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MediaMarkt und Saturn vermieten mit Grover nun E-Bikes

Über Grover hatten wir ja schon das eine oder andere Mal berichtet. Da kann man sich diverse Hardware-Artikel ausleihen. Ab sofort hat man eine neue Produktkategorie ins Angebot aufgenommen: E-Bikes. Gemietet werden kann mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten – enthalten sind laut Anbieter auch Geräteschutz sowie die Retourenkosten.

MediaMarkt und Saturn bieten zunächst vier verschiedene E-Bike-Modelle zum Mieten an. In der preislichen Mittelklasse befindet sich zum Beispiel das FISCHER ETH 1806-S1 Trekkingrad in Grau matt, das ab 59,90 Euro im Monat gemietet werden kann. Durch verschiedene Laufzeiten können Kunden sowohl kürzer als auch länger das E-Bike nutzen. Dabei gilt: Je länger die gewählte Mindestmietdauer, desto günstiger der monatliche Mietpreis.

Die verfügbaren Modelle und Preise im Überblick:  

Laufzeit, Preis pro Monat

FISCHER FR 18 Citybike
3 Monate, € 119,90 / 6 Monate, € 89,90 / 12 Monate, € 69,90 / 18 Monate, € 49,90

PROPHETE GENIESSER 20.EMC.10
3 Monate, € 159,90 / 6 Monate, € 129,90 / 12 Monate, € 109,90 / 18 Monate, € 89,90

FISCHER ETH 1806-S1 Trekkingrad
3 Monate, € 129,90 / 6 Monate, € 99,90 / 12 Monate, € 79,90 / 18 Monate, € 59,90

FISCHER ETH 1861-S2 Trekkingrad
3 Monate, € 179,90 / 6 Monate, € 149,90 / 12 Monate, € 129,90 / 18 Monate, € 109,90

Und, was sagt ihr dazu? Käme so etwas für euch infrage? Ich sehe da für mich selbst nun keinen Anwendungszweck, bzw. die große Lust, ein E-Bike zu diesem Preis zu mieten. Aber es mag Fälle geben, wo das passt…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Grumpy Niffler says:

    So richtig interessant finde ich das bei den Preisen ja eher nicht. Da Wartungskosten bei Fahrrädern ja eher gering sind, ist man da sehr schnell teurer als beim Einmalkauf.

    • Eher nicht. Die Wartungskosten bei E-Bikes sind nicht zu unterschätzen. Durch die Kraft des Motors hält die Kette und das Ritzel nicht so lange. Das sehe ich auch bei meinem E-Bike und ich bin eher einer, der die Schaltung nutzt und nicht im höchsten Gang beim Anfahren auf die Kraft des Motors baut. Ritzel und Kette waren nach 2000km hinüber und das war lt. Händler eine gute Kilometerleistung. Bei Fahrrädern ohne Unterstützung ist der Verschleiß nicht so hoch.

      Aber ja, preislich unattraktiv. Gerade bei den angebotenen Marken.

      • TerenceHill says:

        Na ja, eine „gute“ Fahrradkette kostet mit 12-15€ nicht die Welt und ist in 5 Minuten gewechselt.
        Was nach einer Fahrleistung von 2000Km wohl verschmerzen ist.

        Dass die Ritzel durch waren, ist sehr ungewöhnlich, normal halten die 3-4 mal so lange wie die Kette.

        • bergzierde says:

          Meine Kette auf dem Straßen – Pedelec hält etwa 6500 Kilometer. Das Ritzelpaket habe ich nach 13000 Kilometern vorsorglich gewechselt.
          Kommt immer auf die Fahrweise, Kettenpflege und Materialqualität an.
          Bei hoher Unterstützung, ständig auf dem 11er Ritzel, kann man das ganze auch nach 300-1000 Kilometern hinrichten.

          • TerenceHill says:

            Das denke ich auch, wenn natürlich eine billige Altus Ritzel Paket in einem eMTB verbaut ist das im Turbo Modus mit 75nm + Muskelkraft den Berg hochgejagt wird, dann ist es nach 2000Km sicher durch.

