„Max Headroom“: Reboot mit Original-Darsteller geplant

Kinder der 1980er-Jahre erinnern sich vielleicht noch an die TV-Serie „Max Headroom“ mit Matt Frewer. Die handelte vereinfacht umschrieben von einem verunglückten Reporter, der als eine Art KI-Kunstfigur im Fernsehen neu aufersteht. Jetzt ist ein Reboot geplant, bei dem erneut der damalige Hauptdarsteller Matt Frewer die Hauptrolle verkörpern soll. Als Sender soll AMC dahinter stehen.

Die Produktionsfirma wird wiederum SpectreVision sein, hinter der Daniel Noah und der Schauspieler Elijah Wood stehen. Christopher Cantwell, der Mitschöfper von „Halt and Catch Fire“, soll das Drehbuch verfassen und als Showrunner fungieren. Das würde ich sehr begrüßen, denn „Halt and Catch Fire“ fand ich großartig.

Mal sehen, wie eine Neuauflage von „Max Headroom“ ankäme. Würdet ihr einschalten?

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

14 Kommentare

  1. Der Serie war schlecht, aber irgendwie so anders und besonders, dass sie immer in meinem Kopf geblieben ist. Naja, eigentlich beschränkt sich das auf Max Headroom selbst, das ganze drumherum war schwach.

    • Absolut. Und Max Headroom funktioniert heute auch nicht mehr.

      Damals waren wir fast ein viertel Jahrhundert vor dem ersten iPhone und etwa sieben Jahre vor der Markteinführung des Pentium. Die wenigsten Leute hatten E-Mail-Adressen und nur wenige waren im Internet unterwegs. 3D-Grafik war noch weit entfernt und einen PC hatten nur wenige Verrückte, die mehr als ein Monatsgehalt für den 286er mit Turboschalter ausgegeben haben.

      Was ich damit sagen will ist, Max Headroom war technologisch faszinierend und damals grafisch auf der Höhe des Machbaren. Und Machbarkeit bezieht sich auf Profis, zuhause hatte man kein Equipment dafür. Da war eine Schreibmaschine mit einfarbigem LCD-Display schon fancy Tech. Damals versprühte die aufkommende Technologie auch noch den Charme der aufregenden Zukunft und die war positiv aufgeladen.

      Dazu kommt noch, dass Max Headroom in der Popkultur der Dekade einen Kultstatus als Fernsehmoderator hatte. Das ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Wurden damals doch erst Sender wie RTL oder Sat1 geboren, was eher wie schwurbelige Regionalsender aussah: https://www.youtube.com/watch?v=qZFbG3qOfFM

      Vor dem Hintergrund war Max Headroom top Tech. Heute holt das keinen mehr vor dem Ofen vor.

  2. Möchte ja nicht wissen, was Bestseller Nr. 4 wäre

  3. Als das im Fernsehen lief, muss ich ca. 15 gewesen sein. Es war C64 und Amiga-Zeit, wir haben das alle gesuchtet. Vor allem weil es hieß, dass Max auf dem Amiga produziert worden sein soll. Ok, waren nur die Hintergründe, aber wir hatten auch kein Internet, wo man das schnell hätte nachschauen können. Vor ein paar Jahren habe ich mal wieder eine Folge angschaut, war bei weitem nicht mehr so fesselnd wie damals :-). In den Reboot werde ich aber auf alle Fälle mal reinsehen.

  4. An die Serie kann ich mich sehr dunkel erinnern.
    Ich weis garnicht ob die Serie jemals nach den 80er Jahren wiederholt wurde.
    Aber einen Reebot würde ich mir ansehen.
    Ob das mit einem Matt Frewer Mitte 60 noch so gelingt, wäre abzuwarten.

  5. Ist jetzt nichts, wofür ich Petitionen unterzeichnet hätte, aber warum nicht. Allerdings hat sich die Medienwelt weiterentwickelt, virtuelle Popstars sind inzwischen (zumindest in Asien) Realität, so dass man sich schon Gedanken machen müsste, ein wirklich innovatives Setting für Max Headroom zu entwickeln.

  6. Die Folgen waren grausam, ist immer besser in Erinnerung als es wirklich war. Genauso bei Knight Rider, ALF, usw. Schrecklich.

  7. War ein Ausblick auf die Medienlandschaft wie sie dann wirklichkeit wurde: alles on-time, kamera überall und live gestreamt , wenn ein Ereignis nicht kommt macht man es . ähnlich wie das „Millionenspiel“ Midien-Dystopien die die meisten nicht wirklich ernst nahmen und meinten unsere biederen medien , egal ob Print oder TV mit seinen wenigen programmen würden sich je in diese richtung entwickeln. Von daher eine wichtige Serie. Ob sie heute noch so wirken würde – ich als Seher aus jenen Tagen habe mich weiter entwicklt und lese /höre/sehe heute anders . Als ich als Junge den „Meister der Insel“-Zyklus – die 200 -er -Bände – von Perry Rhodan las war ich hin und weg und hätte für jedes neue Heft am Kiosk meine kleine Schwester verkauftz , wenn ich eine gehabt hätte. Heute – naja schöne Nostalgie aber wirklich lesenswert nur noch wegen der Erinnerung…

    • Witzig, ich habe als 12 jähriger auch Perry Rhodan gelesen und 35 Jahre später aus Nostalgie die Silberbände angefangen. Der MdI Zyklus war in meiner Erinnerung auch das Highlight. Bin jetzt bei Silberband 37 und ärgere mich eigentlich bei jeder Seite, dass ich mir das antue. Da ich mir aber vorgenommen habe, mindestens so weit zu kommen, wie als Jugendlicher, muss ich noch ein paar Bände abarbeiten. Insgesamt eine schöne Erinnerung, bei der ich oft überrascht bin, wie viel doch hängen geblieben ist, aber aus heutiger Sicht wirklich sehr, sehr schlecht gealtert.

  8. genau davon hab ich immer noch meinen nick.
    Deshalb würde ich es mir ansehen.
    Es war für diese Zeit genau das richtige und deshalb absoluter Kult.

  9. Richtig gut war eigentlich nur der britische Pilot Film „Max Headroom – 20 minutes into the future“. Über die Limitierungen bedingt durch knappes Budget kann man noch heute hinwegsehen. Dunkel, brutal, dystopisch. Im heutigen Sinne bestes Cyberpunk. Ich kann mir den Pilot noch heute ansehen. Leider kam der Pilot beim Testpublikum nicht an, so mussten die restlichen Folgen der 2. Staffeln eher unfreiwillig komisch werden. Einen Reboot würde ich mir ansehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Producer es versemmeln, weil sie einfach die Idee der Serie nicht verstanden haben. Weitere Gefahr lauert dann, wenn man versucht, die Serie in die aktuelle Zeit zu transferieren. Da kann auch noch mal alles schief gehen. Von daher sind meine Erwartungen insgesamt nicht sehr hoch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.