Megapack: Tesla stellt neuen Batteriespeicher für große Anlagen vor


Tesla macht bekanntlich nicht nur Elektrautos, sondern liefert auch Energiespeicher in Form von Powerwall oder Powerpack. Nun hat Tesla ein neues Energiespeichermodul vorgestellt, das für große Projekte gedacht ist: Megapack. Megapack ist für große Anlagen gedacht und reduziert die Komplexität bei der Errichtung großer Batterieanlagen, während die Installation und Verbindung der einzelnen Module einfach gestaltet wurde.

Ein Megapack bietet eine Kapazität von 3 Megawattstunden und liefert eine Wechselrichterkapazität von 1,5 Megawatt. Die Energiedichte wurde im Vergleich zum Powerpack um 60 Prozent erhöht, sodass sich auch dadurch Kosten und Zeit einsparen lassen. Tesla gibt an, dass eine 250-MW-Anlage mit 1GWh Kapazität innerhalb von drei Monaten errichten lasse und dafür auch nur 3 Hektar Platz benötige.

Megapack lässt sich auch direkt mit Solaranlagen verbinden, sodass hier Kraftwerke entstehen können, die auf erneuerbaren Energien basieren. Erste Projekte für das Megapack wurden auch schon angekündigt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Musk ist mir unheimlich. Der ist ja sowas von rastlos ich hätte gerne 0,1% seiner Energie. Meine Familie würde mich vor die Tür setzen 🙂

  2. Irgendiwe macht Tesla und SpaceX immer mehr und immer neue „teure“ Sachen… aber Gewinn bleibt da aus. Oder übersehe ich hier was?

    • Ja komisch. Sonst meckern wir über utopisch hohe Gewinne, die am Fiskus vorbei im Unternehmen verbleiben und nun wundern wir uns über mangelnde Gewinne. 😉

      Vielleicht ist das Steuersparpolitik von Musk. Keine Gewinne = keine Steuern. Und wenn der Laden läuft… er tut immerhin etwas an den Missständen, die hierzulande mit typisch deutschem Mimimi bemängelt werden. Bsp: „Mimimi. Und selbst wenn wir Strom zu 100% aus regenerativen Quellen erzeugen würden, wir könnten ihn nicht speichern. Mimimi.“
      Hm. Ja, Musk scheint sich zu sagen: „Ausrede. Ihr hab es ja nicht mal versucht.“ Muss man ihm wohl zugute halten. Und da passt auch die Strategie: Erstmal groß tönen und Deadlines raus hauen. Egal ob er damit schlecht da steht oder nicht. Er steht jedenfalls da, man spricht drüber. Ohne Musk würden viele praktische Ideen sicherlich einfach versanden, weil die BWLer sagen: „Nee, finanzielles Risiko eines Flops zu groß. Lassen wir.“

      • Erinnert mich an Amazon, Jahrelang minimale Gewinne oder rote Zahlen und dann BÄNG. Da muss man für gestrickt sein um so etwas durchzuhalten.

    • Martin Deger says:

      SpaceX ist doch profitabel. Vom Aktienwert her sieht man, dass die Erwarteung ist, dass Tesla wächst und profitabel wird. Momentan sind sie nicht wirklich profitabel, aber es ist immer schwer, Gewinne in einem schnell wachsenden Unternehmen zu beurteilen.

      • Niemand weiss wie profitabel SpaceX ist. Mittel- und langfristig hat man höchstens den Lieferdienst zur ISS. Ende letzten Jahres benötigte man eine Mrd in Krediten. Und TSLA ist mittlerweile wieder da wo sie vor 5 Jahren auch schon war. Also läßt sich abseits von Berg- und Talfahrten auch kein Trend erkennen.

    • michael metzger says:

      es geht aber hier nicht um tesla automobile sondern um tesla energy solutions
      und diese arbeiten kostendeckend
      wir sind inzwischen an einem punkt, wo man sich entscheiden sollte:
      reibach machen oder überleben
      musk wird oft angezweifelt, weil für ihn geld nicht die erste priorität ist
      hätte es ihn nicht gegeben würde ich heute noch auf das erste kaufbare und praktikable e-auto warten
      die deutsche industrie hätte sich freiwillig nicht bewegt – ganz sicher nicht !

