Media Markt startet Drive-in: Elektromarkt-Shopping mit dem Auto

Das Drive-in oder Drive-thru Konzept ist hinlänglich bekannt. Was in Burger-Buden und Hochzeitskapellen funktioniert, wird künftig auch für Elektronikartikel angeboten. Von Media Markt. Am 23. September 2014 wird der Store in Ingolstadt seine Pforten für Autofahrer öffnen. An diesem Drive-in kann man dann, gegen Vorlage seiner Bestellbestätigung, seine zuvor über die Webseite oder per App bestellte Waren abholen. Heißt für den Kunden also: keine Parkplatzsuche, keine Transaktionen im Markt. Einfach vorfahren, einladen, nach Hause fahren.

MediaMarkt

Hinzu kommt die generelle Zeitersparnis. Der Kunde soll die Ware in der Regel bereits eine Stunde nach Bestellung abholen können. Es soll quasi eine Verbindung aus Online- und Offline-Shopping entstehen. Da eine Lieferung entfällt, ist die Ware so auch schneller beim Kunden. Bezahlt wird über alle bei Media Markt gängigen Methoden, warum sollte es auch anders sein. Ingolstadt wird vorerst der einzige Standort sein, an dem dieser Service angeboten wird, weitere Standorte würden aber geprüft, wie Media Markt mitteilt.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Gefällt mir mal richtig gut! Die Stores stehen überall und wenn man es schnell haben will, ist das ein großartiger Kompromiss es online zu bestellen und dann einfach direkt abzuholen! Juhu! 😀

  2. finde die idee ehrlich gesagt auch super.
    könnte mir gut vorstellen, dass amazon das eines tages in den ballungszentren für die stark nachgefragten artikel auch einfürt.

  3. Würde ich erst ab 46“ erlauben 🙂 – sonst findet man nachher im ’normalen‘ Media Markt überhaupt keine Mitarbeiter mehr …

  4. Tolle Idee. Das ist der richtige Weg. Online bestellen – Offline abholen.

  5. Nett 🙂 mich nervt es immer wenn ich was reservieren, ewig warte bis ich es abholen kann und dann muss ich doch das Teil entweder selbst aus dem Regal holen oder in einen der seltenen Mitarbeiter aus der Abteilung der auch zuständig ist 🙁

  6. Gute Idee
    Und ausnahmsweise bekommen wir es als erstes statt als letztes
    letztes 🙂
    Gutes Timing beim Umzug

  7. @Matze.B,
    meinst Du nicht eher bis 46? 🙂

  8. Super, so kann das was werden.
    Wenn dann auch noch ein anderer Weg zur Identifizierung als der Personalausweis gefunden wird (z.B. ein Einmal-PW per Mail oder eine MyMediaMarkt-Card o.Ä.), bin ich da Dauerkunde 🙂

  9. Würde auch die ganze unnütze pflege und kostenintensive Verkaufsfläche einsparen. Ein Platz und durchsatz-optimiertes Logistikzentrum ist für einen Händler eine Gelddruckmaschine. Da reichen 5 Mitarbeiter im Schichtbetrieb und eine Putzfrau die alle 12 Stunden den Ausgabebereich etwas aufpoliert. Schon haben wir 24 Stunden Dauerumsatz zum minimalen Personaleinsatz. Und die Mitarbeiter brauchen keine Verkäuferausbildung. Die müssen nur schauen das die Logistikroboter funktionieren. Quasi als Aufpasser. Geklaut wird so auch weniger. Warum machen Discounter sowas nicht? Haben die bestimmt schon in der Schublade. Kosten minimieren, Umsatz steigern, Profit optimieren. Schöne neue Welt.

  10. Die Idee an sich ist echt super, allerdings finde ich den Ladenverkauf und die damit mögliche Beratung immernoch einen wichtigen Bestandteil vor allem für Läden/Märkte mit erklärungsbedürftigen Gütern, zu denen ich Elektrogeräte durchaus zähle. Solange es da noch kein sauberes Online-Konzept gibt, was ich mir in näherer Zukunft auch nicht vorstellen kann, wird es diese Ladengeschäfte weiterhin geben, was ich gut finde. Ich gehöre mit 21 Jahren zwar schon zur Genreation Internet, kaufe aber trotztdem gerne noch in „realen“ Läden ein, da ich mir das Produkt ansehen und es anfassen kann. Gibt mir irgendwie ein besseres Gefühl, als bestellen, anfassen, zurücksenden, wie es bei Onlineportalen ja heute üblich ist.