin, dann gehen wir mal so mit den Jungs Bier zischen 🙂

  35. Dann muss ich mir erst mal ein facebook account basteln. Machen wir 🙂 Am besten wenn meine 96er gegen Do spielen….

  36. Habe heute mal München besucht und für den Anfang läuft das gut. War auch bei meiner alten Schule die nun keine mehr ist und noch so ein paar Orte. Memorys halt. 🙂

    Jetzt muss die Streetviewkiste nur mal endlich hier vorbeikommen.

  37. Adrian Borchert says:

    Schöner Artikel. Danke!

  38. Du wirst lachen caschy, aber genau das gleche habe ich heut morgen auch gemacht und auch in erinnerungen geschwelgt.

  39. Ne, da lache ich nicht drüber. Bin nur angenehm über die wenigen Basher hier überrascht 🙂

  40. Schöner Artikel, da merkt man wieder mal so richtig, dass hinter diesem Blog ein echter Mensch steckt und kein Cyblog.

    Bin nur unangenehm über die Kritiker-Basher überrascht. Toleranz und gegenseitiger Respekt wären manchmal auch ganz schön, dafür muss man den anderen nicht einmal verstehen …

  41. Sehr cool geschrieben und absolut nachvollziehbar. Man kann die Emotionen und Gefühle gut nachvollziehen. Wie vielen Menschen Street View genau das ermöglicht ist doch das beste an der Technik. Auch wenn es keine aktuellen Bilder sind. Schade, dass die verpixelten Häuse einem doch ein wenig die Erfahrung nehmen…

  42. Hi, normalerweise lese ich gerne alle Kommentare, dieses mal brannte es mir direkt zu antworten, weil ich den Bericht einfach schön finde. Ich selber hab heute wie ein kleines Kind StreetView geschaut und meine Schwester ist lustigerweise verfolgt worden von dem Wagen, man konnte sehen, wie sie durch die Straßen fährt, aussteigt usw. Recht lustig, sie findet es nicht so toll…

    Wie auch immer, ich kann endlich mal meiner Familie zeigen wo ich arbeite, ich habe Verwandschaft in den Niederlanden und in Norwegen und zumindest in den Niederlanden kann ich schneller zu Besuch sein als mal eben mit dem Auto. Ich wohne zwar weitaus näher an meiner Heimatstadt, dennoch sehe ich sehr sehr sehr sehr selten meine Ecke, meine alten Kumpels usw. Ich kann Dich sehr gut verstehen (bin selber nen Pottjung, nur mein Verein wäre mal gerne überhaupt in der 1. BuLi) und auch ich musste erst mal an ein paar Orte meiner Kindheit lang wandern.

    Bei all dem Datenschutz-bedenken und -sorgen sollte man diesen Dienst vielleicht einfach mal zu schätzen wissen. Jedem ist es doch überlassen sein Haus eben nicht zu zeigen.

    Und echt nen Daumen hoch für diesen Artikel von Dir, bei einigen Dingen bin ich auch mal nicht Deiner Meinung, aber dieses mal bin ich sowas von auf einer Wellenlänge. TOP! Hätte das definitiv so nicht erwartet…

  43. @caschy Sehr schön. Aber kein Wunder bei dieser wunderschönen Stadt @linsenlaus Was für ein Quatsch. Ich geh da immer freitags einkaufen. Herrlich. Ist halt Nordstadt. http://goo.gl/IRzSQ http://goo.gl/0pD1H

  44. Ach komm. Immer die gleiche Meinung wäre doch scheisse, oder. Sowas gibts nicht 🙂 Watt bisse für einen? Essen? Oberhausen? Pochum? Duisburch?

