
Vor allem Fitness- und Gesundheits-Wearables liegen dabei weiterhin im Trend. Da wundert es natürlich niemanden, dass die meisten Hersteller mit ihren Geräten auch den Fokus auf entsprechende Anwendungen legen. Für die Zukunft macht man bei der IDC allerdings auch die Kommunikation, also eventuell die Fähigkeit zu Telefonaten ohne Smartphone und Mobile Payments aus. Spannend ist zudem, dass das Wachstum bei eher einfach angelegten Wearables, die keine Apps von Drittentwicklern unterstützen, deutlich höher ausfällt. So lag das Wachstum bei jenen Produkten bei 48,8 % gegenüber dem zweiten Quartal 2015. Smartere Wearables, also etwa Smartwatches, welche sich mit Apps ausstatten lassen, wuchsen gegenüber dem zweiten Quartal 2015 „nur“ um 27,2 %.
Was die führenden Hersteller betrifft, liegt Fitbit weiterhin unangefochten auf der Pole-Position. Der zweiterfolgreichste Anbieter ist Xiaomi, dessen günstige Wearables wie das Mi Band 2 auch hierzulande als Importe beliebt sind. Für Xiaomi besteht die Herausforderung nun aber darin, international zu expandieren. Apple wiederum musste als einziger Hersteller Einbußen bei den Auslieferungsmengen hinnehmen. Hier ruhen die Hoffnungen ganz klar auf der Apple Watch 2. Garmin wiederum bleibt erfolgreich bei seinem Fitness-Fokus und seiner Plattform ConnectIQ als eigenem App Store.
Neu in den Top 5 der Wearable-Anbieter: Lifesense, die in China mit ihren günstigen Fitnesstrackern der Reihe Mambo ordentlich Rabatz machen. Zumal die Geräte sich dort mit WeChat verbinden, einer in China extrem beliebten Messaging-Plattform.
Bleibt abzuwarten, wie sich der Wearable-Markt nun weiter entwickelt. Apple Watch 2, Samsung Gear S2, Asus ZenWatch 3…Es gibt genügend neue, interessante Produkte, welche im Markt etwas bewegen könnten.