
Die beleuchtete MDR-Zentrale in Leipzig (Quelle: MDR)
Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) hat ein neues Leitbild namens „MDR für alle“ beschlossen. Laut der Intendantin Karola Wille wolle man „Vertrautes stärken, Neues wagen, Reformen konsequent voran treiben“. Demnach wolle sich der öffentlich-rechtliche Sender verjüngen und vor allem das digitale Engagement ausbauen.
So haben die öffentlich-rechtlichen Sender seit Jahren zwar keinerlei Probleme mit der Finanzierung, sehr wohl aber eines mit der Relevanz: Jüngere Generationen ignorieren das Programm der Anbieter immer stärker, da sie sich kaum noch für das lineare Fernsehen interessieren. Kein Wunder also, dass nicht nur direkt bei ARD und ZDF, sondern eben auch bei MDR und Co. Begierden geweckt werden, um digitale Offerten auszubauen.
Inhaltliche Schwerpunkte sollen im MDR nun „hochwertige Angebote für Fiktionales und dokumentarisches Erzählen, junge innovative Kultur sowie Information und Regionalität“ bleiben. Eines der wichtigsten Ziele sei es aber, Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die den MDR bisher wenig nutzen. Digitaler und jünger wolle man werden. Auch wolle man als „Stimme des Ostens wahrgenommen werden, was auch den Blick nach Osteuropa einschließe. Dabei solchen auch unterschiedliche Sichtweisen Berücksichtigung finden.
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