  45. Hans-Joachim says:

    Ging mir ebenso. Ich hab mich echt gefreut mal wieder ein paar Straßen virtuell zu besuchen, in denen ich schon ewig nicht mehr war. Selbst hingefahren wär ich wahrscheinlich nie. Da fehlt mir dann irgendwie doch Zeit und Lust zu. Deshalb ist Google Streetview doch eine echt tolle Sache.
    Ich kann die Gegner nicht verstehen. Wo soll da die angebliche Gefahr sein? Ein Einbrecher fährt sicher nicht von Hamburg nach München nur um bei Fritz Müller einzubrechen. Das lohnt sich doch überhaupt nicht. Und wenn der Einbrecher sowieso schon vor Ort wohnt, wo ist da der Unterschied ob er nun persönlich vorbei geht und sich das Haus anschaut oder ob er Streetview benutzt? Kommt doch genau aufs Gleiche raus.

  46. Ich bin nen Essener Jung (weiter Weg überhaupt in eine Liga, wo mal der TV wieder was zeigt)… Sagen wir mal so, ich empfehle Deinen Blog zurecht sehr gerne weiter und natürlich ist man nicht immer einer Meinung, ich wollte damit nur hervorheben, dass ich die wenigen Worte einfach bewegend fand und mich darin wieder gefunden habe. Aber ich glaube so geht es fast jedem von uns, wer wohnt denn sein Leben lang da, wo er aufgewachsen ist? Ob es nun 10, 20 oder mehr als 100km weg sind, man nimmt sich zu wenig Zeit für solche einfachen schönen Momente, naja, jetzt geht es ja schneller ^^

  47. uuuuh ich bin der chaschy komm ausm ghetto uuuuh

  48. Naja, mit freiwilligen Gehirnspendern muss man leben Drago. Wirste auch lernen, wenn es mal vierte Klasse heisst.

  49. Vielen Dank für den schönen Artikel!

  50. Moin,
    ist jemanden der 3D-Modus in Streetview aufgefallen (im Bild via rechte Maustaste und „3D mode on“ auswählen) ?

    Gab es das schon vor der Freigabe der deutschen Städte ?

    Gruß,

    bbq

  51. Nippelnuckler says:

    Ich darf leider noch nicht in erinnerungen der kindheit schwelgen, denn Ludwigshafen ist noch nicht „gestreetviewt“.
    PS: Guter Blogbeitrag, hätte aber ruig ausführlicher und paar Seiten länger gehen können (ernst gemeint)

  52. Eine schöne Geschichte, die auch mal wirklich einen positiven Aspekt zeigt. Persönlich fahre ich lieber selber an den Orten vorbei, aber Geschmäcker sind verschieden. Das einzige, was mich an der SV Diskussion nur immer stört, daß, im Gegensatz zu der Caschy Geschichte, Verpixeler immer beleidigt werden. Vollidioten, hinterwälder, Paranoiker etc. Umgekehrt habe ich noch nie gelesen, daß die Befürworter mit ihrer Meinung nicht von den Verpixelerer toleriert werden. Also, an alle SV Fans, die die Kritiker für blöd halten: Respektiert die andere Meinung, eure wird auch respektiert!

  53. Sehr schöner Beitrag, vielen Dank. Die Nordstadt ist tausendmal besser als ihr Ruf. Es mag was anderes sein, wenn man dort aufwächst, aber die Erwachsenen sind zueinander durchweg freundlicher und hilfsbereiter zueinander als in „gehobeneren“ Vierteln, unabhängig von der Herkunft – dem nervigen Mediengelaber von „Parallelgesellschaften“ zum Trotz. Das darf aber eigentlich keiner wissen, sonst wären die Mieten nämlich nicht mehr so schön studentenfreundlich. 😉 Gruß (auch an „b1en“),
    ThomasM (ex-Burgholzstraße 🙂 )