  3. Oder Musk ist nur ein Blender, der für sich als COE und als Anteilseigner fremdes Geld generiert. Die Aktie von Tesla ist vor wenigen Tagen erst wieder eingebrochen, weil die Gewinne ausbleiben. Kurz darauf hört man von Musk, dass er mit einem neuen Projekt die Leistung des Gehirns potenzieren will.
    Schön wäre es, wenn es nicht der Fall ist, aber ausschließen kann man es leider auch nicht.

    • Ich habe mich nicht viel mit dem Thema beschäftigt, aber bei Musk habe ich immer den Eindruck, dass die unternehmerische Maxime nicht „wir nehmen Geld um Sachen zu machen, damit wir nachher mehr Geld haben“ lautet, sondern „wir nehmen Geld um Sachen zu machen. Punkt.“
      Am Ende kommt mehr oder weniger sinnvoller Fortschritt für die Gesellschaft dabei heraus, und eventuell langfristig auch wieder Geld. Oder auch nicht. Jedenfalls schaut er weiter als bis ans Quartalsende :-).

  4. Für mich ist Elon Musk ein Held in der heutigen Zeit, er traut sich was, was niemand anderes machen will. Er forscht in viele Richtungen und probiert aus. Er bringt die gesamte Menschheit nach vorne durch seine Technologien. Jeder der über Ihn meckert oder das diffamiert was er leistet, hat meiner Meinung nach keine Ahnung und ist in seiner eigenen Welt gefangen. Es wird nie über den Tellerrand geschaut. Stellt euch mal vor alle Erfinder würden so denke wie die meisten Menschen, dann hätten wir heute nichts! Meiner Meinung nach, bräuchten wir mehr Leute die so denken wie Elon Musk, nicht immer nur welche die reden und alles ins Negative ziehen, was sie nicht selbst geleistet haben.

    • Genau so sieht es aus. Er hat aus Dingen, die andere teils als lächerlich abgetan haben, ganze Industriezweige wiederbelebt. Tesla hat garantiert dafür gesorgt, dass weltweit nicht nur bei den großen Herstellern Budgets für die Forschung und Entwicklung von Akkutechniken aufgestockt wurden.

      Er hat imho mit Hyperloop überhaupt erst mal dazu angeregt, sich konstruktiv mit alternativen Fortbewegungsmitteln zu beschäftigen. Hyperloop in Verbindung mit diesen unterirdischen Schlitten. Da muss man nicht mal die Verbrenner aus den Innenstädten verbannen, wenn die elektrisch transportiert werden. Ob das dann unterirdisch so einfach ginge, sei mal dahingestellt. Aber man könnte das auch oberirdisch lösen. Er hat nur definitiv mal einen Ansatz geliefert.

      Auch autonomes Fahren wurde durch ihn weiter popularisiert, wenngleich wir da vermutlich immer noch am Anfang stehen. Langfristig wird das imho Teil einer Lösung für die unpraktischen Massen an Individualverkehr dar stellen können.

  5. Abseits von den Gewinnerwartungen: es ist wichtig, dass wir große, effiziente Energiespeicher aufbauen, damit alles, was an regenerativen Energieformen erzeugt wird mit möglichst geringem Verlust gespeichert werden kann. Daher kann man solche Produkte, wie das hier vorgestellte nur begrüßen.
    Im nächsten Schritt müssen solche Kombinationen (Solarzellen und Speicher) dann bitte in Wüstenregionen aufgestellt werden, damit vorzugsweise Krisenregionen zu Energielieferanten werden. Zusammen mit Meerwasserentsalzungsanlagen könnten Dritteweltländer endlich autark werden und nebenbei würde der Flüchtlingsstrom verebben. Solche Träume dürften leider für einige Industrienationen ein Dorn im Auge sein, die ihre Führungsrolle in Gefahr sehen… ja, ich bin etwas abgeschweift 😉

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