            Ich bezweifel das meine XT Schaltung nach 2000Km getauscht werden muss, zu mach ich wie du nur Straße fahre-

      • Ich bin mit meinem Bosch Performance E-Bike inzwischen 25000km gefahren und es hat noch die erste Kette und das erste Ritzel. Das Einzigste was bis jetzt getauscht werden musste waren die Beläge der Scheibenbremsen und die Reifen.

        Preislich finde auch ich das Angebot sehr unattraktiv.

      • Kann ich nur bestätigen: ich messe regelmäßig den Verschleiß, aber selbst durch den Sommer bei gutem Wetter hält eine Kette bei mir selten 1000 km. Ich habe auf meinem Yamaha-Antrieb jetzt 6000 km, 7 Ketten und das zweite Ritzelpaket hinten, vorne muss ich aber auch wechseln, wenn diese Kette durch ist, oder ich fahre meine 7 Kette mit dem Kettenblatt und dem Ritzelpaket bis zum Ende. Dazu sind vorne zwei und hinten eine Bremsscheibe, einmal Hydraulik-Flüssigkeit und unzählige Bremsbeläge gewechselt. Ich fahre bei jedem Wetter. Ich kenne Menschen, die rocken die 6000 km ganz locker in 18 Monaten runter, dann wäre der Preis für so ein Bike gar nicht hoch, wenn man die Arbeiten nicht selbst durchführt. Für mich wäre es eine Überlegung wert… die Räder interessieren mich aber nicht.

    • Wenn man die Teile selber wechseln kann, ist es natürlich preiswerter. Die meisten dürften das nicht können, aber das ist ein anderes Thema.

      Nach 2000km waren bei mir sowohl die Kette als auch das XT-Ritzel fertig. Und wie schon geschrieben, ich nutze eher das komplette Spektrum der Gänge und verlasse mich nicht zu sehr auf die Kraft des Motors.

  2. 3 Monate a 120 Euro bei einem Kaufpreis von 1.149 Euro? Sorry, preislich viel zu unattraktiv. Für 120 monatlich Euro krieg ich ein 20.000 Euro Auto geleast. Fürn Fuffi vielleicht überlegenswert.

    • Pilotfish says:

      Ja, das Preisverhältnis von Fahrrädern und Teilen zur Autosparte sind oft lächerlich.
      Aber die Kunden zahlen es. „kostet halt soviel“.
      Auch als Motorradbesitzer kann man nur lachen, für wieviel Geld irgendwelcher Blechkram rausgeht, aber Hauptsache, nen geilen Namen dafür vergeben.

  3. Das wäre mit etwas hochwertigeren Rädern für den Sommer schon interessant. Wenn man noch nicht so richtig weiß ob man ein ebike möchte und es gerne über längere Zeit testen will. Idealerweise mit Anrechnung der Miete bei Kauf. Einige Radläden oder Hersteller bieten das an. Manchmal erst auf Nachfrage.

    Aber eins von Fischer oder Prophete naja…

  4. Wirklich schade, prinzipiell hätte ich an so einem Angebot Interesse aber bei den Modellen und erst recht bei den Konditionen bin ich raus. Absolut uninteressant.

  5. Mark-Ingo Thielgen says:

    Das sind allesamt keine Spitzen-E-Bikes. Wer da längerfristig mietet, überschreitet recht schnell den Kaufpreis. Wie bei fast allem, was Grover anbietet, lohnt sich das ganze Mietsystem nur für Leute, die kurzfristig Bedarf haben oder eine Lücke überbrücken müssen. Für alle anderen wird es schnell viel zu teuer. Ein echter Ratenkauf ist da die bessere Alternative. … Und bessere Räder.

    • Und das Anwendungsszenario mit dem kurzfristigen Bedarf macht die lange Mindestmiete kaputt.
      Generell finde ich haben die Angebote von Grover durchaus ihre Existenzberechtigung. Habe mir dort auch schon ein paar Dinge gemietet. Unter anderem eine Systemkamera die ich nur kurzfristig benötigte oder auch ein Smartphone zur Überbrückung eines Defekts.

      Das war aber finanziell auch nur durch den Einsatz eines 50% Gutscheins halbwegs interessant, und dadurch dass man eben auch nur einen Monat mieten konnte was für meine Zwecke vollkommen ausreicht.

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