  54. @Fraggle: „Umgekehrt habe ich noch nie gelesen, daß die Befürworter mit ihrer Meinung nicht von den Verpixelerer toleriert werden.“
    Klar, es hat auch noch nie ein Raucher einen Nichtraucher kritisiert… 😉 Im Ernst, es gibt nun mal die Panoramafreiheit, ob einem das nun gefällt oder nicht. Wer meint, andere in dieser Freiheit einschränken zu dürfen, beansprucht für sich ein Recht, das er nicht hat – weder nach dem Buchstaben, noch nach dem Geiste der Gesetze. Und sollte sich daher nicht darüber wundern, wenn es Kritik gibt. Lesenswerter Artikel dazu: „Was hast du getan, Google?“
    „Wer seine Wohnung (und damit dann das gesamte Mietshaus) verpixeln lässt, ist und bleibt für mich ein digitaler Bilderstürmer, der seine Phantastereien über die Reichweite der eigenen Privatsphäre über das Recht der Allgemeinheit auf Teilhabe am gemeinsamen kulturellen Erbe stellt.“
    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2010-11-18/was-hast-du-getan-google
    Das mit dem „gemeinsamen kulturellen Erbe“ ist vielleicht etwas dick aufgetragen, aber im Prinzip hat der Autor absolut recht.

  55. Lieber Thomas, nicht wieder die alten Argumente. Und selbst wenn Du recht hast, rechtfertigt dies keine Beleidungen, oder?
    Und wen Du mit Gesetz kommst, dann genau: Die Panoramafreiheit gilt ohne Stativ und auf Augenhöhe. Warum? Weil Hecken nur 2m hoch sein dürfen. Deswegen gab es die Regelung, daß dieser gewollte Sichtschutz nicht ausgehebelt werden darf. Ich, als Bürger, darf nicht über einen Mauer oder Hecke hinweg photographieren! Google nutzt ein 2,9 m hohes Stativ. Genau deswegen streiten sich die Fachleute ja auch ob das Panoramagesetz greift oder nicht.
    Im Klartext: Das Gesetz besagt, daß ein Bürger dieses Landes eine Privatssphäre (Fassade gehört nicht dazu) hat. Das Gesetz besagt, daß er diese mit einer 2m hohen Hecke/Mauer schützen darf. Das Gesetz besagt, daß die Panoramafreiheit gewährleistet, daß nur auf Augenhöhe ohne Hilfsmittel photographiert werden darf. Augenhöhe ist nicht 2,9, ein Stativ ist ein Hilfsmittel. Wenn Du also mit Gesetzen kommst, dann bitte richtig. Außerdem, als das Panoramafreiheitsgesetz entstand, gab es nichts dergleichen wie SV. Ergo, man muß schauen, ob und wenn ja wie Gesetze angepaßt werden müssen. Wenn man immer bei den Gesetzen bleiben würde wie sie sind, hätten wie immer noch die Weimarer Verfassung.

    Weiter, was hat meine bescheidene Hütte für einen Anteil am gemeinsamen, kulturellen Erbe? Was ist mit Saunen? Da herrscht FKK und dennoch ist dort die Panoramafreiheit auch meist nicht erlaubt, sprich, da darfst auch nicht einfach Bilder machen und Dich auf dieses Geestz beziehen (abgesehen davon, daß bei Einzelpersonen Du eh die Genehmigung vor der Veröfentlichung brauchst, Gruppenbilder sind etwas anderes).

    Wie auch immer, diese Argumente wurden oft hin und her geschrieben. Völlig unabhängig wer nun Recht hat und wer nicht, rechtfertigt dies keine Beleidigungsorgien wie sie von einigen Befürwortern durchgeführt werden. Und daß nur, weil sie keine netten Bilder sehen können. Oh, wie schlimm. Die Pixelbilder schädigen sie so sehr, daß sie zum Therapheuten müssen?

  56. Hi !

    Sehr schöner Artikel, ja ich habe sogar Pipi in meinen Augen.
    Dementsprechend bin ich froh, daß ich nicht zwischen 5. Bezirk und 13. Bezirk in Wien so weit weg fahren muß.

