Mastercard führt Bonusprogramm „Priceless Specials“ in Deutschland ein

Mastercard startet sein Bonusprogramm „Priceless Specials“ nun auch in Deutschland. In anderen Ländern läuft die Initiative schon eine Weile. So ist Deutschland laut Mastercard der mittlerweile 25. Markt, in dem Priceless Specials nun verfügbar ist. Was euch die Sache bringt? Wenn ihr eine Mastercard besitzt, könnt ihr euch kostenlos auf der Plattform registrieren. Anschließend sammelt ihr für eure Transaktionen Coins. Habt ihr ausreichend Coins angehäuft, könnt ihr sie gegen Prämien tauschen. Priceless Specials kann problemlos mit anderen Loyalitätsprogrammen von Mastercard-Partnern kombiniert werden.

Pro Bezahlvorgang erhaltet ihr immer automatisch einen Coin. Das ganze funktioniert also unabhängig vom Wert der Transaktion. Ob ihr demnach für 20 oder 2.000 Euro eingekauft habt, ist einerlei. Bereits ab fünf Coins könnt ihr die ersten Prämien abgreifen – bei den Partnern Mastercards. Auch an Verlosungen könnt ihr teilnehmen, wenn ihr die Coins dafür einlösen mögt.

Einlösen könnt ihr eure Coins unter anderem bei Tchibo, FlixBus, foodora, limango, About You, myToys, pixum sowie maxdome. Auch an teilnehmenden Tank & Rast Autobahnraststätten sind die Coins im Gastronomie-Bereich verwendbar. Bei der Erstregistrierung erhaltet ihr aktuell außerdem einen Coupon im Wert von 10 Euro für Tchibo.

Ob sich die Priceless Specials lohnen, müsst ihr selbst entscheiden. Mich wundert, dass es pro Transaktion einzelne Punkte gibt, statt ab bzw. für bestimmte Werte. Das verleitet im Online-Handel dazu verstärkt einzelne Bestellungen zu tätigen oder an der Kasse jedes Produkt einzeln zu bezahlen. Zumindest sehe ich schon einige überambitionierte Schnäppchenjäger diesen Weg beschreiten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. War auch mein erster Gedanke: jeden Artikel einzeln bezahlen 🙂

  2. Star Craftler says:

    Super Danke. N26 kann man anscheinend auch hinzufügen.

  3. Man kann zum Glück auch mehrere Kreditkarten im Profil hinterlegen. N26 hat auch wunderbar geklappt.

  4. Die Prämien sind jetzt nicht so der Knaller. Zum Beispiel Kaffee bei Tchibo, Kaffee, Currywurst oder Softdrink bei Tank&Rast, versandkostenfreie Lieferung bei myToys. Ob sich das lohnt?

  5. Krasse Prämien in der Tat. Da zücke ich doch gerne meine Advanzia 🙂 Tja, und natürlich ist klar, warum Mastercard & Co. lieber x kleine Bestellungen als eine große haben wollen, da zahlt nämlich der Shop mitunter (je nach Vertrag) ordentlich Provision pro Transaktion. Ich bin mir fast sicher, dass das (spätestens, wenn’s bei mydealz war) geändert wird … .

  6. Es funktionieren alle Prepaid-Kreditkarten (auch ausländische) und deutsche klassische Kreditkarten (mit Verfügungsrahmen). Bis zu drei Karten kann man im Konto hinterlegen.

    Ich habe N26, Revolut und Ferratum hinzugefügt. Boon geht nicht, da man seine Kartennummer nicht von Wirecard erfährt und folglich hier nicht eintragen kann. Insofern geht das Warten auf Apple Pay weiter, damit man endlich eine richtige Kreditkarte zu seiner Apple Pay Karte machen und für das Bonusprogramm freischalten lassen kann.

    Ein schräger Effekt tritt bei N26 auf, wenn man die Coin-Übersicht freischalten lassen will. Man wird aufgefordert, über die N26-App eine Bezahlung von 10,01 Euro freizugeben. Ohne Erklärung, ohne Sicherheit, ob wirklich nicht abgebucht wird oder wofür man das bezahlen soll. Zur Beruhigung: Ich habe es riskiert und nichts wurde gebucht, es war eine Scheinbuchung zur Verifikation. Offenbar musste die über 10 Euro liegen. Aber das hätte Mastercard den Kunden auch vorher erklären können. So schreckt es ab.

  7. Herr Zwerg says:

    Cool finde ich, dass man die Coupons auch als Wallet runterladen kann. Funktioniert nur am mobilen Geräten.

