Marantz PM6007 und CD6007: Vollverstärker und CD-Player für Einsteiger

Marantz bringt sowohl einen neuen Vollverstärker als auch einen CD-Player der Einsteigerklasse auf den Markt: Die PM6007 und CD6007 visieren Anwender an, die es da noch auf optische Medien abgesehen haben. Der Marantz PM6007 (549 € UVP) und CD6007 (449 € UVP) sind ab Anfang September in den Farben Schwarz und Silber-Gold erhältlich.

Beide Geräte seien laut Marantz auf Anwender ausgelegt, die ihr Zweikanal-Hi-Fi-System mit einer höheren Leistung und zusätzlichen Anschlussoptionen auf das nächste Level heben möchten. Zum Einsatz kommt unter anderem ein D/A-Wandler AK4490. Der  Zweikanal-Vollverstärker PM6007 ist mit einem Ringkerntransformator plus vergrößerten Netzteilkondensatoren und 60 Watt pro Kanal (4 Ohm) versehen. Er bietet sowohl analoge als auch digitale Anschlüsse (fünf analoge, einen koaxialen und zwei optische digitale Eingänge), einen integrierten MM-Phono-Vorverstärker-Eingang sowie einen Subwoofer-Ausgang. Hochauflösende digitale Inhalte (bis zu 192 kHz/24 Bit) sollen laut Marantz mit voller Klangtreue wiedergegeben werden.

Der CD-Player Marantz CD6007 nutze laut Hersteller ein verbessertes Schaltungs-Layout, ein rauscharmes Netzteil sowie im Vergleich zum Vorgängermodell um 120 Prozent vergrößerte Kondensatoren. Der auch hier vorhandene D/A-Wandler AK4490 mit zwei Filteroptionen könne Audio-Dateien von der USB-Schnittstelle mit einer Auflösung von bis zu 24-bit sowie einer Abtastrate von 192 kHz und DSD 5,6 MHz wiedergeben. Das Gerät unterstützt CD- und CD-R/RW-Discs sowie Dateien in den Formaten WAV, MP3, AAC, WMA, FLAC HD, ALAC, AIFF und DSD.

Mit der mitgelieferten Fernbedienung lässt sich neben dem CD6007 auch der Verstärker PM6007 steuern. Unten findet ihr noch einmal die wichtigsten Merkmale.

Der Vollverstärker PM6007 auf einen Blick (laut Hersteller):

  • Verbessertes Hi-Fi-Erlebnis: Der Vollverstärker PM6007 mit Stromgegenkopplung liefert 60 Watt RMS pro Kanal (4 Ohm) und sorgt für ein erstklassiges Audioerlebnis.
  • Professionell und mit Liebe zum Detail abgestimmt: Während des umfangreichen Abstimmungsprozesses verfeinern und optimieren die Soundmaster von Marantz sorgfältig jede Komponente für eine optimale Leistung.
  • Umfangreiche Anschlussmöglichkeiten: Dank der vergoldeten Eingänge (5 analoge, 1 koaxialer und 2 optische Digitaleingänge) erleben Nutzer hochauflösende Audiodateien genauso, wie sie klingen sollen.
  • Optimiertes Audioerlebnis: Der neu überarbeitete, hochwertige D/A-Wandler AK4490 bietet reichhaltigeren Klang für Ihren Genuss.
  • Digitale Filter-Modi für optischen/koaxialen Eingang: Das neue digitale Filter-Feature liefert ein verbessertes Klangerlebnis.
  • Auf Leistung ausgelegt: Neben hochwertigen Lautsprecherklemmen mit A/B-Umschaltfunktion, einem voll abgeschirmten D/A-Wandler und Kupferschrauben sorgen auch die starren Füße für einen erstklassigen Klang.
  • Marantz eigene HDAM-SA3-Schaltung: Die in der Ausgangsstufe eingesetzten HDAMs bieten einen größeren Dynamikbereich mit geringerer Verzerrung.
  • Fortschrittliche Wärmekompensation: Eine intelligente Ruhestrom-Stabilisierung sorgt für eine hohe Temperaturunabhängigkeit der Leistungsverstärkung ohne Memory-Effekte, wodurch eine saubere und präzise Klangwiedergabe selbst nach harten Bässen erreicht wird.
  • Maßgeschneiderte Bauteile für noch edleren Klang: Der Ringkerntransformator und hochwertige, maßgeschneiderte Komponenten sorgen für eine außergewöhnliche Klangqualität.