    Trotzdem besuche ich selten das Elternhaus, weiteres möchte man nicht immer gerne an die Erinnerungen zurückblicken, denn nicht jeder hat wirklich so eine schöne Kindheit bzw. Jugend verbracht.
    Es gibt aber Momente der schönen Zeiten bzw. schöne Erinnerungen, es kommt auf die Situation an, was wir alle angestellt haben.

    Jedoch gibt es sehr selten Menschen, die vorwiegend schönes Leben haben.
    Ich habe über die Welt und die Menschen mit ihrer Schicksäle weit über ihre Herkunftsländer /-städte sehr viel nach gedacht.

    Wer weiß vielleicht schreibe ich einen Artikel darüber, was ich gestern so darüber nach gedacht hatte.
    Die Stadt Wien ist glaube ich virtuell noch nicht erfaßt worden.

    Das werde ich mir zu Hause anschauen, im Moment sitze ich im Büro.

    LG, Florentine. 🙂

  57. So sieht das aus, in Dortmund… 😉

  58. Wie schön zu erfahren, dass du aus Dortmund bist. Ich bin schon oft auf Deiner Seite gelandet, und es hat mir sehr genutzt. Bin über dich sozusagen zum Fan von googlemail und der Dropbox geworden. Ich ohne auch in Dortmund und bin auch regelmäßig in der Nordstadt, obwohl ich in Körne wohne. Viele Grüße aus der Heimat! 🙂

    edit: Und… ich bin auch 83 eingeschult worden, aber nicht in Dortmund… 🙂

  59. @Tobias OffTopic: ich bin zwar deutlich nach 83 eingeschult worden, wohne aber auch in Körne 😉

    @Caschy wie wäre eine Umfrage wie: „Wo wohnst du?“? 😉 findet sich bestimmt noch der ein oder andere Dortmunder oder zumindest pott’ler…..

  60. und google ist selbst „opfer“ seiner verpixelung geworden, na ja: fast

    http://vossyline.blogspot.com/2010/11/googles-fleckenparade.html

  61. @Fraggle:
    Du sprichst mir aus der Seele. Das meinte ich mit dem „Kritiker-Bashing“, das leider auch hier in den Kommentaren immer wieder aufflammt.

    „Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“
    (Rosa Luxemburg)

    Darüber sollte der ein oder ander Basher mal nachdenken.

  62. @caschy:
    Was ist denn mit dem Artikel „Google Street View Panne“ passiert?

  63. Kennst Du bestimmt schon, aber sonst schau mal, wie Dir das mit http://www.thewildernessdowntown.com/ schön aufbereitet wird. Extrem sehenswert (wenn man Streetview von dedr Ziel-Gegend hat)

    Aus: The World is full of interesting things (https://docs.google.com/present/view?
    authkey=CJ2Ug_IF&hl=en&id=0Abmo0iWBO2gEZGY3cnc3dnpfMzM4Y3o2bmduZDY)

  64. Schöner Beitrag, habe auch direkt in meiner Heimat vorbeigeschaut. Traurigerweise sehe ich meinen Vater (RIP) im Vorgarten arbeiten. Er ist im Dezember 2009 von uns gegangen, das zur Aktualität. Dennoch Google: Danke ! Eines der letzten Bilder meines alten Herrn – ob gewollt oder nicht.

  65. Hi Thomas,

    vorab: Grüße aus Deiner alten Heimat. Schon witzig. Ich lese deinen Blog regelmäßig. Als ich eben diesen Bericht gelesen habe, musste ich echt schmunzeln. Ich habe meine Ausbildung bei der Firma Dressel in der Haydnstrasse gemacht. Wirste bestimmt kennen. Man ist das lange her 🙂

  66. Schöner Artikel!

    Aber in der Zeit zwischen deiner Einschulung und Gegenwart hat sich die Nordstadt doch sicher sehr verändert, oder?

  67. (irgendwann wird Caschy nochma Ehrenbürger der Stadt Dortmund)

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