  8. RedVision81 says:

    Toll ein weiteres Bonus Programm das keiner braucht und wieder vom Kunden selbst finanziert wird. Wenn der Einsatz von Kreditkarten ansteigt kommen die ersten Läden mit Mindestumsatz um die Ecke, oder schlagen die Transaktionsgebühr einfach wieder auf die Preise drauf.

  9. @Matze les die Kartennummer doch aus dem Chip aus.

  10. @Matze: Das Verfahren zur Verifikation wird in den AGB beschrieben, und zwar unter Punkt 4.2.4. Die hast Du doch sicher bei der Registrierung gelesen, oder? 😉

  11. Da finde ich das Bonus Programm bei der Amazon Kreditkarte doch deutlich attraktiver. Gibt es inzwischen eigentlich etwas vergleichbaren mit Cashback?

  12. @Matze
    Lade dir mal das neueste Update der boon App. Nachdem jetzt auch Onlinezahlungen mit der boon-Karte möglich sind, sind die Kartendaten in der App hinterlegt. Wie beim Aufladen auf das Plus-Zeichen tippen und dort dann auf „Onlinezahlungen“ tippen und du siehst die Kartendaten. Registrierung bei Mastercard hat einwandfrei funktioniert.
    Übrigens wird bei der Verifizierung der Karten ein Hinweis bei Mastercard eingeblendet, dass eine Buchung erfolgt, dabei aber keine Kosten entstehen.

  13. @luna:
    I see what you did there ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  14. @Ohnelt
    AmEx mit Membership Rewards
    AmEx Payback mit Payback Punkten
    Drivango von Advanzia
    Andasa Card von Advanzia

  15. @Zapperlot:
    Tatsächlich. Das Update wird nicht angezeigt, solange man im deutschen Store angemeldet ist. Das war früher anders. Nach dem Update habe ich aber nun tatsächlich die Nummer. Danke für den Tipp.

    @Florian
    Welcher Chip? Man bekommt bei Boon keine physische Karte.

  16. Lohnt sich für mich vermutlich – wir können auch Kleinbeträge in der Kantine mit Karte zahlen, da kommen im Monat einige Punkte zusammen.

  17. Apple Pay mit boon…und dafür Punkte bekommen. Und die boon Karte mit Amazon KK aufladen, dafür die Amazon Prämienpunkte sammeln…doppelt Punkte 🙂

  18. Ist das so was wie Payback? Macht man sich da auch so nackig, was die Daten angeht? Die Menschheit ist einfach nur noch blöde. Für nen Kaffee und eine Tütte voller Tand, verkaufen die Leute ihre Seele. Früher haben sie die Eingeborenen mit Glasperlen abgezogen, heute gibts statt Glasperen Bonuspunkte.

  19. @Dingens: Ist das nicht ein schlechtes Geschäft? Die Aufladung mit der Amazon-KK kostet doch 1% Gebühren, es gibt aber nur 0,5% Punkte.

  20. @OnkelWu – es ist immer wieder schön, wenn man liest wie jemand pauschal einfach mal alle Menschen als blöde bezeichnet.
    Aber weil wir ja alle lieb sind und auch möchten, dass du nicht im dunkeln tapps, hier eine kleine Hilfestellung aus dem Mastercard Priceless FAQ.

    Frage: Sieht Mastercard, was ich kaufe?
    Antwort: Nein, was Sie mit Ihrer Karte bezahlen, ist Ihre Privatsache. Im Gegensatz zu anderen Kundenbindungsprogrammen sieht Mastercard nicht, welche Einkäufe Sie tätigen. Wir sehen nur die mit der Karte bezahlte Summe sowie den Händler, bei dem Sie eingekauft haben.

  21. @Mark, ja, so gesehen schon. Aber ich mag den Komfort, den die automatische Aufladung per KK mit sich bringt, das ist mir bei 100€ den einen Euro eh wert. Wenn ich dafür nun nicht nur Amazon Punkte, sondern auch Priceless Coins bekomme, nehme ich das gerne mit.
    Grüße
    Der Dingens

  22. @OnkelWu Es ist mir gänzlich egal, ob PAYBACK (habe ich) oder die LBB (Amazon-VISA-Karte) weiß, was ich bestelle. Es ist mir sowas von scheißegal, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen. Ich bekomme ja nicht mal Werbung für irgendwas. Ich bekomme Punkte. Und die sind bares Geld wert. Ich wünsche mir noch mehr Punkte, die Aluhut-Träger wie Du mitfinanzieren. Das ist so geil. Die Aluhut-Träger finanzieren mir meine Prämien.

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