MARTA hilft künftig bei Reparaturen Eures VW

Währen Audi Augmented Reality einsetzt, um Fahrzeuge dem Kunden zu erklären, beschäftigt man sich bei VW mit den eigenen Service-Mitarbeitern, die auf diese Weise effizienter reparieren sollen. Das System, das am 11. Oktober auf der InsideAR in München vorgestellt wird, nutzt das Kamerabild eines Tablets, um dem Service-Techniker mitzuteilen, an welcher Stelle er nun loslegen muss.

Auch welches Werkzeug benötigt wird oder welche Prüfvorschriften eingehalten werden müssen, kann das System darstellen. Der Service-Mitarbeiter muss somit nicht mehr jedes Detail eines Fahrzeugs kennen, da er fallspezifisch angeleitet wird. MARTA steht für Mobile Augmented Reality Technical Assistance und wurde zusammen mit der Metaio GmbH entwickelt. Der Augmented Reality Helfer wird vorerst seinen Einsatz mit dem VW XL 1 finden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Ist ja alles schön und gut. Aber hoffentlich verdummen die Service Techniker dadurch nicht und verlassen sich nur auf das System. Ein gutes Know How kann niemand ersetzen.

  2. Hatte BMW schon vor 10 Jahren.

  3. Ich will nicht wissen, wie ein iPad nach drei Monaten in einer Autowerkstatt aussieht…

  4. wird nicht viele Werkstätten geben, die so ein Gerät benötigen. Der XL1 kostet ja auch nur schlappe 111.000 Euro (kein Tippfehler!).

  5. Mal ehrlich… Will ich mein Auto in eine Werkstatt geben in der die Mechaniker so wenig Ahnung haben, dass sie zu reparieren des Autos ne APP brauchen?

    Naja, VW halt… Lächerlich.

  6. Ist doch längst normal das bei der VW Gruppe nur noch Teile getauscht werden. Ist wie mit Windows Trial & Error. Gerdae diser Konzern hat wenig Werkstätten mit erfahrenen Mechatronikern 😉 …

  7. Ob das jetzt eine AR-App oder die bekannten Reparaturleitfäden sind, macht wohl keinen großen Unterschied, echte Kompetenz lassen beide nicht gerade vermuten.

    Es ist ja heute schon so, dass die Mechaniker dort nicht mehr nach Fehlern suchen müssen, die suchen sich einfach die entsprechenden Reparaturleitfäden für das jeweilige Auto aus dem erWin (elektronische Reparatur und Werkstattinformation) und tauschen nach der Anleitung darin einfach die vermutlich betroffenen Teile aus. Da steht genau drin, welches Werkzeug benötigt wird und wie Schritt für Schritt vorgegangen werden muss. Sieht ein bisschen wie eine Aufbauanleitung bei Ikea aus, so ein Reparaturleitfaden.

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