Der CD-Player CD6007 auf einen Blick (laut Hersteller):

  • Vielseitige Musikwiedergabe: Nutzer genießen ihre CD- und CD-R/RW-Sammlungen in höchster Audio-Qualität.
  • Unterstützung bevorzugter Dateiformate: Über den USB-Eingang an der Vorderseite können Anwender sämtliche Musikdateien abspielen, darunter WAV, MP3, AAC, WMA, FLAC HD, ALAC, AIFF und DSD.
  • Unverfälschte Klangqualität aus allen Quellen: Der hochwertige D/A-Wandler AK4490 eignet sich ideal für hochauflösende Dateien.
  • Verbesserte Audiowiedergabe: Zwei optionale digitale Filter optimieren digitale Musikinhalte.
  • Für höchste Qualität entwickelt: Der Klang wurde mit sorgfältig ausgewählten Bauteilen weiter optimiert.
  • Hochwertiger Klang selbst aus anspruchsvollen Kopfhörern: Voll diskreter Kopfhörerverstärker mit HDAM-SA2, Impedanz-Regelung und automatischer Abschaltfunktion.
  • Reiner Klang durch Minimierung von Interferenzen: Die zweischichtige Bodenplatte und die steifen Füße sorgen für einen klaren, vollen Klang.
  • Idealer Verstärkeranschluss: Vergoldete Ausgänge (L/R & koaxial digital) sichern eine stabile Verbindung mit dem Verstärker.
  • Einfache Bedienbarkeit: Mit der Fernbedienung lassen sich der CD-Player, der Verstärker und der Netzwerk-Player von Marantz benutzerfreundlich steuern.
  • Ein Schmuckstück für Ihr Wohnzimmer: In Schwarz und Silber-Gold erhältlich.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Schöner Bericht. Beim Anblick des Gerätes fühl ich mich gleich 20 Jahre jünger. 😉

  2. Früher hat man so Rheumadecken verkauft…

    „Unverfälschte Klangqualität aus allen Quellen: Der hochwertige D/A-Wandler AK4490 eignet sich ideal für hochauflösende Dateien.“

    – Das darf man wohl hoffen, dass das Gerät das gleiche leistet, wie jedes 11€ USB CD Laufwerk, nämlich die CD abzutasten und abzuspielen. Verfälschte Klangqualität kann es bei digitalen Medien nur dann geben, wenn man Töne künstlich einfügt-aber warum sollte man das machen?

    „Für höchste Qualität entwickelt: Der Klang wurde mit sorgfältig ausgewählten Bauteilen weiter optimiert.“
    -Der „Klang“ ist Strom, den kann man auch mit nem einfachen Koaxialkabel in optimalster Qualität durchleiten. Welche Bauteile sollen das sein? Die Signalübertragung ist egal mit welchem Material immer gleich, dass bisschen Strom kann jede Büronadel übertragen.

    „Verbesserte Audiowiedergabe: Zwei optionale digitale Filter optimieren digitale Musikinhalte.“
    Oha, man zahlt also irre viel Geld, um dann was zu hören, was auf der CD nicht drauf ist. Bei digitalen Inhalten gibt es nichts zu „optimieren“. Wenn ich eine CD höre, dann möchte ich auch gerne den originalen Ton und nicht das, was Marantz da reinpfuscht. Aber immerhin optional…

    „Reiner Klang durch Minimierung von Interferenzen: Die zweischichtige Bodenplatte und die steifen Füße sorgen für einen klaren, vollen Klang.“
    -Oha, Marantz macht jetzt in Esoterik. Liegen die Audiophilenglobuli aus der Ohrwohlmanufaktur des Klosters Horchhausen in angemessener Zahl bei, oder muss man die extra bestellen?

