MariSilicon X: Oppo mit selbstentwickeltem Chip zur Bildverarbeitung

Nach Google setzt künftig auch Oppo auf einen selbst entwickelten Chip der Marke Eigenbau in seinen Smartphones. Im Falle von Oppo allerdings nicht der SoC, sondern eine NPU zur Bildverarbeitung. Bei der MariSilicon X handelt es sich um eine Neural Processing Unit (NPU) in Kombination mit einem Bildsignalprozessor (ISP) sowie einer Multi-Tier-Speicherarchitektur. Jene wird im 6-nm-Verfahren gefertigt, weshalb man Leistung bei hoher Energieeffizienz mitbringen soll.

Was Oppo mit solch einer NPU anstellen möchte? Beispielsweise soll der Chip eine verlustfreie RAW-Verarbeitung in Echtzeit sowie 4K-Nachtvideos auf Basis von KI ermöglichen. der MariSilicon X ist in der Lage 4K in RAW-Dateien in Echtzeit mit 20-Bit-HDR zu verarbeiten. Dank „Dual-Image-Pipeline-Design“ und „2-fachem RAW-Super-Sampling“ könne man das volle Potenzial des RGBW-Sensors im Smartphone ausschöpfen – mit stark verbesserter Texturqualität. Die Nachtaufnahmen werden mittels HDR-Technologie und KI-Rauschunterdrückungsalgorithmen ermöglicht. Außerdem soll die Live-Vorschau auf den Android-Smartphones davon profitieren. Der MariSilicon X liefert 18 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde und ist damit in der Lage zahlreiche OPPO-eigene KI-basierte Algorithmen auszuführen.

Erstmals zum Einsatz kommen wird der MariSilicon X in den Smartphones der Find-X-Serie. Bereits im ersten Quartal 2022 werden jene mit dem neuen Chip an Board erscheinen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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