Medion Akoya E6432: Notebook für 499 Euro bei Aldi

medion-akoya-e6432-artikelbild(Update: ab 29. Dezember auch bei ALDI NORD) Ab dem 1.Dezember ist bei Aldi Süd ein Notebook des Herstellers Medion im Angebot: Das Medion Akoya E6432 zum Preis von 499 Euro. Wenig überraschend spannt der Hersteller Microsoft Windows 10 als Betriebssystem ein. Die Ausstattung des Laptops liest sich dabei per se gar nicht schlecht, birgt jedoch auch kleinere Haken: So steckt im Inneren der Intel Core i3-6157U mit zwei Kernen, bis zu 2,4 GHz Takt und der GPU Intel HD Graphics 550. Er gehört zur sechsten Generation (Skylake). Dem Prozessor stehen 6 GByte DDR4-RAM sowie ein SSD mit 128 GByte und eine Festplatte mit 1 TByte zur Seite.

Nun hätte ich persönlich beim ausgerufenen Preis durchaus 8 GByte Arbeitsspeicher erwartet, was vermutlich vielen von euch ähnlich geht. Hier knausert Medion an der falschen Stelle. Das IPS-Display des Akoya E6432 bietet wiederum eine Diagonale von 15,6 Zoll bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Zu den Schnittstellen des Notebooks zählen unter anderem Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.1, jeweils zweimal USB 2.0 bzw. 3.0, HDMI-Out, LAN, Audio-Kombo und ein Multi-Kartenleser.

medion-e6432-november-2016

Außerdem bietet das Gerät noch eine HD-Webcam mit Mikrofon und Stereo-Lautsprecher mit Dolby-Audio-Zertifizierung. Wer noch mit optischen Datenträgern am PC hantiert, kann zudem einen Multi-DVD-Brenner nutzen. Für den Akku weist Medion wiederum vier Zellen und 37 Wh aus. Bleiben noch die Maße von ca. 38,4 x 27 x 2,8 cm bei einem Gewicht von ca. 2,3 kg (inkl. Akku) zu erwähnen. Im Lieferumfang des Medion Akoya E6432 sind neben dem Notebook selbst besagter Akku, ein Netzteil, eine Bedienungsanleitung plus eine Garantiekarte enthalten.

medion-e6432-nutzung

Insgesamt lesen sich die Daten, bis auf die für mich persönlich knauserigen 6 GByte RAM, ganz ordentlich. Sollte die Verarbeitung des Notebooks stimmen, könnte das Gerät also vielleicht als Office- und Multimedia-Allrounder herhalten. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr das Medion Akoya E6432 jedenfalls ab dem 1. Dezember 2016 bei Aldi Süd für 499 Euro erstehen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. ich find für 200 euro schon nen gebrauchtes Thinkpad T520 mit i5 cpu und für ca. 300 hat meiner auch 8gb ram. okay, die lautsprecher sind zu leise (minus minus). Aber 500 euro für fast nix? das einzige womit der punktet iss wohl die Flachheit und dass er vermutlich 50% weniger gewicht hat als mein thinkpad und halt für manche leute hipper aussieht.

  2. @Pudding

    Klare Worte. Und wo suchst du gebrauchte Office-Notebooks?

    • Da gibt es einige Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und gute refurbished Ware vertreiben. ITSCO ist da ein ganz gutes Beispiel, da lotse ich immer Verwandte hin, die glauben, sie bekämen mehr als einen Celeron für 300 EUR. Ist natürlich immer eine Sache der Ansprüche, aber eine ganz gute Alternative.

  3. Das Angebot ist echt schwach, ein i3 für 500,-€??? Mit der SSD können die auch nicht punkten, die gibts von SanDisk für ca. 35,-€… Einfach nur schein, eben, für die Aldi Kundschaft…

  4. Oliver, wie schaff ich das, DIREKT unter einen Beitrag meine darauf bezogene Antwort zu posten? Dir gelingt das.
    Danke für den Tipp.

  5. Mattes Display fehlt in der Auflistung.
    Äußerlich gleicht es den E6418, E6422 (4GB) und E6424 (KabyLake, glänzend). Möglicherweise der gleiche Barebone. Wahrscheinlich ist auch hier die Phison-SSD (m.2 80mm) verbaut, die sehr schwache Schreibwerte hat. Bei einem E6418 fühlt es sich dennoch alles gut an- auch und gerade in Anbetracht des Preises. Die weiteren Daten entsprechen E6418+6424, E6422 hat nur 4GB RAM. Schön, dass immer eine große 1TB-Platte dabei ist.
    Negativ finde ich die kratzempfindlichkeit des Deckels und das leicht klappernde Touchpad. Die Laufzeit ist angemessen.
    CBild meint, dass die Akkulaufzeit nur bei 2,5 Stunden liegt. Da sind die anderen deutlich besser mit ca. der doppelten Laufzeit. Vielleicht liegt es ja wie beim E6424 an einem BIOS-Fehler, dass erst mit Update sparsam wurde.

  6. Für Office und Multimedia sollen 6 GB nicht reichen? Kann auch kaum mit Win10 knapp werden… ein Linux mir KDE Desktop hat nach dem Hochfahren 600 MB weg.

  7. Medions sind im günstigen Preisbereich meine Lieblings-Notebooks. Kein anderer Hersteller verbaut hier so gute FullHD-IPS-Displays. Außerdem hatte schon das Vorgänger-Gehäuse (in allerlei Varianten verkauft, E6418 zB) diesen M2-Slots + HDD-Slot.

    Bei meinem passen die Eingabegeräte, lediglich der Ton ist nicht besonders gut. Aber bei 340€ für einen Skylake-Pentium mit SSD und IPS-Display ist mir das sowas von egal.

    Ich werde demnächst mein Retina-Macbook dafür abgeben. Windows finde ich eh besser und jetzt gibt’s endlich auch gute displays in Billig-Geräten.

  8. @fly: das stimmt, die Displays sind klasse. Hoch aufgelöst, hell und nicht Hochglanz sondern matt.

  9. Für Gelegenheitsnutzer ist das keine schlechte Wahl. Aber wer hier auf dieser Seite ist schon „Gelegenheitsnutzer“?

  10. Die Displays sind der Grund, warum ich doch dem einen oder anderen aus dem Bekanntenkreis schon zur Medion-Kisten geraten habe, alle sind damit auch einigermaßen zufrieden. Aber wenn man ein Thinkpad gebraucht in diesem Preisbereich sucht, muss man Abstriche machen, bei kleineren Geräten ist man sogar ganz aufgeschmissen, was das Display angeht. Ein X220 oder x230 gibt es meines Wissens nach nur mit Pixelmatsch, Medion verkauft da auch schon mal FullHD. Ein T5X0, was von der Größe eher zu dem Ding hier von Medion passt, mit 6 GB RAM, SSD und 1TB Festplatte, kostet auch schnell 500€, ist dann aber gebraucht, moderner Versionen wie ein T540 kosten auch schnell etwas mehr, mit gutem Display.

    Neben dem oben erwähnten ITSCO (kenne ich nicht) kann ich Luxnote in Hannover empfehlen, dort habe ich mindestens 10 Notebooks gekauft und war immer sehr zufrieden.

  11. Gibt es eine Tastaturbeleuchtung?

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