Medion Erazer X7857: Gaming-Notebook mit satten 32 GByte RAM

Medion zaubert passend zur Gamescom 2017 in Köln auch ein neues Gaming-Notebook aus dem Hut: Das Erazer X7857 soll mit einem Metallgehäuse punkten und setzt auf einen Intel® Core i7-7820HK, eine Nvidia GeForce GTX 1070 mit 8 GByte GDDR5-RAM, ein SSD mit 512 Kapazität, eine Festplatte mit 2 TByte sowie satte 32 GByte DDR4-Arbeitsspeicher. Das Display bietet eine recht üppige Diagonale von 17,3 Zoll, beschränkt sich aber leider auf eine Auflösung von 1080p.

Laut Medion sind die Lautsprecher des Erazer X7857 mit Dolby Atmos zertifiziert. Außerdem nutzt man für die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung mit rund 16,7 Mio. Farben. Wer unterwegs gerne zocken mag oder das Notebook als Desktop-Ersatz einplant, sollte aber auch nicht zu knapp bei Kasse sein: 2.899 Euro lautet der Preis für das Erazer X7857. Und so sehen die kompletten, technischen Daten dann aus:

Technische Ausstattung und Daten des Medion Erazer X7857:

Display: 17,3 Zoll, 1.920 x 1.080 Bildpunkte, IPS-Panel, matt
Prozessor: Intel® Core™ i7-7820HK Prozessor (2,9 GHz, mit Turbo-Boost-Technik 2.0 bis zu 3,9 GHz, 8 MB Intel Smart Cache)
RAM: 32 GByte DDR4
Grafiklösung: Nvidia GeForce GTX 1070 Grafik mit 8 GByte GDDR5-RAM
Speicherplatz: SSD mit 512 GByte; Festplatte mit 2 TByte
Betriebssystem: Windows 10 Home
Anschlüsse: Multikartenleser für SD-, SDHC- & SDXC-Speicherkarten, 1 x Thunderbolt™ 3 (Type C), 4 x USB 3.1, 2 x mini Display Port, 1 x HDMI out, 1 x LAN (RJ45), 1 x Kensington Lock, 1x Mic-In, 1x Line-In, 1x S/PDIF
Sonstiges: Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.1, Stereo-Lautsprecher mit Subwoofer und Dolby Atmos, Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung

Im Lieferumfang sind neben dem Notebook selbst auch ein externes Netzteil, eine Kurzanleitung sowie ein Sicherheitshandbuch enthalten. Dass Medion Erazer X7857 misst laut Hersteller ca. 418,5 x 24,9 x 287 mm bei einem Gewicht von 3,4 kg. Der Akku mit 66 Wattstunden ist fest verbaut.
Was meint ihr denn zu diesem Gaming-Notebook? Die Auflösung hätte man hier ruhig mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten bemessen können finde ich und auch G-Sync wäre bei diesem Preis durchaus drin gewesen. Ansonsten handelt es sich hier natürlich um ein sehr potentes Gerät – für das man als Gamer aber auch etwas springen lassen muss.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. Also ein >100Hz + GSync Display hätte es aber schon sein dürfen bei dem Preis, Auflösung ist nicht so wichtig aber nur poplige 60Hz sind schon Mist bei einem Gaming Laptop.

  2. Bernhard Düster says:

    Da stimme ich Namerp zu. Ich habe selbst ein Asus ROG Gaming Notebook mit GDynce. Das muss in einem Gaming Notebook einfach drin sein.

  3. Wer kauft sowas? Gamer die ständig auf Reisen sind? Für das Geld kann man sich eine Gaming-Kiste + Display hinstellen und hat noch Geld für ein brauchbares, schlankes und leichtes Windows-Notebook übrig. Vom Alienware-Design ganz zu schweigen.

  4. Dreitausend Eisen und Medion passen für mich nicht in einen Satz…

  5. @Kalle soll ja Leute geben die oft unterwegs sind und auch da Leistung haben wollen bzw brauchen. Außerdem gibt es Leute die weit Leistungschwächere Laptops kaufen für mehr Geld mit Obst auf dem Deckel. Da findet sich schon ein Anwendungsgebiet – P/L steht hier glaube ich nicht im Vordergrund.

  6. Naja, ich hab mir auch voriges Jahr nen Medina Erazor mit gtx1060 & gSync gegönnt. Bis auf die internen Lautsprecher (auch angeblich Dolby Athmos) und die mickrige FullHD-Auflösung, welche allerdings nur auf der Windowsoberfläche und nicht bei Spielen stört, bin ich recht angetan. Ich habe keinen Platz für einen festen PC-Stellplatz, optisch ansprechende HTPCs in gewünschter Größe und mit gewünschter Leistung sind quasi nicht existent. Dank HDMI und Controller kann man aber auch mal schnell den Konsolero mimen. Oder ich verziehe mich im Sommer zum Zocken in den Garten. Ändert allerdings nichts daran, dass für den Preis entweder eine bessere Grafikkarte, oder zumindest ein wesentlich günstigerer Preis drin sein müsste. Es gibt aber bestimmt trotzdem noch genug Käufer.

  7. Welches Anwendungsgebiet sollte sich da finden? Das war ja die Frage. Die hast du nicht beantwortet, dafür unnötigerweise Apple in’s Spiel gebracht. Das ist ein Gaming-Laptop. Wer sich den zum arbeiten holt dem ist nicht zu helfen. Über Preise von Apple labern aber hier meinen dass Preis und Leistung nicht im Vordergrund stehen. Ausserdem geht ein MBP bei 1.500 los.

    „… weit Leistungschwächere Laptops …“ Musste lachen. Für 100 EUR weniger bekomme ich im MPB 15″ ebenfalls einen i7, schnellere SSD, GPU die auch auf’s Arbeiten ausgelegt ist statt auf Gaming, Touch ID, weitaus besseres Display, besseres Trackpad, etc. Das alles in einem halb so dicken und halb so schweren Package.

  8. Fest verbauter Akku im Laptop? Kriecht denen ein Wurm durchs Hirn?

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