Erinnert Ihr Euch noch an den möglichen Kauf des Drohnen-Herstellers Titan Aerospace durch Facebook? Angedacht war dies für die internet.org-Initiative, um mehr Menschen mit einer Internetverbindung ausstatten zu können. Diese Woche präsentierte Facebook dann, wie man mit Drohnen, Lasern und Satelliten auch in abgelegenen Gegenden zu einer Internetversorgung kommen möchte. Mark Zuckerberg selbst hat nun noch einmal niedergeschrieben, wie er sich das Ganze technisch vorstellt. Ein 10-seitiges PDF könnt Ihr dazu an dieser Stelle einsehen (wer sich dafür genauer interessiert: unbedingt lesen). Je nach Einsatzgebiet und Populationsdichte eignen sich unterschiedliche Methoden, um die ganze Welt mit einem Zugang zum Internet zu versorgen.
Oftmals fehlt es auch gar nicht an der technischen Infrastruktur, sondern die Kosten der Nutzung sind einfach zu hoch. Auch hier möchte internet.org sich mit Providern zusammentun, um mehr Menschen die Möglichkeit zur Vernetzung zu geben. Es wird interessant sein, die Entwicklung in den nächsten Jahren zu beobachten. Vor allem wer die großen Wohltäter sein werden. Momentan sind Facebook und Google die Firmen, die am meisten von sich reden machen, wenn es um neue Internetzugänge geht.