    „Idealer Verstärkeranschluss: Vergoldete Ausgänge (L/R & koaxial digital) sichern eine stabile Verbindung mit dem Verstärker.“
    Achja, die „vergoldeten Kontakte“ dürfen natürlich nicht fehlen. Für alle, die in Physik nie zugehört haben…

    Ernsthaft Leute, spart euch die Ausgabe. Wenn euer WiFi Flac ohne Verluste zur Box schicken kann, dann braucht ihr weder Bodenplatten, Filter, noch vergoldete Kontakte. Besorgt euch ordentliche Boxen, da kann man investieren, denn die geben am Ende den Ton aus und alleine um die geht es. Die Technik, die in Verstärkern steckt ist keine Geheimwissenschaft, jeder DAC vom Grabbeltisch gibt eine CD so aus, wie die Daten vorliegen.

    Das ganze Brimbamborium mag bei analogen Quellen wie Schallplatte oder Tonband noch bedingt Sinn haben, aber bei digitalen Inhalten ist das völliger Mumpitz.

    • Meine Fresse, wie kann man sich nur so unsterblich blamieren!? Wenn man, wie du, keinerlei Kenntnisse von der Elektronik hat, dann sollte man doch wirklich tiefer stapeln.

      Ein HiFi-Verstärker ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Meßverstärker. Welche Eigenschaften sollte ein Meßverstärker haben? Genau! Ein Meßverstärker soll das Signal verstärken und dabei nicht verfälschen. Verfälschungen entstehen durch viele Dinge, wie Schaltung, Layout, Bauteile, Jitter etc..

      „Klang ist Strom“? Donnerknispel! Am besten schon gleich in der Vorstufe, damit es schön rauscht, gelle! Tja, und was eine „zweischichtige Bodenplatte“ etc. mit Klang zu tun, kannst du ja mal im Zusammenhang mit dem Begriff „Jitter“ herausfinden. Auf den anderen Unsinn mag ich gar nicht erst eingehen.

    • Und der wärmere Klang und die deutlich breitere Bühne, so dass sich die Instrumente förmlich von den Lautsprechern lösen und das Orchester unmittelbar vor einem zu spielen scheint? Da haste jetzt nicht dran gedacht.

  3. Ohne dazugehöriges Tapedeck ist das Ensemble unvollständig!

    Wer einen Verstärker mit phantastisch gutem Klang, aber ohne viel Firlefanz sucht, schaue bzw. höre sich z.B. die Verstärker SA-50 und Verwandte einmal näher an. In einfachster Ausführung ein analoger Eingang, zwei Lautsprecherausgänge, ein Ein-/Ausschalter und ein Lautstärkeregler. Und beim ersten Probehören nicht vergessen die Kinnlade wieder hochzuklappen. Schon erstaunlich, was aus so einem kleinen, unscheinbaren und dabei gar nicht teurem Kästchen so rauskommen kann…

  4. Einsteigerklasse

  5. westernworld says:

    das ist noch nicht einmal native advertising das ist schlicht den waschzettel des herstellers 1:1 ins netz stellen. das kommt hier in letzter zeit zu oft vor.

  6. Dass hier Marketingsprech wiedergegeben wird, geschenkt. Liest man ja seit Jahrzehnten. Was soll man bei Neuerungen auch groß zu einem Verstärker oder CD-Spieler sagen? Ohne ausgiebiges Probehören ist halt alles vom Sinn her fraglich.

    Wundert mich dass der Audiostandard für komprimierte Formate OGG Vorbis Opus nicht unterstützt wird. Wenn ich das richtig behalten habe, ist das der bessere und freie Standard, die Nachfolge von mp3.

  7. Sehschlange says:

    Leider besitze ich keine CD mehr. Keine einzige. Insofern bin ich wohl nicht die Zielgruppe für das Geraffel.

  8. Sehr schöner Bericht über Marantz., einer Marke die zu den letzten Dinosaurier gehört seit über 50 Jahren.
    @Lars – was für ein peinlicher Beitrag. Aber danke für dein Outing, jetzt wissen es alle und wir sind eine tolerante Gesellschaft. Auch du wirst deinen Platz irgendwann in dieser finden.

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